Sonntag , 20. September 2020
Adel Pepic (rotes Trikot) will mit Vastorf das Ticket für die Endrunde lösen.

Vastorf und VfL fordern Gellersen

Zwei Bezirksligisten werden in jedem Fall an der Endrunde des LZsport-Cups teilnehmen. Der SV Emmendorf hat sich ja bereits qualifiziert – und am heutigen Donnerstag treffen in Südergellersen die Liga-Rivalen TSV Gellersen, Vastorfer SK und VfL Lüneburg aufeinander. Die Gastgeber, immerhin amtierender Vizemeister der Klasse, sind sicher favorisiert. Allerdings hat das Team von Coach Oliver Klose auch das gestrige Pokalspiel gegen den TuS Neetze in den Knochen.

Für die beiden Kontrahenten hatte sich der Bezirkspokal schon am Wochenende erledigt. Der VfL unterlag dem MTV Treubund mit 0:4, Vastorf der Eintracht gar mit 0:10. „Eine Niederlage ärgert mich immer, aber ich hätte mich auch über ein 0:2 geärgert“, betont Vastorfs Coach Hardy Schlosser, der die zweistellige Klatsche vor allem mit der akuten Personalnot begründet. Dazu kam noch die Rote Karte für Hertting, der für vier Wochen gesperrt wurde, damit zwei Bezirksliga-Spiele verpasst.

Zudem muss der VSK weiterhin auf einige Urlauber verzichten, etwa auf Vogel, Fribus oder K. Dollinger. Dafür machen sich einige Neuzugänge gut, etwa Jan Wegner vom SC Uelzen oder Rückkehrer Bahadir Dayi, dessen Freigabe vom SV Eddelstorf jetzt vorliegt. Schlosser: „Wir versuchen alles, um in die Endrunde zu kommen, sind aber sicher Außenseiter.“

Beim VfL geht man schon etwas forscher in die Spiele. „Die Chancen stehen fifty-fifty“, schätzt Co-Trainer Mike Dunst, auch wenn er einschränkt: „Wir sind noch zu 100 Prozent in der Vorbereitung. Gerade die alten Leistungsträger sind noch nicht so fit.“ Daher ging dem VfL im Ortsderby gegen den MTV zum Schluss auch die Luft aus.

Immerhin beleben die bisherigen A-Junioren den Konkurrenzkampf. So hinterließ Stürmer Nico Kliche bisher einen guten Eindruck, ebenso Niklas Dunst auf der für ihn ungewohnten Position des Linksverteidigers. Deutlich mehr gefordert sein als in der Kreisliga wird die Defensive des VfL – von daher kommen die Spiele gegen die künftigen Ligarivalen, die beide als offensivstark gelten, genau richtig.

Der Sieger wird am Sonnabend (16 Uhr) in Barendorf die Endrunde komplettieren, in der zunächst der beste Gruppensieger auf den schlechtesten trifft und der zweitbeste auf den drittbesten. Die bisherige Reihenfolge: 1. MTV Treubund 6:0 Tore/6 Punkte, 2. SV Emmendorf 12:3/5, 3. LSK 2:0/5.

Paarungen der Gruppe 4:

18.00: Gellersen – VfL Lüneburg
19.10: VfL Lüneburg – Vastorf
20.20: Vastorf – Gellersen