Mittwoch , 23. September 2020
Die Anlage des VfL Lüneburg an den Sülzwiesen. Kommt der LSK hier auf Dauer unter? Das bleibt die Frage. Foto: be

LSK braucht eine Perspektive

Wo wird der Lüneburger SK Hansa in drei, vier Jahren Fußball spielen? Alexander Diercks, Vizepräsident des Regionalligisten, zuckt mit den Schultern und schweigt. Er wird es im Laufe des Gesprächs über die Standortfrage immer wieder tun. „Wir ziehen jetzt im fünften Jahr wie ein Wanderzirkus von einem Platz zum anderen. Auf Dauer hat das keine Perspektive“, sagt Diercks. Ob der LSK demnächst auf den Sülzwiesen beim VfL Lüneburg unterkommt oder ob es doch eine Lösung an anderer Stelle gibt – rund um den LSK gibt es zurzeit viele Fragen, aber nur wenige Antworten.

Klar ist nur, dass Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge eine Dauerlösung auf den Sülzwiesen favorisiert. Im Gespräch ist ein Ausbau des B-Platzes, um dort bis zu 1800 Zuschauer unterzubekommen. Gespräche hat Mädge aktuell aber nur mit dem VfL geführt, der die Anlage in Erbpracht betreibt. Der LSK trägt als Mieter seine Regionalliga- und Pokalspiele auf den Sülzwiesen aus, der Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2019. „Wir sind für alles offen“, berichtet der VfL-Vorsitzende Uwe Walther von Gesprächen mit dem OB, „der sich gut vorstellen kann, dass der LSK bei uns dauerhaft bleibt. Auf den Sülzwiesen ist der Bau einer solchen Anlage prinzipiell möglich, wobei sich der B-Platz aus Lärmschutzgründen besser anbietet.“

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