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Sport verbindet – Mitmach-Aktion beim KSL

Der Kreissportbund Lüneburg und der Kraft-Sport Lüneburg organisierten einen Tag der offenen Tür in der Kalkberghalle in Lüneburg. Der KS Lüneburg sorgte für vielseitige Mit-Mach-Angebote aus dem Kampfsportbereich.

Boxen, Kickboxen, Judo, Aikido, JuJutsu und Kyudo von hart bis zart standen auf dem Programm, und alle Interessierte konnten sich einen persönlichen Einblick der Sportarten verschaffen sowie diese unter fachkundiger Anleitung der KSL-Trainer ausprobieren. „Das ist kein normaler Tag der offenen Tür, sondern ein sportlicher interkultureller Nachmittag, der ganz unter dem Motto Sport verbindet steht“, stellt KSB-Geschäftsführerin Susanne Pöss heraus. „Wir möchten mit dieser Veranstaltung zeigen, welche integrative Kraft im Sport steckt und den KSL als ein positives Beispiel benennen sowie ihn bei seiner Integrationsarbeit weiter unterstützen, führt Pöss fort.

Umgesetzt wurde die Veranstaltung im Rahmen des Förderprogramms Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit!“ des Bundesfamilienministeriums. Um eine größtmögliche Vielfalt unter den Besuchern zu erreichen, wurden die Flyer in fünf Sprachen übersetzt und durch das KSL-Team in Flüchtlingseinrichtungen, Moscheen, Schulen etc. verteilt. Viele Nationen tummelten sich in der Halle und natürlich am reichhaltigen Kuchenbuffet.

„Integration betreiben wir beim KSL schon immer und betrachten dies als Selbstverständnis“, betont KSL-Präsident Daniel Abdel Nabi. Knapp fünf Stunden hat der KSL sein Vereinsangebot dargestellt und den Anwesenden von jung bis alt die Möglichkeit gegeben mitzumachen, auszuprobieren und Spaß in der Gruppe zu haben.

Erste Sprachbarrieren wurden durch unterschiedliche Übersetzungsteile genommen und weitere Hemmschwellen wurden bei der gemeinschaftlichen Bewegung schnell ausgeräumt. KSB-Mitarbeiterin Nurka Casanova und KSL-Trainer Nasser Abdullah hatten die Idee für eine derartige Veranstaltung entwickelt und freuen sich beide über die gute Resonanz der Veranstaltung.

„Wenn wir die Möglichkeit bekommen, innerhalb des Bundesprogrammes weiterzuarbeiten, möchten wir gern die Zusammenarbeit mit dem KSL vertiefen und andere Sportvereine für eine mögliche Kooperation begeistern“, führt Pöss an. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Sport an diesem Nachmittag sein integratives Potenzial unter Beweis gestellt hat und vielen Menschen einen bunten und erlebnisreichen Nachmittag beschert hat.