Donnerstag , 13. August 2020
Die MTV-Trainer im Bereich U13 bis U19, hinten v. l.: Michael Zerr, Max Ratzeburg, Tobias Wulf, Michael Heitbrock; Mitte v. l.: Kilian Blanke, Frank Biermann, Tetje Kerstens, Rainer Frehse, Marvin Jasker; vorn v. l.: Stefan Frehse, Tim Reimer, Markus Lütgens, Marius Meyer. Es fehlen: Thomas Luckow, Michele Böttcher, Niclas Böhnsch, Yannick Schlegel, Felix Okorn, Olrik van Dijk, Marko Fischer und Matthias Stix. Foto: privat

MTV Treubund will seine Führung ausbauen

Die von LSKner Manfred Nitschke und anderen angestrebte Gründung eines gemeinsamen Jugendfördervereins der großen Lüneburger Clubs hatte der MTV Treubund abgelehnt. Stattdessen will der im Jugendfußball am stärksten aufgestellte Verein seine führende Position ausbauen. Seit März 2020 ist Stefan Frehse beim MTV als Sportlicher Leiter für die U13- bis U19-Fußballteams im Amt und hat sich mit den zahlreichen Trainern viel vorgenommen: „Wir stellen seit Jahren in den jeweiligen Jahrgängen die höchstklassigen Lüneburger Teams und wollen diese Position weiter ausbauen.“

Neben den in der Niedersachsenliga auflaufenden A-Junioren hat er damit vor allem die vier Landesliga-Teams im Visier, die in der Saison 20/21 in der U19, U17, U16 und U15 vertreten sind. Erklärtes Ziel des MTV: Neben der A-Jugend sollen mittelfristig auch die B-Junioren in die Niedersachsenliga zurückkehren. „Und wenn der NFV wie avisiert die C-Junioren-Niedersachsenliga einführt, wollen wir da natürlich auch gern mitmischen“, so die Vereinsführung.

Mit Max Ratzeburg, Kilian Blanke und Tetje Kerstens gehören auch Spieler der 1. Herren zum Trainerteam. Sie geben ihre Erfahrungen an die U15-Landesligamannschaft weiter. Verstärkt wird das Trainerteam durch externe Zugänge wie Marius Meyer vom TuS Ebstorf, der die U17-Landesligisten übernimmt, und Niclas Böhnsch vom TuS Wustrow, der das U16-Landesligateam trainieren wird. Aushängeschild bleibt die 1. A-Jugend mit Trainer Michael Zerr in der Niedersachsenliga.

„Wir haben uns stets als Verein für die Jugendförderung verstanden“, sagt Kommunikationsvorstand Ulf G. Baxmann. „Das ist in unserem Leitbild verankert. Auch wenn das viele Ressourcen bindet, wollen wir dem weiter gerecht werden, sobald Corona es uns erlaubt.“