Bastian Stech (r.), hier vor dem eigenen Tor, brachte den LSK 1:0 in Führung - doch das reichte nicht. Foto: Schilling

Bitteres Aus für den LSK

Der Lüneburger SK muss den Traum vom DFB-Pokal begraben. Mit 6:7 nach Elfmeterschießen verlor der LSK im Viertelfinale des NFV-Pokals beim Regionalliga-Rivalen TSV Havelse. Nach ausgeglichenen 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Im Elfmeterschießen vergab der LSK dann einen Matchball zum Sieg.

"Beide Mannschaften haben das ordentlich gemacht", meinte LSK-Trainer Rainer Zobel. "Sie haben nicht immer gut gespielt, aber sie haben gekämpft. Das ist der Pokal: Kampf, Glück und Pech."

Stech schoss den LSK nach einer Ecke früh in Führung (13.), Meien glich für Havelse mit einem flachen Fernschuss aus, den Springer durchrutschen ließ (72.). Das Elfmeterschießen war dann an Spannung kaum zu überbieten. Cicek und Tasky, die ersten beiden Havelser Schützen, verwandelten, auch Pauer traf, aber Stech scheiterte an Dlugaiczyk - erster kleiner Vorteil für Havelse. Dann schoss Plume an den Pfosten, während Kunze für den LSK verwandelte - alles wieder im Lot. Fölster traf für Havelse, ebenso Düzel für den LSK - 4:4. Dann hielt Springer gegen Bremer - Deters hatte den ersten Matchball für den LSK auf dem Fuß, aber Dlugaiczyk parierte. Weiter ging's. Jaeschke traf, Pägelow konterte - 5:5. Damer traf, auch El-Ahmar behielt die Nerven. Langfeld verwandelte zum 7:6, ehe Correia Cà an Dlugaiczyk scheiterte - das Aus für den LSK.