Donnerstag , 24. September 2020

LSK lässt sich in Dassendorf gehen

An sich sind Rainer Zobel Ergebnisse in Testspielen ja egal. Wenn es aber ein 2:7 (1:4) beim Oberligisten TuS Dassendorf setzt, ist der Teamchef des Fußball-Regionalligisten Lüneburger SK stinksauer: „Dafür hätte ich nicht aus Braunschweig herkommen müssen. Diese Leistung ärgert mich tierisch.“

Stech und Pägelow hatten dabei hinten sogar noch Schlimmeres verhindert, der frisch verpflichtete Ataykaya spielte auch halbwegs ordentlich. „Alles andere war unterirdisch“, befand Zobel. „Das war ohne Engagement, ohne Willen.“ Ataykaya sorgte für das zwischenzeitliche 1:3 (27.), Meyer acht Minuten vor Schluss für den Endstand. Ansonsten spielte nur der Hamburger Meister, für den auch die ehemaligen Lüneburger Kleine und Möller aufliefen.

Am kommenden Sonntag (16 Uhr) bestreitet der LSK sein zweites Punktspiel bei Holstein Kiel II. Die Trainingswoche dürfte spannend werden.

11 Kommentare

  1. Eine Frage stellt sich, nach den mehr als gemischten Darbietungen bei den Vorbereitungsspielen und dem heutigen Auftritt, war der HSV tatsächlich so spielstark, wie allenthalben bei der heimischen Berichterstattung hervorgehoben, oder war der LSK einfach zu schwach, um gegen einen Gegner mit normalem Regionalliganiveau
    spielerisch annähernd mithalten zu können? Ich befürchte, letzteres ist der Fall, was eine ganz schwere Saison erwarrten läßt.

    • Was soll denn bitte so eine Frage.? Stimmung mache im negativen Sinne.? Es sind sich alle im klaren, das es auch in dieser Saison um den Klassenerhalt geht. Die neu zusammengestellte Mannschaft braucht Zeit und vorallem Spiele um zusammenzuwachsen. Da gibt es mal bessere Spiele und mal schlechtere. Siehe gegen Wolfsburg gutes Spiel und heute gegen Dassendorf schlechtes Spiel. Der Punkt in Hamburg war glücklich aber gerade zum Saison Beginn wichtig für die Jungs. Und die Lehre aus dem heutigen Spiel muss heißen nicht abheben wegen dem Punkt in Hamburg sondern fleißig Trainieren und besser werden. Aus der Niederlage werden schon Reaktionen kommen, dafür wird das Trainerteam schon sorgen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar warum gleich so negativ reagiert wird. Für den LSK geht es um den Klassenerhalt das ist doch in jeder Saison das Hauptziel. Und was darüber hinaus kommt warten wir es ab. Ich hoffe wir haben einen guten Start und holen was in Kiel. Nur der LSK mit frdl. Grüssen Holger Pägelow

      • Hallo Herr Pägelow,
        statt meine Frage zu beantworten, stellen Sie diese mit einer eigenen Frage in Frage. Eine erste Antwort wird wohl die heutige Begegnung des HSV bei Altona geben.

        Nun zu Ihrer Frage. Stimmung im negativen Sinne brauchte ich – selbst, wenn es meine Absicht gewesen sein sollte – nicht zu machen, die war wohl bei Zobel und auch Ihrem Sohn längst vorhanden. Diese werden auch alleine ihre Leistungen kritisch hinterfragen, dazu bedarf es meiner Wenigkeit nicht. Wie verhält es sich dagegen in dieser Kommentarspalte? Ist da nur Jubel erwünscht? Wäre auf die Dauer ein wenig langweilig und der Sache wohl auch nicht angemessen.

        Nun noch ein paar Worte zu Ihren übrigen Anmerkungen. Sicher sind Leistungsschwankungen im Sport, wie auch sonst bei uns allen, das Normale. Darum ging es mir nicht. Ich habe lediglich angemerkt, daß eine Standortbestimmung der jetzigen Mannschaft nach den bisherigen Begegnungen schwer möglich ist. Die von Ihnen erwähnte Begegnung gegen Wolfsburg habe ich nicht gesehen, nur läßt sich auch da sagen, daß diese Mannschaft mit der des Vizemeisters der Vorsaison offenbar nicht vergleichbar ist, was ihre keineswegs berauschenden Resultate in der Vorbereitungszeit andeuten.

        Im Übrigen stimme ich Ihnen zu, daß es nur um den Klassenerhalt gehen kann und hoffe, genau wie Sie, wenn auch möglicherweise von etwas größeren Zweifeln begleitet, daß dieses Ziel einmal mehr erreicht werden kann, und grüße ebenso freundllich

