Donnerstag , 22. Oktober 2020
Die Mainzer Fans feierten einen 3:1-Sieg ihres Teams in Lüneburg. Foto: lüb

1:3 – LSK hält sich wacker

Die Sensation ist ausgeblieben, aber der Lüneburger SK hat sich wacker gehalten: Mit 1:3 unterlag der Regionalligist im DFB-Pokal dem Bundesligisten Mainz 05. 4000 Zuschauer verfolgten das Spiel auf dem VfL-Platz an den Sülzwiesen.

LSK-Trainer Achim Otte schickte Neuzugang Eden gleich mal in die Startelf anstelle von Hunold, aber auch der Ex-Paulianer konnte die kalte Dusche im Nieselregen nicht verhindern: Mainz ging durch den Kopfball von Muto früh in Führung (13.). Der Bundesligist hatte das Geschehen klar in der Hand, LSK-Torwart Springer verhinderte mit starken Paraden einen höheren Rückstand für sein Team.

Dann hallte der große Jubelschrei durch Lüneburg: Vobejda erzielte mit einem abgefälschten Schuss das 1:1 für den LSK und überwand damit Ex-HSV-Keeper Adler im Mainzer Kasten (31.). Das erste Tor in der DFB-Pokal-Geschichte des LSK! Pech dann für den Lüneburger, dass der Schiri nach einer leichten Berührung von Wolk gegen Muto auf Elfmeter entschied (45.) – Brosinski erzielte die erneute Führung für Mainz direkt vor der Pause.

Nach dem Wechsel ging der LSK mutig vorne drauf, versuchte den Favoriten zu Fehlern zu zwingen. Zu großen Chancen kam der Außenseiter aber nicht, während die Gäste durch den zweiten Treffer von Muto alles klar machten (60.). Am Ende durften sich die LSK-Spieler trotzdem von den Zuschauern feiern lassen.