Mittwoch , 12. August 2020
Dominik (l.) und Marcel Milberger sind Reppenstedter Jungs. Foto: be

„Wir sind Reppenstedter durch und durch“

Vor ein paar Jahren zu Bezirksligazeiten des TuS Reppenstedt standen die Brüder Dominik und Marcel Milberger auf dem Sportplatz und fieberten von der Seitenlinie aus mit. Wenn es nach Dominik geht, laufen sie in zwei Jahren gemeinsam im Sportpark in der Bezirksliga auf. „Ich bin positiv gestimmt, dass wir aufsteigen können. Der TuS hat ein sehr gutes Konzept“, meint der 22-Jährige.

Wie bei ihm und seinem Bruder setzen die Reppenstedter auf die Verpflichtung von jungen Spielern mit TuS-Vergangenheit. Dominik begann seine Karriere in Reppenstedt, bevor es ihn zum MTV Treubund zog. Bis zur U18 kickte er mit Spielern wie Max Ratzeburg oder Sebastian Martin zusammen in der Niedersachsenliga, bevor er sich gegen die MTV-U19 und für den Herrenfußball beimTuS Reppenstedt entschied. „Reppenstedt hatte schon sehr früh angefragt und sich sehr um mich bemüht, das hat mir gefallen. Stephan Hiller hat mich damals überzeugt“, sagt Dominik. Schon damals hatte er sich mit seinem Bruder abgesprochen, dass die beiden irgendwann gemeinsam den TuS-Dress überstreifen werden.

Marcel verbrachte seine Jugend bis zum Alter von 13 Jahren in Reppenstedt. Von dort zog es ihn ebenfalls zum MTV, bevor er in die A-Jugend des VfL Lüneburg wechselte. Nach seinem ersten Herrenjahr im VfL Trikot in der Bezirksliga und dem Aufstieg in die Landesliga wechselte er dann zurück zu seinen Wurzeln. „Ich hatte gute Aussichten beim VfL. Aber auch aufgrund meiner Ausbildung bei der Polizei tat ich mich mit Levin Lindenblatt zusammen und wechselte zum TuS“, erzählt Marcel.

Die Milbergers sind in Reppenstedt aufgewachsen und durch die wohnliche Nähe zum Sportplatz immer mit dem TuS verbunden geblieben, beide bezeichnen sich als „Reppenstedter durch und durch“. Da wundert es nicht, dass Dominik einige Anfragen aus der Bezirksliga ablehnte. Viel Lob haben die beiden für das Trainerduo übrig, ihnen gefällt auch die Ausrichtung des Vereins sehr gut. „Die beiden Trainer sind wirklich sehr geil, wie beste Freunde. Ich bin mit meinen 22 Jahren schon fast der Älteste und bekomme viel Verantwortung übertragen“, sagt Dominik. Sein zwei Jahre jüngerer Bruder ergänzt: „Das junge Team macht einfach viel Spaß, wir machen auch außerhalb des Sportplatzes sehr viel zusammen.“

Zu Marcels guten Freunden zählen die VfL-Spieler Kevin Gert und Phil Schlüschen, beide verbrachten ihre ersten Jahre ebenfalls auf dem Reppenstedter Sportplatz. „Kevin ist mein bester Kumpel, ihn hätte ich damals schon gerne mitgenommen und würde ihn auch heute noch gerne im TuS-Trikot sehen. Aber er hat sich beim VfL mittlerweile durchgesetzt, das freut mich für ihn“, sagt Marcel.