Donnerstag , 1. Oktober 2020
LSK-Heimspiele gegen den TSV Havelse wird es in der Qualifikationsstaffel der Regionalliga Nord wohl erst einmal nicht mehr geben. Foto: Michael Behns

Zwei Elfer-Staffeln für die Regionalliga Nord

Das klingt nach einer sinnvollen Lösung: Geht es nach dem Spielausschuss des norddeutschen Fußball-Verbandes, wird es in der neuen Saison der Regionalliga Nord eine zweigeteilte Staffel mit jeweils elf Mannschaften geben.

„Das war ein sehr angenehmer, produktiver Austausch“, freute sich der Spielausschuss-Vorsitzende Jürgen Stebani über die Videokonferenz mit allen Regionalligsten.

Gespielt werden soll Jeder gegen Jeden in der jeweiligen Gruppe mit Hin- und Rückspiel. Nach Abschluss dieser „Qualifikationsstaffeln“ erfolgt eine Aufteilung in eine „Meisterrunde“ der punktbesten zehn Mannschaften und einer „Abstiegsrunde“ mit 12 Vereinen. Dort sollen Meister bzw. Absteiger in einer einfachen Punktrunde ermittelt werden. Hintergrund der zahlenmäßig ungleichen Staffeln ist, dass der Meister der Regionalliga Nord zum Ende der Spielzeit 2020/2021 Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegen den Meister der Regionalliga Bayern zu absolvieren hat und eine zeitliche Flexibilität, anders als in der „Abstiegsrunde“, nicht gegeben ist.

Nach dem Austausch von Argumenten und Abwägung von Vor- und Nachteilen haben sich die Vertreter der Vereine mehrheitlich für eine Aufteilung der Liga nach regionalen Gesichtspunkten ausgesprochen. Dies reduziert die Fahrtwege und garantiert den Vereinen interessante Derbys. Noch steht die genaue Aufteilung nicht fest, doch es deutet alles darauf hin, dass der Lüneburger SK zusammen mit der SV Drochtersen/Assel zu den Hamburger und schleswig-holsteinischen Teams zugeordnet wird.

Die Staffel würde bestehen aus dem LSK, Drochtersen, Norderstedt, Altona, Teutonia Ottensen, Heide, Weiche Flensburg, Phönix Lübeck sowie den zweiten Mannschaften vom HSV, St. Pauli und Holstein Kiel.

Die Überlegungen erfolgen nur vorbehaltlich des Votums des Außerordentlichen NFV-Verbandstages am 25. Juni 2020 zum Abbruch der jetzigen Saison.