Freitag , 30. Oktober 2020

Grünes Licht für SVG-Spiel in Frankfurt

Frankfurt am Main gilt seit Wochen als einer der deutschen Corona-Hotspots, liegt aktuell bei einem Wochen-Inzidenzwert von 71. Doch die Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg stellen sich darauf ein, am Sonnabend um 19.30 Uhr bei den United Volleys Frankfurt anzutreten.

Sogar die Anwesenheit von bis zu 1100 Zuschauern erlaubt das Frankfurter Gesundheitsamt, geordert werden können Tickets aber nur online auf der Homepage des Vereins. Meist war die Fraport Arena aber auch vor der Pandemie deutlich schwächer besucht.

Frankfurt hatte seinen Kader kurzfristig mit Außenspieler Rodrigo Quiroga verstärkt, doch der wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der Argentinier war nach seiner Ankunft in Frankfurt ohnehin vorsorglich in häusliche Quarantäne gegangen, die nun verlängert wird. Ursprünglich hätte er am Dienstag ins Mannschaftstraining einsteigen sollen. „Zum Glück weist er bisher keine ausgeprägten Krankheitssymptome auf. Hoffen wir, dass es so bleibt“, sagte United-Cheftrainer Juan Manuel Serramalera dem hessischen Rundfunk.

Abgesagt wurden mittlerweile drei Partien des 1. Spieltags. Bühls Spiele gegen den VCO Berlin und Haching fallen ebenso aus wie das Friedrichshafener Heimspiel gegen den VCO. Haching und Berlin haben mindestens einen Corona-Fall in ihrer Mannschaft, zudem steht Friedrichshafen zurzeit keine Halle zur Verfügung und wird daher voraussichtlich erst im Dezember Heimspiele bestreiten können.

Alles Wissenswerte zur SVG und zur anstehenden Bundesliga-Saison lest Ihr im „Aufschlag“, der unserer Landeszeitung am Freitag beiliegt.