        Reineke

        • @Reineke! Moin Ich habe nix gesehen vom Spiel Altona gegen HSV, kenne nur das Ergebnis 0-1. Das sagt für mich nichts weiter aus. Es stehen am Ende 3 Punkte für Hamburg zu Buche. Um etwas über Spielstärke aussagen zu können, müsste ich mehr Hintergrundinformationen haben. (vorallem selber was gesehen haben um mir ne Meinung zu bilden) Ich glaube nicht das die Leistungsfähigkeit irgendeiner Mannschaft schon nach dem ersten bzw. zweiten Spieltag beurteilt werden kann. Gerade nach so einer langen Pause (Corona bedingt, nicht mal Training war möglich) brauchen alle noch Zeit um richtig in Tritt zu kommen. Und deshalb ärgere ich mich über voreilige Kritik. Natürlich bin auch ich kritisch und spreche dies auch an. Habe meinen Sohn auch gleich kontaktiert und gefragt was da los war. Hoffe es kommt in Kiel ne positive Reaktion. Warten wir also doch erstmal die nächsten Spiele des LSK ab und sehen dann weiter. Der Spielplan gibt es ja vor gleich gegen die Zweiten Mannschaften der Profis also ein harter Auftakt um gut zu starten. Ich drücke die Daumen und wünsche der jungen Truppe das auch hier Punkte mitgenommen werden. Jedes Spiel ist wichtig und es gibt immer etwas zu holen. In diesem Sinne nur der LSK. Mit frdl. Gr. Holger Pägelow

  2. Lieber jetzt so ein Aussetzer als im Punktspiel. Gegen Kiel wird der LSK sich anders präsentieren.

  3. Die Angst und Zweifel um den Klassenerhalt des LSK begleitet ihn schon seit 6 Jahren in der Regionalliga. Ich habe seitdem Vertrauen, dass es wieder zu schaffen ist und die Verantwortlichen die richtigen Entscheidungen treffen, um das Ziel zu erreichen. Was dieses Jahr besonders ist, ist dass die Punkte gegen die ersten 5 der Tabelle nicht zählen, wenn man zum Schluss nicht unter die ersten 5 kommt. Ab Platz 6 werden nur die PunktE in die Abstiegsrunde mitgenommen, die man gegeneinander geholt hat. Von daher ist es entscheidend gegen die untere Tabellenhälfte zu Punkten, denn nur das zählt zum Gesamtklassement gegen den Abstieg. Von daher sind Topleistungen gegen Spitzenmannschaften zweitrangig.

    • Nun, ob der HSV eine Spitzenmannschaft ist, ist nach dem heutigen doch sehr mageren – wenn auch ver-dienten – Sieg bei Alltona , mehr als fraglich. Insofern könnte der errungene Punkt für den LSK schon von Bedeutung sein. Altona wird wohl auch zu den Mannschaften gehören, mit denen sich der LlSK beim Kampf um den Klassenerhalt auseinanderzusetzen hat.

      • Gibmirdiekirsche

        Ich habe ja nicht gesagt das der Punkt gegen den HSV unbedeutend ist. Natürlich ist jeder Punkt wichtig, aber erstrangig gilt es gegen die vermeintlichen Abstiegskonkurrenten zu Punkten und gegen diese Gegner alles zu geben bis zur letzten Minute, denn das zählt auch für die Rückserie. Die Punkte gegen die obere Tabellenhälfte verfallen und das ist neu diese Saison und sollte nicht unterschätzt werden. Der HSV 2 zählt dieses Jahr übrigens zu den Favoriten und von daher ist ein Punkt auch Mental wichtig, weil er das Gefühl gibt in der Klasse mithalten zu können. Wenn man in der Hinrunde Fünfter werden kann umso besser, wenn man aber sechster wird und nur gegen obere gepunktet hat, sieht das zwar gut aus aber man startet in der Rückserie als letzter mit 0 Punkten und das wird schwer aufzuholen sein.

  4. Bedenklich stimmt nicht so sehr die hohe Niederlage sondern vielmehr, dass sich ein Teil der Mannschaft schon jetzt zurückzulehnen scheint. Letzte Saison gab es das in den Testspielen zu Saisonbeginn so nicht, wie ich ich erinnere.

    Beharrlich hohe Einsatzbereitschaft zu zeigen ist die Grundvoraussetzung schlechthin, um als neuformiertes Team zusammenwachsen zu können. Wenn es daran fehlt, wird es auch müßig, über Spielstärke hoch oder niedrig zu diskutieren, dann flackert vielleicht mal Qualität kurzzeitig auf, verpufft aber auch schnell wieder. Positiv ist es, wenn die erfahreneren Pägelow und Stech vorleben, wie man sich einbringen muss.

    • Apropos zurücklehnen. Nachdem das erste Erstaunen über das Ergebnis gegen Dassendorf verflogen ist und ich mich wieder zurücklehnte, kam mir die Erinnerung an ein anderes mindestens ebenso denkwürdiges Ergebnis aus der Spielzeit 2014/15 vom 22. 03 2015. Damals trat der LSK in Bardowick gegen den späteren Absteiger Goslarer SC an und verlor 0 : 8; Natürlich war damals einiges anders . Der Gegner kam aus derselben Klasse , es war ein Punktspiel und es giing für beide Mannschaften um den Klassenerhalt. Dassendorf spielt dagegen bekanntlich eine Klasse tiefer, und es war nur ein Freundschaftsspiel. Es ging also letztlich um nichts – oder?

      • Stimmt schon. aber auch nur halb, würde ich sagen. Es ging darum, sich gegen einen starken Gegner weiter einspielen zu können, und diese Gelegenheit hat man versemmelt. Aber hoffen wir mal.

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