Gafa Rauf (M.) machte lange ein gutes Spiel für den LSK, dann unterlief ihm aber ein entscheidendes Eigentor zum 0:2 in Drochtersen. Foto: Behns

Not-Elf des LSK verliert in Drochtersen

Gerade einmal mit 13 Feldspielern war der Fußball-Regionalligist Lüneburger SK nach Drochtersen/Assel gereist, verkaufte sich nach seinen Möglichkeiten dort gut, verlor aber mit 0:2 (0:1) und bleibt damit im fünften Spiel hintereinander ohne Dreier.

Neumann brachte die Gastgeber früh in Führung (8.), doch danach spielte der LSK gut mit und hatte bis zur Pause gute Chancen, war vor dem Tor aber zu inkonsequent.

Mit dem 0:2, einem Eigentor von Rauf, der eine scharfe Hereingabe ins eigene Tor bugsierte, war die Partie gelaufen (75.).

Eine höhere Niederlage verhinderte LSK-Keeper Birjukov, der einen Foulelfmeter von Behrmann hielt (85.).

12 Kommentare

  1. Wieder unqualifizierte Kommentare von Zobel während des Spiels! Warum immer negativ und nicht motivierend? Eine blutleere Vorstellung, nach vorne ging nichts. So gehts in die Abstiegsrunde. Wir brauchen frischen Wind auf der Trainerbank. Das ist kein Zustand mit den beiden..

  2. Leider fing auch die Saison wieder gut an. Und zur Mitte der Vorrunde wieder wenig Gutes. Schade! Hätten wir doch nur einen größeren Kader. Dass von der Bank 1 zu 1 gewechselt werden könnte auf jeder Position , was das spielerische Niveau angeht.

    Ich hoffe, der LSK kann sich wieder aufrappeln und spielt noch eine gute, vor allem eine Saison ohne diese Schwankungen im Ergebnis.

    Ich glaube an euch, Jungs! Und gegen Lübeck wird es besser sein!

  3. Manchmal tut ein kleiner Dämpfer ganz gut. So wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

  4. Ich habe dam Freitag im Internet den LSK in Drochtersen zum ersten Mal in dieser Saison spielen sehen, soweit die Kamera auf der Höhe des Spielgeschehens weilte.

    Am Spielverlauf und Ergebnis gibt es aus meiner Sicht eigentlich gar nichts zu kritisieren angesichts der mehr als angespannten Personalsituation.

    Sieht man einmal von den ersten zehn, zwölf Minuten ab, dann hat der LSK das Spiel relativ offen gestaltet, wenngleich Drochtersen spielerisch überlegen war – eine eingespielte routinierte Mannschaft eben. Auffälligster Spieler beim LSK war für mich Rauf, zweikampfstark und er setzte zusammen mit Schuhmann auch in der Offensive – diese war über weite Strecken allerdings nicht vorhanden – einige Akzente. So kam auch von ihm der einzige ernstzunehmende Schuß auf das Tor des Gegners.

    Zu fragen ist natürlich, warum man Neumann in der 7. Minute so völlig frei am hinteren Pfosten ließ. Das Tor wäre zu verhindern gewesen. Wäre, wäre…

    Nun ist der LSK seit fünf Spielen ohne Sieg. Betrachtet man die Gegner, dann ist das nicht ganz ungewöhnlich. Auffällig war lediglich die klare 0 : 4 Pleite gegen Teutonia 05. Gegen Norderstedt gab es auch in der letzten Saison, wie so häufig davor eine Punkteteilung, gegen Heide wäre vielleicht ein Sieg möglich gewesen. Nach dem gestrigen 2 : 0 der Heider gegen Teutonia kann man dann wohl eher von einem Punktgewinn sprechen. Die Niederlage gegen Weiche gehört auch zu den Vorhersehbaren. Der letzte Punkt oder gar Dreier gegen diese Mannschaft liegt nun schon sehr lange zurück. Schließlilch gegen Drochtersen, da gab es in der letzten Saison mit einer wesentlich stärker besetzten Mannschaft ein 2 : 4.

    Vor diesem Hintergrund sieht eine Krise anders aus. Kritisch bis alarmierend ist allerdings das gefüllte Lazarett. Ich kann mich nicht erinnern, daß es beim LSK jemals eine derart lange Liste von zum Teil schwer verletzten Spielern gegeben hat. Hat man bei der Anwerbung der hier in Frage stehenden Spieler zu wenig auf die Art und Häufigkeit der Vorverletzungen geachtet? Wie dem auch sei, wenn es nicht gelingt, bis zum Ende der Qualifikationsrunde dieses Lazarett dauerhaft zu leeren, wird der Klassenerhalt nur schwer wenn überhaupt zu sichern sein.

    Soweit mir bisher bekannt ist, werden von den zwölf Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen müssen, mindestens 7 bis acht Mannschaften absteigen. Sieht man, wie Lübeck und auch Meppen in der dritten Liga am Tabellenende herumkriechen, dann können es sogar bis zu neun Mannschaften werden, die den Gang in die Oberliga antreten müssen. D.h. nur die ersten drei in der Abstiegsgruppe könnten die Klasse erhalten. Ob dann der LSK zu diesen gehören wird?

    • So schlimm ist die Abstiegsregelung nicht. Im Normalfall steigen 5 Teams ab. Nur im Extremfall (Lübeck und Meppen steigen ab, der Meister der Regionalliga Nord steigt nicht auf) gibt es insgesamt 7 Absteiger. Man muss bedenken, dass die Regionalliga in der kommenden Saison nicht mit 18, sondern übergangsweise noch mit 20 Teams spielen soll.

      Ich musste mich korrigieren. Kein Regionalligist muss in die Relegation. Der Niedersachsen-Vize soll in dieser Saison eine Aufstiegsrunde mit den drei Meistern der anderen Verbände spielen. saf

  5. Angesichts der vielen krankheitsbedingten Ausfälle sollte die LSK-Vereinsführung mal darüber nachdenken, ob es wirklich sinnvoll ist, den Aufstieg in die Dritte Liga schon in diesem Jahr anzustreben. Dort ist eine robuste Gesundheit der Spieler ein wichtiger Erfolgsfaktor.

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