Dienstag , 29. September 2020
LSK Wilschenbruch

Neue LSK-Heimat heißt TKK

Die Zukunft des Lüneburger SK Hansa heißt Theodor-Körner-Kaserne (TKK). „Dort wird zu 100 Prozent unsere neue Heimat entstehen“, unterstreicht Gerald Kayser, Sport- und Marketingvorstand des LSK Hansa. Kayser und Vorstandskollege Jörg Harder besprachen mit Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge das weitere Vorgehen in Sachen TKK. Ergebnis: Beide Seiten wollen Bau und die Finanzierung einer Sportanlage mit zwei neuen Fußballplätzen auf dem Kasernen-Gelände gemeinsam vorantreiben.

Mädge geht von Kosten in Höhe von knapp über einer Million Euro aus, die je zu einem Drittel von Stadt, Land und Verein getragen werden könnten. Am 3. März reisen der OB und die LSK-Verantwortlichen nach Barsinghausen zum Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV), um Fördermöglichkeiten zu besprechen. Einer der beiden Plätze, zugänglich für alle Clubs in der Stadt, soll mit Kunstrasen ausgestattet werden – ein Wunsch vor allem vom MTV Treubund.

Fest steht, dass der LSK am 23. März gegen Drochtersen/Assel letztmals in Wilschenbruch spielen wird und tags darauf der Auszug beginnt. Unterschreiben wird der LSK jetzt auch den Vertrag mit dem TSV Bardowick, wonach die Lüneburger mit ihrem Oberliga-Team sowie den A-Junioren bis auf weiteres auf dem TSV-Platz trainieren und spielen können. Der LSK wird gegen Göttingen 05 am 6. April erstmals ein Pflichtspiel in Bardowick bestreiten.

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