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Nur ein Sieg reicht nicht für die Bundesliga

Am Anfang war viel Pech im Spiel, am Ende stand die Erkenntnis, dass die Handball-Bundesliga einfach eine Nummer zu groß ist: Die weibliche A-Jugend des HV Lüneburg ging mit nur einem 18:17-Sieg zum Abschluss gegen Schwerin aus der Qualifikation für die höchste deutsche Spielklasse. Am Ende setzten sich die JSG Alstertal/Norderstedt, die mit Tempohandball überzeugte, und die HSG Handewitt/Nord Harrislee durch. Dritter wurde der Berliner TSC.

„Im Angriff fehlte bei uns die Durchschlagskraft, zudem haben wir zu viele technische Fehler gemacht“, erkannte HVL-Trainer Uwe Schöps. Er hatte versucht, in nur zwei Wochen aus B- und A-Jugend ein Team zu formen. Das war kaum möglich, sodass er hauptsächlich auf die erfolgreiche B-Jugend setzte, die A-Jugendlichen bekamen deutlich weniger Spielzeit.

Einzige Ausnahme: Torfrau Joline Reuter. Sie zeigte sich als einzige HVL-Spielerin wirklich bundesligareif. Überhaupt stand die Defensive sehr viel besser als der Angriff, wo mindestens eine Rückraum-Shooterin nötig gewesen wäre, um gegen die körperlich deutlich stärkeren Gegnerinnen mitzuhalten.

Weitere Informationen in der Print-Ausgabe der LZ vom Montag

HVL: Reuter, Prüfer  Fröhlich, Ulinski, Hottenrott, Grote, Steffens, Zidorn, Richert, W. Groß, Cloppenburg, Ossenkopp, R. Spiller, Garbers, K. Spiller.