Sonntag , 27. September 2020

Heißer Auftakt des LZsport-Cups

Gleich zum Auftakt wird es richtig spannend. Am heutigen Freitag ab 18 Uhr rollt der Ball beim achten LZsport-Cup, und drei hochmotivierte Mannschaften treffen in Vastorf aufeinander: Die beiden künftigen Landesliga-Rivalen TuS Neetze und SV Eintracht Lüneburg bilden mit dem ambitionierten Kreisligisten Vastorfer SK die brisante erste Vorrundengruppe des großen Fußballturniers, präsentiert von LZsport und Intersport Friedrich.

„Das werden ganz enge Spiele“, glaubt Neetzes Trainer Maik Peyko. „Ich tippe auf zwei Elfmeterschießen in den drei Spielen.“ Im vergangenen Jahr schied der TuS in der Vorrunde aus – wegen eines verlorenen Elfmeterschießens gegen die Eintracht. „Wir wären jetzt mal dran“, findet Peyko. „Ich war als Trainer noch nie in der Endrunde.“

Sein Team trifft zunächst auf den VSK, dann auf die SVE und reist danach sofort ins Trainingslager nach Hitzacker. Dort wollen sich die Spieler auf die Herausforderung Landesliga einschwören. „Wir haben uns definitiv nicht verschlechtert“, sagt der Coach über seinen Kader. „Ob es für die Landesliga reicht, muss man sehen. Auf jeden Fall haben wir eine dynamische Mannschaft.“  Von den Neuzugängen könnten vor allem Stürmer Thomas Gnida (aus Bienenbüttel gekommen) und Außenverteidiger Tim Körner (Bardowick) Kandidaten für die erste Elf sein. Von den Abgängen wiegt wohl Dennis Hoyah (Barendorf) am schwersten.

Die Neetzer werden mit fast 20 Spielern zum LZsport-Cup erscheinen. „Wir nehmen die Sache ernst und wollen in die Finalrunde“, kündigt der Coach an.

Gleiches gilt für die SV Eintracht – zumal die Endrunde auf der Hasenburg stattfinden wird. „Wir möchten unseren Erfolg vom Vorjahr wiederholen“, gibt SVE-Trainer Michael Krienke als Parole aus. Damals kam sein Team bis ins Finale. Ein ähnlicher Erfolg gäbe Selbstvertrauen für die Landesliga. „Dort können uns ja nur steigern im Vergleich zur Vorsaison“, so der Coach.

Er hofft vor allem auf eine verbesserte Offensive. „Durch unsere neuen Spieler wollen wir uns  konzeptionell etwas anders aufstellen“, plant Krienke. Ein „schnelles Umschaltspiel und variables, druckvolles Passspiel“ schwebt ihm vor. Vor allem die aus Bienenbüttel gekommenen Pawel Dabrowski, Daniel Golisch und Felix Anders sowie Pascal Kölpien (Elbmarsch) sollen für einen Schub sorgen. „Das sind gestandene Spieler, die uns weiterbringen“, hofft Krienke.

Damit seine Jungs bei der Endrunde auf eigenem Platz nicht nur zugucken dürfen, muss heute der Gruppensieg her. Ein hartes Stück Arbeit: „Neetze wird nicht leicht und auch Vastorf ist unbequem.“

Denn der VSK hat richtig Lust auf seine Rolle als kecker Außenseiter. „Vor drei Jahren haben wir es schon mal geschafft, Neetze auszuschalten und in die Endrunde zu kommen“, erinnert sich Trainer Hardy Schlosser. „Ich denke, dass wir ganz gut mithalten können und kein Kanonenfutter sind. Wir wollen uns vor unseren Zuschauern gut verkaufen.“

Vergangenes Wochenende absolvierte der VSK ein Trainingslager in Kühlungsborn, um die Grundlagen zu schaffen. In den Tests spielt der Kreisligist fast ausschließlich gegen höherklassige Mannschaften, „um taktisch voranzukommen“, so Schlosser. „Gegen die zwei Landesligisten wollen wir heute unsere Defensive schulen.“

Im Tor werden die beiden Neuzugänge Andy Braumann und Lasse Müller je ein Spiel bestreiten. Der neue Co-Trainer Theo Vogel wird nicht mitspielen. Vor seiner Hochzeit am 9. August will er lieber nichts riskieren. Dagegen wird Teamkollege Konstantin Dollinger wohl lange auf seinen Saisonstart warten müssen. Bei ihm steht die Diagnose Kreuzbandriss zu befürchten.

Jeweils zweimal 25 Minuten beträgt die Spielzeit in den Vorrundenspielen. Der Eintritt kostet pro Spieltag vier Euro, für Schüler und Studenten nur drei Euro. Unter 16-Jährige haben freien Eintritt.

Die heutigen Spiele:
18.00 Uhr: Vastorfer SK – TuS Neetze
19.10 Uhr: SV Eintracht Lüneburg – TuS Neetze
20.20 Uhr: Vastorfer SK – SV Eintracht Lüneburg