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An Himmelfahrt laden MTV Treubund und HSV die Fußballtalente in den Hasenburger Grund ein. Foto: Archiv

HSV sichtet Talente

Schon zum neunten Mal findet in diesem Jahr der Young Talents Day beim MTV Treubund statt. Am Donnerstag, 30. Mai (Himmelfahrt), können sich im Hasenburger Grund die hiesigen Fußball-Talente präsentieren.

Als Kooperationspartner des HSV veranstaltet der MTV Treubund dort ein Kleinfeldturnier für Kinder der Jahrgänge 2008-2011. Teilnehmen können Jungen und Mädchen, unabhängig von jeglicher Vereinszugehörigkeit. Nachwuchs-Scouts und Jugendtrainer des HSV werden vor Ort sein, um die talentiertesten Spieler zu sichten und gegebenenfalls zu einem Probetraining beim Bundesligisten einzuladen. Jenseits des sportlichen Ehrgeizes soll bei diesem Familien-Event auch der Spaß nicht zu kurz zu kommen.

Anmeldungen und weitere Details über die Hompage des MTV.

3 Kommentare

  1. Ich finde,talentierte Kinder sollten bei Ihren Heimat Vereinen groß werden,und wenn dann das nötige Talent vorhanden ist,können Sie dann selber entscheiden(ab ca,16),wohin die Reise geht.
    Kinder sollten im Kreise der Familie aufwachsen,ihre Schule machen und die Kindheit genießen.
    Wie viel Kinder schaffen im Internat den Durchbruch in den Profi Fußball?
    Oder noch schlimmer,die Kinder werden nach der Schule noch dreimal die Woche nach Hamburg zum Training gekarrt+die Spiele am Wochenende,weil die Eltern zu viel Ehrgeiz haben und Ihre Kinder zum Profi drillen wollen.
    Was hat Lüneburg davon,wenn die Besten schon in der Kindheit nach Hamburg abwandern?
    Von solchen Sichtungen, profitieren nur die großen Bundesliga Vereine,die eh schon zu viel Macht im Fußball haben.
    Irgendwann wird es keine kleinen Fußball Vereine mehr geben,da das Geld noch nicht mal reicht um den Platz zu Kreiden.
    Ist etwas übertrieben,aber in die Richtung geht der Fußball unaufhaltsam.
    Muss man das noch unterstützen?

    So ein Sichtungsturnier könnte man Moderne Sklaverei oder Kinderarbeit nennen,aber bestimmt nicht Familien Event.

    • Richtig, Stefan, das ist ein Verkaufsevent. Aber verkauft werden nicht Aussichten für Kinder, sondern Hoffnungen für Eltern. Und damit machen vor allem Marketingfirmen und angebliche „HSV-Partner“ große Kohle, weil die blöden Erwachsenen einfach an den Mist glauben wollen. Talente „entdeckst“ du nicht im Kindergarten- oder Grundschulalter. Als er zwölf war, hätte kein Mensch einen Pfifferling auf Karsten „Schnecke“ Wagner gewettet. Miroslav „Miro“ Klose, einer der bedeutendsten Fußballer überhaupt, spielte in seiner Jugendzeit zunächst bei der SG Blaubach-Diedelkopf. Nach dem Verlassen der A-Jugend-Mannschaft kickte er weiter dort – in der Bezirksliga Westpfalz (siebte Liga). 1998 – als 20-Jähriger – wechselte er zum Regionalligisten FC 08 Homburg und spielte dort in der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga (fünfte Liga). 1999 ging er dann zum 1. FC Kaiserslautern und spielte dort zunächst in der Amateurmannschaft. Erst mit 22 in der Saison 2000/01 gelang ihm der Sprung unter die Profis. Ich habe Spieler erlebt, die ihr ganzes Leben lang auf dem Bolzplatz immer nur zuletzt gewählt wurden, die sich aber als sie sechzehn, siebzehn waren praktisch über Nacht als Hochbegabte entpuppten und all die gleichalten „Stars“ ihrer Jugendzeit für immer weit hinter sich ließen. Um richtig gut zu werden, musst du neben den physischen und technischen Voraussetzungen nämlich vor allem Charakter, Biss, Willen und Spielwitz haben – alles Eigenschaften, die erst relativ „spät“ zur Blüte kommen.

      „Kinderarbeit“ oder „Himmelfahrtskommando“ sind treffende Bezeichnungen für den Klamauk im Hasenburger Grund am 30. Mai.

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