Dienstag , 29. September 2020

Liveticker BSV Rehden – Lüneburger SK

Fazit: Der LSK gewinnt durch Tore von Isitan und Claus hochverdient mit 2:0 (1:0) beim BSV Rehden, hat damit das Finale im NFV-Pokal erreicht – und wird Mitte August im DFB-Pokal eine Profimannschaft aus der 1. oder 2. Liga herausfordern.

Sieg! Finale! Ekstase! DFB-Pokal!

90. Schuhmann kommt für Eggert. Drei Minuten gibt’s obendrauf. Man hat ja schon so viele verrückte Sachen im Fußball erlebt.

87. Kelbel kommt für Claus. Und die Fans diskutieren schon über Sandhausen oder den FC Bayern. Wir würden uns einen attraktiven, aber schlagbaren Gegner wünschen. Da scheiden Sandhausen und Bayern aus.

84. Capli läuft frei aufs Tor zu, scheint aber über die Strafraumumrandung zu stolpern. So sieht eine Sturmkrise aus. Und es gibt nicht einmal Gelb für die Linie…

80. Im Augenblick hören wir nur zwei Zuschauergruppen: die LSK-Fans auf der Tribüne und die LSK-Fans auf den Stehplätzen. Jetzt übt man sich im Kanon: „Oh, wie ist das schön!“

77. Wolk kommt für Isitan. Man muss kein Guardiola sein, um zu ahnen, dass dieser Wechsel die Defensive stärken soll. Rehden gibt noch nicht auf, doch den Angriffsfußball erfunden hat man im Kreis Diepholz offenbar nicht.

71. Lüttmers versucht sich bei Rehden jetzt als Solospitze. Der LSK hat noch überhaupt keinen Grund zu wechseln.

64. Pauer sieht Gelb, aber die Standards von Rehden bleiben eines Tabellen-17. würdig. Und auch Deichmann wird nach einem Disput mit Behrens verwarnt.

62. Tor für den LSK! Und was für ein Klops vom Rehdener Kapitän Artmann, der sich den Ball von Claus abluchsen lässt. Der rennt stur Richtung gegnerisches Tor, ignoriert Eggert und Isitan und wuchtet die Kugel ins Netz, als hätte er schon das Selbstvertrauen von 37 Saisontoren. Eine Ansage!

58. „Wir fahren nach Berlin!“, singen die LSK-Fans. Sind ja nur noch sechs Siege. Oder sogar weniger, falls der LSK irgendwann mal ein Auswärtsspiel beim Berliner Amateurvertreter zugelost bekommt. Aber erst einmal muss er hier noch eine lange halbe Stunde überstehen.

56. Eggert zieht ab, Mandic muss sich gewaltig strecken. Die Ecke… na ja, wie immer.

53. Rehden wirkt ratlos. Die LSK-Defensive wirkt jetzt wieder äußerst konzentriert und gut aufgestellt. Beeindruckend, wie abgeklärt zum Beispiel der junge Deichmann seinen Job erledigt.

47. Es geht wieder los. Gleich mit Gelb gegen Hunold und einem 22-Meter-Freistoß für Rehden. Der geht aber in den dritten Stock.

Halbzeit: Der LSK geht mit einer 1:0-Führung in die Kabine. Als Rehden mehr riskiert, schlagen die Lüneburger zu. Inzwischen scheint sogar wieder die Sonne. Aber durch ist das Ding natürlich längst noch nicht.

41. Tor für den LSK! Pino Tellez schießt, Claus verlängert gegen den Pfosten, Isitan staubt ab. Ausgegangen war die Kombination übrigens von Pauer, der Vodejda am linken Flügel sieht. Das halbe Team war also beteiligt.

39. Gegenangriff – Claus kommt zum Schuss. Knapp drüber!

37. Zweite Nicht-Chance für Rehden. Magouhi droht durchzubrechen, doch Hunold ist schneller. Und nun muss Büchler in höchster Not zur Ecke retten. Die bringt zwar nichts ein, derzeit ist aber eindeutig Rehden am Drücker.

33. Die bisher größte Nicht-Chance des Spiels: Behrens spielt diagonal auf Artmann, doch der scheint schon von der Pokalauslosung zu träumen und schaltet eine Zehntel zu spät. So wird das aber nichts mit dem Traumlos Heidenheim!

27. Sonnig, 12 Grad – so lautete das Versprechen der Wetter-App. Inzwischen gießt und stürmt es gewaltig. Der LSK spielt gegen den Wind, was vor allem das Steilpass-Spiel ein bisschen erschwert.

21. Beide Seiten knien sich voll rein, beiden fehlt aber die letzte Präzision. Inzwischen schon die vierte Ecke für Rehden. Ebenso „gefährlich“ wie die ersten drei. Gleiches gilt aber auch für die dritte LSK-Ecke.

19. Wofür hier geworben wird! Zum Beispiel für Honig aus Bremen und Eigentumswohnungen in Magdeburg. Ihr merkt schon – so viel los ist zurzeit nicht.

16. Erste Ecke Rehden nach einem Schüsschen von Behrens. Artmann schießt Büchler aus zirka 65 Zentimetern Entfernung an – Rehden reklamiert tatsächlich Handspiel. Versuchen kann man es ja.

12. Isitan lässt sich etwas zurückfallen, vorn ist vor allem Claus zu finden. Der hat die erste kleine Chance, sein Schuss wird aber zur Ecke abgeblockt – und die wird vom Winde verweht.

Der LSK bevorzugt das 3-4-3-System: Springer – Hunold, Pägelow, Büchler – Deichmann, Pino Tellez, Pauer, Vobejda – Eggert, Claus, Isitan.

Die Aufstellung von Rehden – klassisches 4-2-3-1, Kapitän Artmann aber offensiver als erwartet: Mandic – Pekrul, Siala, Wessel, Matovina – Behrens, Evers – Papachristodoulou, Artmann, Capli – Magouhi.

3. Minute: Spiel läuft. Das LSK-Team übernimmt die Initiative auf dem Platz, die Gästefans im Stadion.

14.58 Uhr: Die LSK-Jungs stehen seit Minuten schon bei den Einlaufkindern, jetzt trauen sich auch die Rehdener an die Öffentlichkeit. Applaus für alle!

14.56 Uhr: Ein Landwirt aus der Nachbarschaft hat heute Gülle auf seinen Acker geschüttet. Die Empörung ist groß: Und das am Karsamstag! Auch unsere Nasen sind entrüstet.

14.55 Uhr: Wir alle sehnen den Anpfiff herbei. Vor allem, damit die akustische Folter aus den Lautsprechern endlich endet.

14.50 Uhr: Gut 1200 Zuschauer dürften vor Ort sein. Rehden hat übrigens knapp 2000 Einwohner, dieses Stadion gut doppelt so viele Plätze.

15.40 Uhr: Willkommen in Rehden! Es ist sonnig und windig hier. Beim LSK sitzen Opalka und Wolk nur auf der Bank, während Claus und Pino Tellez offenbar fit sind. Auch Eggert steht in der Startelf.