Mittwoch , 5. August 2020
Andreas Bahlburg (r.) war beim Einrollen des Bodens in der Gellersenhalle auch vor Ort. Foto: be

SVG nach Hamburg – ein letztes Mal?

Die SVG Lüneburg zieht um. Zwölf Helfer packten zwei Lkw voll, die von der Reppenstedter Gellersenhalle Richtung CU Arena fuhren. Es folgt noch ein weiterer Laster, der die LED-Werbebanden aus der Alsterdorfer Sporthalle nach Neugraben transportiert. Gut dreißig Leute sind dieser Tage im Einsatz, damit der Volleyball-Bundesligist am Sonnabend (15.10 Uhr) die Volleys Herrsching in der CU Arena begrüßen kann.

Geht es nach Geschäftsführer Andreas Bahlburg, weichen die Lüneburger zum letzten Mal in den Hamburger Westen aus, denn 2021 soll die Arena Lüneburger Land stehen. „Ich hoffe, dass wir in der kommenden Saison spätestens zu den Playoffs in die Arena umziehen können“, sagt Bahlburg, der vor allem die Betreiberfrage geklärt sehen will: „Wir kommen ja auch gegenüber der Liga in Erklärungsnotstand, weil wir seit 2017 immer wieder Einzelanträge für die Zulassung der Gellersenhalle als Spielort stellen müssen.“

Schon jetzt kümmert sich bei der SVG eine Projektgruppe Eventisierung um die Vermarktung der Heimspiele in Lüneburg. „Denn das Paket muss nicht nur sportlich stimmen“, der von einem Zuschauerschnitt von 1500 bis 2000 ausgeht – und auf einen Vorstoß in die nationale Spitze hofft, ohne sich dabei finanziell zu überheben.

Ein ausführliches Interview mit Andreas Bahlburg lesen Sie am Freitag in der LZ, gedruckt und digital.