Mittwoch , 30. September 2020
Frust bei der SVG nach dem 0:3 gegen Düren. Foto: saf

SVG-Frust nach 0:3 gegen Düren

Die SVG Lüneburg sucht weiter vergeblich nach einem Weg aus der Krise. Auch das Heimspiel in der CU Arena gegen die powervolleys Düren verlor die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner klar mit 0:3 (15:25, 19:25, 17:25) und musste den Gegner damit in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Am Sonntag könnte die SVG sogar noch auf Platz acht zurückfallen. Damit wächst der Druck in den letzten drei Spielen gegen Giesen, Eltmann und Haching, um die Playoffs nicht zu verpassen.

Beide Mannschaften hatten schwierige Wochen hinter sich. Trotzdem strahlten die Dürener viel Selbstsicherheit aus, während die SVG wieder nicht ihren Rhythmus fand. Mitte des ersten Satzes hatten die Lüneburger vor allem in der Annahme große Probleme und die Gäste setzten sich entscheidend auf 19:12 ab. Vor allem gegen Dürens Hünen Gevert und Andrae fand die SVG kein Mittel.

Im zweiten Satz lag die SVG mit 10:15 hinten, aber der frisch eingewechselte Pörner brachte mit drei Punkten wieder Stimmung in die Bude. Dann packte Schlien drei Asse aus und plötzlich hieß es nur noch 16:17. Doch das blieb nur ein Strohfeuer. In der Crunch Time patzte die SVG wieder im Aufschlag, während Düren kaum Fehler machte. Zuspieler Kocian setzte die Angreifer immer wieder stark ein. Symptomatisch dann der Aufschlagfehler von Brehme zum 19:24 und das Ass von Burggräf zum Satzgewinn für Düren.

Auch im dritten Satz zog Düren sein Spiel konzentriert durch und bestrafte jeden SVG-Fehler gnadenlos. Der Frust bei den Lüneburgern wurde nun deutlich sichtbar. Gevert hämmerte den Ball in den Block zum 25:19 für Düren. Er verbuchte letztlich starke 19 Punkte, während Lindberg bei der SVG mit gerade mal acht Punkten bester Scorer war.

Fazit von Trainer Hübner: „Wir spielen momentan nicht gut im Angriff und schaffen es nicht, den Gegner bei dessen Angriffsaufbau zu bremsen. Es fehlen einfach Selbstvertrauen und Mut.“