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Schwarzer Tag für HVL-Teams

Das war eine Niederlage der Kategorie komplett unnötig und unverständlich: Knapp 50 Minuten machten die Oberliga-Handballerinnen des HV Lüneburg gegen den SV Garßen-Celle II ein gutes Spiel, brachen dann aber ein und verloren 26:27 (14:10). Trainer Jan Diringer war bedient: „Ich bin so richtig satt.“

Beim Stand von 25:20 in der 53. Minute sah der HVL wie der sichere Sieger aus. Doch dann zeigte sich, dass der Mannschaft ein gutes Stück Routine fehlt.  Fünf Sekunden vor Schluss bei zweifacher Überzahl traf Garßen zum 26:27.

HVL: Reuter, Sader – Demir (11), Fischer (6), Völckers (3), Bert (2), Söker (1), Sander (1), Witthöft (1), Ostermann (1), Goldmann, Grunst, Baatz.

Was zuletzt nach dem ersten Saisonsieg als zartes Pflänzchen der Hoffnung aufgekeimt war, ist nun wieder zertreten: Die Verbandsliga-Männer des HV Lüneburg kassierten bei der HSG Schaumburg II mit 18:37 (10:17) die höchste Saisonniederlage. „So darf man sich auch bei völliger Unterlegenheit nicht präsentieren“, sagte ein konsternierter HVL-Trainer Ronny Kretschmann, „wir haben in der Abwehr nicht stattgefunden.“

HVL: Haskarl, Schilling – Sylvester (6), Fleßner (4), Schattling (2), Gfrörer (2), Poppelreuter (2), Schnackenberg (1), Düngelhoef (1), Berger, Stein, Hillnhagen, Schäfer.