Samstag , 15. August 2020
Mit einem Ass nutzte Anton Brehme (3. v. l.) den ersten Matchball für die SVG und wurde von seinen Kollegen gefeiert. Foto: lüb

SVG siegt im Tiebreak

Um das letzte Heimspiel des Jahres zu gewinnen, musste die SVG Lüneburg nochmal alles raushauen: Nur knapp mit 3:2 setzte sich der Tabellenvierte gegen Bundesliga-Schlusslicht Heitec Volleys Eltmann durch. Die Gäste führten bereits mit 2:1-Sätzen, ehe die SVG den Spieß noch umdrehte. 25:20, 21:25, 22:25, 25:20, 15:7 hieß es am Ende.

Die meisten Punkte bei der SVG verbuchten Scheerhoorn (18), Ronkainen (17) und Lindberg (15). „Es war ein schwieriges Spiel heute“, meinte Trainer Stefan Hübner. „Beide Mannschaften haben überragend angriffen, es aber nicht geschafft, den Gegner zu breaken.“ Beiden fehlte über weite Strecken der nötige Aufschlagdruck.

Nach dem gewonnenen ersten Satz kam die SVG aus dem Rhythmus, Aufsteiger Eltmann mit seinem starken Libero Watanabe und seinem wieder mal besten Punktesammler Hamzagic holte sich die nächsten beiden Sätze. Den vierten Durchgang entschied die SVG dank einer Aufschlagserie von Scheerhorn. Erstmals in dieser Saison ging’s in der Gellersenhalle in den Tiebreak. Dort wurde Brehme zum Matchwinner für die SVG. Mit einer überragenden Aufschlagserie entschied der Nationalspieler das Spiel zugunsten der Lüneburger, die damit doch noch den vierten Sieg in Folge feierten. Kleiner Trost für die Gäste: Sie nahmen erstmals in dieser Saison auswärts einen Punkt mit.