Das LSK-Trainingszentrum Goseburg präsentiert sich an einigen Stellen arg heruntergekommen - ein Zustand, der sich bald ändern soll. Foto: saf

Bald grünes Licht für Goseburg-Bau?

Die unendliche Geschichte Goseburg scheint nun doch zu einem Ende zu kommen. "Endlich haben wir mal einen Ansprechpartner bei der Stadt, der sich auch um uns kümmert", meint Alexander Diercks. Der Vizepräsident des Fußball-Regionalligisten Lüneburger SK möchte das alte Vereinsheim abreißen und an gleicher Stelle einen zweigeschossigen Mehrzweckbau errichten lassen.

Das Erdgeschoss will er im Wesentlichen dem LSK und der Stadtteilarbeit überlassen, mit den Bürogebäuden im ersten Stock will Diercks Geld verdienen. Neuerdings kümmert sich Rainer Müller, der Verantwortliche im Fachbereich Finanzen bei der Stadt, um den Pachtvertrag. "Ich bin 100-prozentig davon überzeugt, dass wir mit ihm vorankommen", betont Diercks.

In den vergangenen Tagen haben Verein und Stadt einige Hürden zur Seite geräumt. "Es gibt eine gültige Baugenehmigung. Für den Erbbauvertrag sind noch ein paar letzte Details zu klären", erklärt Pressesprecherin Suzanne Moenck im Namen der Stadt.

Diercks hofft auf einen Abriss Ende Mai nach Abschluss der laufenden Saison und auf einen Einzug in den neuen Bau vor der Saison 2021/22.

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