Sonntag , 1. November 2020
Eine Szene aus dem Regionalliga-Heimspiel des Lüneburger SK gegen den VfB Lübeck im vergangenen November. Foto: Behns

Böse Überraschung für Lübeck

Die Saison in der Fußball-Regionalliga Nord soll abgebrochen werden. Das ist das Ergebnis einer Videokonferenz der 18 Vereine, darunter der Lüneburger SK, mit dem Präsidium des norddeutschen Fußball-Verbandes.

Der Meinungsaustausch ergab, dass es einen Aufsteiger, aber keine Absteiger geben soll. Überraschend, das berichtet der „Sportbuzzer“, stimmten die Vereine knapp mit 8:6 gegen einen direkten Aufstieg des VfB Lübeck, stattdessen für eine Relegation zwischen Lübeck und dem VfL Wolfsburg II. Vier Vereine enthielten sich.

Das Ergebnis ist allerdings nicht bindend, sondern nur ein Meinungsbild. Die Entscheidung darüber trifft das Präsidium des norddeutschen Fußball-Verbandes. Und der soll, so heißt es, eher die Quotientenregelung bevorzugen. Demzufolge würde Lübeck direkt aufsteigen. Der „Sportbuzzer“ zitiert Lübecks Vorstandssprecher Thomas Schikorra: „Ein Relegationsspiel wird es mit uns nicht geben. Das ist rechtlich ausgeschlossen.“

Diese Frage wird noch für reichlich Diskussionen sorgen.