Montag , 26. Oktober 2020
Nur 300 Fans werden zu Beginn der Eishockeysaison die AEC-Heimspiele verfolgen. Sollten wieder mehr Zuschauer zugelassen sein, könnten die Eintrittspreise wieder sinken, sagt der AEC. Foto: be

AEC erhöht die Preise

„Unter 450 Zuschauern ist ein Spielbetrieb für uns wirtschaftlich nicht darstellbar“, hatte Finn Sonntag, Geschäftsführer des Adendorfer EC, in einem Sommerinterview mit der LZ gesagt. Das gilt auch heute noch. Da zum Start der Eishockeysaison nur 300 Zuschauer zugelassen werden, entschloss sich der Club zu einem unpopulären Schritt: Der Eintrittspreis steigt.

Ein Ticket kostet künftig 15 Euro (bisher 9). Ermäßigte Tickets (bisher 7 Euro) gibt es nicht mehr. „Wir haben im Prinzip nur drei Möglichkeiten“, sagt Sonntag. „Erstens: Wir spielen einfach nicht. Zweitens: Wir können im Frühjahr wegen Zahlungsunfähigkeit abmelden. Oder drittens: Wir verteilen die Kosten auf die Zuschauer und die Gesellschaft. Ich denke da ist Punkt 3 allen das liebste Übel. Ich weiß, dies wird vielen weh tun, aber es ist die einzige Chance einen Spielbetrieb aufrecht zu halten.“

Der AEC geht auch von starken Mindereinnahmen beim Catering sowie höheren Kosten durch den Einsatz einer externen Security-Firma, die die Einhaltung der Corona-Auflagen überwacht, aus. Karten können nur noch im Vorverkauf erworben werden (dienstags und donnerstags von 19 bis 20.30 Uhr im AEC-Service-Center) und nur für das dann am Wochenende anstehende Heimspiel. Einen Online-Vorverkauf gibt es nicht.