Montag , 21. September 2020
Statt der AlpenVolleys wird künftig wieder der TSV Unterhaching in der 1. Liga auflaufen. Foto: be

TSV Unterhaching startet in der 1. Liga

Die SVG Lüneburg hat nun zumindest wieder zehn Kontrahenten in der nächsten Saison der Volleyball-Bundesliga: Der Liga-Vorstand stimmte dem Antrag, dem TSV Unterhaching für die Saison 2020/21 nachträglich eine Lizenz für die 1. Liga zu erteilen, einstimmig zu. Zuvor hatten sich schon die zehn weiteren Erstligisten einstimmig dafür ausgesprochen. Damit startet die neue Bundesliga-Saison mit elf Teams. Zusammen mit der Lizenzvergabe hat der Liga-Vorstand zudem beschlossen, dass es in der Saison 2020/21 in der 1. Liga der Frauen und Männer keine sportlichen Absteiger geben wird.

„Mit dem TSV Unterhaching kehrt ein traditionsreicher Standort in die 1. Liga zurück, der in der Vergangenheit einige Erfolge feiern konnte. Das Konzept der Hachinger, in der Corona-Zeit auf eine Mannschaft mit jungen deutschen Spielern zu bauen und auf teure ausländische Akteure zu verzichten, hat den Vorstand überzeugt, diese zusätzliche Lizenz zu vergeben“, sagt VBL-Präsident Michael Evers. „Die einhellige Zustimmung aller Erstligateams zeigt den Willen aller Beteiligten, die Ligastärke auch unter erschwerten Bedingungen auszubauen und die sportliche Konkurrenzsituation wieder zu vergrößern.“

Mit dem Ende des Projekts „AlpenVolleys“ schien es mit dem Erstliga-Volleyball in Unterhaching zunächst einmal vorbei zu sein, doch nun kehrt der TSV Unterhaching in die 1. Liga zurück. Er erhält die Lizenz auf Basis seiner Spielberechtigung für die 2. Bundesliga – durch eine Änderung im Lizenzstatut können freie Plätze zur Saison 2020/21 in der 1. Liga zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie an Lizenznehmer aus einer unteren Spielklasse vergeben werden.

„Eigentlich hatten wir mit der 1. Liga erstmal abgeschlossen und bereiteten uns auf eine anspruchsvolle, weitere Saison in der 2. Liga Süd vor. Der Wunsch, irgendwann wieder in der 1. Liga zu spielen, war aber weiterhin da. Wir haben dann Gespräche mit der VBL geführt, die nun dazu führen, dass wir mit einem jungen Team in der höchsten Liga antreten können“, sagt Mihai Paduretu. „Unsere Zielsetzung ist, dass sich das Team entwickelt. Der Tabellenplatz ist da erstmal zweitrangig.“