Dienstag , 29. September 2020
Der Platz auf der Goseburg gleicht zurzeit einer großen Baustelle. Foto: be

Dicke Luft in der Goseburg

„Hier entsteht das neue Jugend- und Sportzentrum des Lüneburger SK Hansa“, steht auf einem Banner geschrieben, das hinter auf dem Sportplatz in der Goseburg hinter einem Tor aufgehängt ist. Zurzeit entsteht an dieser Stelle aber vor allem Ärger – zwischen dem VfB Goseburg, Pächter der Anlage, und seinem Gast LSK Hansa.

„Wir haben dem LSK alle Türen geöffnet“, sagt Hans-Dieter „Charly“ Poplat. „Und wir haben keine Lust auf Stress und Theater. Aber ich sehe keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit.“ Der kleine VfB, der mit seinem einzigen Team in der 3. Fußball-Kreisklasse Vorletzter ist, fühlt sich vom Regionalligisten ins Abseits gedrängt, wirft ihm vor, viele Bauarbeiten durchzuführen, ohne um Erlaubnis zu fragen. Dabei seien zum Beispiel Tore zerstört worden, das Flutlicht sei seit Oktober abmontiert.

Beim LSK hingegen stößt diese Kritik auf Unverständnis. „Alles, was wir machen, sprechen wir mit der Stadt ab“, sagt Vizepräsident Alexander Diercks und verweist dabei zum Beispiel auf den Auftrag, die Pappeln zu fällen, die schon in den mittlerweile abgetragenen Ballfangzaun hineingewachsen waren. Diercks vermisst ein entsprechendes Engagement auf Seiten des VfB: „Goseburg hat zum Beispiel das Geld für die Pflege des Rasens bekommen. Gekümmert hat sich darum der LSK.“

Worüber ansonsten gestritten wird und was die Stadt dazu sagt, lesen Sie am Freitag in der LZ.