TuS Woltersdorf geht in den Lockdown

Ein Verein lässt freiwillig den Trainings- und Spielbetrieb für mindestens zwei Wochen ruhen. "Wir haben eigenständig einen Lockdown vollzogen, um auf die mangelnde Unterstützung seitens des NFV hinzuweisen", sagt Peter Jabelmann, Vorsitzender des TuS Woltersdorf aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg, in dem der Inzidenzwert zwischenzeitlich die 50er-Marke überschritten hatte.

Die Woltersdorfer Anlage ist bis mindestens 10. November gesperrt, die TuS-Mannschaften treten in dieser Zeit auch zu Auswärtsspielen nicht an. Falls Verlegungen nicht möglich sind, nimmt der Verein auch Spielwertungen in Kauf.

Der TuS hatte schon bei den letzten Heimspielen eine komplette Maskenpflicht für Zuschauer verhängt. "Dieses war sehr arbeitsintensiv. Auch haben wir in den letzten Wochen alle behördlichen Anordnungen übererfüllt", berichtet Jabelmann, der nun aber betont: "Es gibt leider immer noch sehr viele unvernünftige Menschen, die den Ernst der aktuellen Lage noch immer nicht begreifen."

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