Mittwoch , 23. September 2020
Lübeck - LSK

LSK kalkuliert mit Überschuss

Der Lüneburger SK Hansa plant mit schwarzen Zahlen. Erstmals seit Jahrzehnten könnte der Fußball in Wilschenbruch ein Plus abwerfen. Sebastian Holtz, frisch gewählter Vorstand Verwaltung, pronostizierte auf der Mitgliederversammlung für die laufende Spielzeit ein Plus von 4340 Euro.

Und auch nach dem Abschied von Wilschenbruch hoffen die Lüneburger zumindest auf eine schwarze Null, in der Oberliga wie auch im Falle eines Regionalliga-Aufstiegs. Die Mannschaft, das erstaunte manches Mitglied, soll im Aufstiegsfall keinen Cent zusätzlich bekommen. Doch das ist bewusst so kalkuliert, wie der 2. Vorsitzende Jörg Harder erläuterte: „Wir wollen Spieler, die aus sportlichen Gründen hierher kommen und nicht aus wirtschaftlichen.“

Die Etatentwürfe liegen den Bewerbungen für die Oberliga und Regionalliga bei, die am Montag, 31. März, parallell an den Niedersächsischen und Norddeutschen Fußballverband gehen. Bis zum 9. Mai soll feststehen, wer aus den vier Nordverbänden die Lizenz für die Regionalliga erhält, wenige Tage später tagt die Zulassungskommission für die Oberliga Niedersachsen.

Sollte der LSK Zweiter bleiben, müsste er höchstwahrscheinlich nur gegen den VfB Lübeck und den Bremer SV um die beiden Aufstiegsplätze spielen, da aus der Oberliga Hamburg offenbar kein Verein sich für die Regionalliga bewerben will.

Mehr zum Thema LSK-Finanzen und Regionalliga lesen Sie in der LZ vom Mittwoch.