Samstag , 19. September 2020
Antti Ronkainen (l.) verlor das Hinspiel mit der SVG mit 1:3 - am Samstag steht die Revanche in Friedrichshafen an. Foto: be

Friedrichshafen ist verwundbar

Diese Liste flößt Ehrfurcht ein: 13 Mal deutscher Meister, 16 Mal Pokalsieger und dazu der historische Champions-League-Sieg 2007. Der VfB Friedrichshafen ist nach wie vor der Rekordverein im deutschen Männer-Volleyball. Aktuell allerdings mehren sich bei den Häflern die Baustellen. Und das nicht nur sportlich. Am Sonnabend (19.30 Uhr) tritt die SVG Lüneburg in Friedrichshafen an. Mit einem Sieg könnte sich die SVG an die ersten drei Tabellenplätze heranrobben.

Am vergangenen Mittwoch leistete sich Friedrichshafen eine sensationelle 2:3-Blamage bei Schlusslicht und Insolvenz-Klub Eltmann Volleys. Natürlich werden die Häfler nun gerade in eigener Halle alles daran setzen, die peinliche Eltmann-Schlappe irgendwie vergessen zu machen. Dennoch hat die SVG verstanden: Friedrichshafen ist verwundbar. SVG-Coach Stefan Hübner interessieren diese Gedankenspiele nicht sonderlich. „Es mag sein, dass sich Friedrichshafen ab und zu schwer tut. Aber sie sind immer noch sehr breit aufgestellt mit Spitzenleuten.“

Mehr zu den Problemen in Friedrichshafen und zur SVG am Freitag in der Landeszeitung, gedruckt und digital.