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Im letzten offiziellen Aufeinandertreffen verlor der damalige Oberligist HV Lüneburg, hier mit Anna Nentwig, beim klassentieferen MTV Embsen um die überragende Torfrau Ursina Schütt im HVN-Pokal mit 19:20.

HVL nimmt Favoritenrolle an

Derbys sind das Salz in der Suppe eines jeden Sportlers. Das ist beim Nachbarschaftsduell der Landesliga-Handballerinnen zwischen dem MTV Embsen und dem HV Lüneburg (Sonntag, 16 Uhr) nicht anders. Beide Teams sind heiß, zumal einige Spielerinnen und Verantwortliche auf ihren Ex-Club treffen.

Allen voran die Trainer: Embsens Coach Gerd Lawrenz und sein Assistent Vlado Stenzel standen drei Saisons beim HVL an der Linie, Lüneburgs Trainer Marcus Krause war als gebürtiger Embsener 26 Jahre als Aktiver und Coach beim MTV, trainierte acht Jahre die erste Damen. Die Embsenerinnen Jannika Witthöft, Anne Goldmann, Vanessa Meiburg und Anne Brunckhorst standen schon für den HVL auf der Platte.

„Wir haben alle ein freundschaftliches Verhältnis zueinander“, weiß Lawrenz. „Aber gewinnen will jeder trotzdem.“ Die Favoritenrolle ist klar verteilt: Der Tabellenzweite HVL spielt mit 12:2 Punkten bislang eine starke Saison, während der Viertletzte Embsen mit 3:9 Zählern derzeit seiner Form hinterherläuft, zuletzt vier Niederlagen in Serie kassierte.