Samstag , 26. September 2020
Philip Wölfing (r.) bei der Vertragsunterschrift in der Kanzlei von LSK-Präsident Sebastian Becker. Foto: poersch

Noch ein Youngster für den LSK

Mit einem extrem jungen Kader wird der Lüneburger SK in die kommende Saison der Fußball-Regionalliga starten. Gestern hat der 19-jährige Innenverteidiger Philip Wölfing einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Damit hat der LSK schon 14 Spieler, die jünger als 23 Jahre sind, in seinen Reihen.

Nach den Abgängen von Eliezer Correia Cà und Mohamed El-Ahmar sahen die LSK-Trainer in der Abwehrzentrale noch Handlungsbedarf. Diese Lücke ist nun geschlossen, zumal der Club im Winter bereits die Innenverteidiger Alessandro Otte und Guri Hana geholt hatte. Mit Wölfing kommt nun ein weiterer talentierter Spieler hinzu. „Philip hat ein ganz hervorragendes Passspiel aus der Abwehr heraus“, sagt LSK-Teamchef Rainer Zobel. „Er hat einen robusten Körper und eine gute Übersicht, kann ein Spiel lesen. Und er hat die Abwehr sofort lautstark organisiert. In seinem Alter ist er schon ziemlich weit.“

Wölfing wurde im Nachwuchsleistungszentrum des VfL Osnabrück ausgebildet, war dort Kapitän in den Junioren-Mannschaften und hat in der Bundesliga gespielt. 2019 wechselte er in die U19 des SV Rödinghausen mit der Perspektive, im Herrenbereich in der 3. Liga zu spielen. Doch Rödinghausen verzichtet trotz Top-Platzierung in der Regionalliga West auf den Sprung nach oben. Trainer Enrico Maaßen, der bereits in Drochtersen sehr erfolgreich gearbeitet hatte, wechselt zu Borussia Dortmund II.

Wölfing will sich beim LSK für höhere Aufgaben empfehlen. Nebenbei soll er auch in die Jugendarbeit des Vereins eingebunden werden. Zudem möchte der 19-Jährige, der gerade sein Abitur bestanden hat, ein BWL-Studium aufnehmen.