Sonntag , 1. November 2020
Marco Schuhmann (r.) bei der Vertragsunterschrift neben LSK-Präsident Sebastian Becker. Foto: poersch

Schuhmanns zweite Rückkehr zum LSK

Noch ein Rückkehrer: Auch Marco Schuhmann wird in der nächsten Saison wieder das Trikot des Lüneburger SK überstreifen. Der 25-Jährige kehrt damit zum zweiten Mal zum LSK zurück. Zuletzt spielte er in Drochtersen.

2013 kam „Schuhmi“ aus der Jugend des LSK in die 1. Herren. Zwei Jahre später wechselte er in die Regionalliga Nordost nach Meuselwitz. Es folgten diverse Wechsel. 2016 spielte er wieder für ein Jahr beim LSK, ging nach Drochtersen und dann kurzzeitig in die 1. Liga Luxemburgs. Danach spielte er erneut für Drochtersen, erhielt nach einer Verletzung in der vergangenen Saison aber keinen neuen Vertrag mehr und wechselt nun ablösefrei wieder nach Lüneburg.

„Wir freuen uns sehr, dass Schuhmi zurückkommt“, sagt Trainer Qendrim Xhafolli. „Er ist ein starker Außenspieler, links und rechts. Er passt gut in unser Anforderungsprofil, weil wir viel Wert auf Flügelspiel legen. Er hat Regionalliga-Erfahrung und mittlerweile die nötige Reife, außerdem kommt er aus unserer Region. Wenn er verletzungsfrei bleibt, wird Schuhmi unserem Spiel guttun.“ Genau wie sein künftiger Mitspieler Stefan Wolk stammt Schuhmann aus Bleckede.

Teamchef Rainer Zobel musste erst von dem Neuzugang, der jetzt beim Probetraining zu Gast war, überzeugt werden: „Wir wollten Marco ja schon vor zwei Jahren haben, aber damals hat er sich für einen Wechsel nach Luxemburg entschieden. Das habe ich seinerzeit nicht ganz verstanden, weil ich die dortige Liga ganz gut kenne und weiß, dass sie kaum mit der deutschen Regionalliga mithalten kann. Marco war ja dann auch schnell wieder zurück. Eigentlich verpflichte ich nicht so gerne Spieler, die mir schon einmal einen Korb gegeben haben. Das ist eine persönliche Sache von mir. Aber es gab jetzt andere Meinungen im Verein, und das ist gut so. Diesen Meinungen habe ich mich angeschlossen.“ Zobel hofft, dass Schuhmann seine Qualitäten beim LSK einbringen kann, merkt aber auch an: „Marco muss an seiner Fitness arbeiten, das habe ich schon vor seiner Verletzung gesehen. Er muss konditionell mit allen mithalten können. Aber dafür haben wir ja unseren Athletiktrainer Gregor Trowitzsch, da habe ich gar keine Bedenken.“

Marco Schuhmann (l.), hier in Bardowick in der Saison 2016/17 neben Gökay Isitan im Spiel gegen Rehden, will bald in Neetze jubeln – unweit seiner Heimat Bleckede. Foto: be