Thorben Deters (weißes Trikot) und seine Kollegen vom LSK gewannen das Punktspiel gegen Havelse vor zwei Monaten mit 5:1. Foto: be

LSK in Havelse gefordert

Drei Siege – und der Lüneburger SK hätte sich mal wieder für den DFB-Pokal qualifiziert. Doch schon die erste Hürde ist hoch, am Mittwoch (19.30 Uhr) tritt der Fußball-Regionalligist im Viertelfinale des NFV-Pokals beim Ligarivalen TSV Havelse reichlich angeschlagen an. Und das nach drei Niederlagen in Folge mental und körperlich, denn Coach Rainer Zobel bangt wieder einmal um den Einsatz diverser Spieler.

Zobel will die Serie von zuletzt drei Niederlagen in Folge nicht allein mit der Personalsituation erklären. Zuletzt störten ihn vor allem die vielen Gegentore: "Wir sind zu weit auseinander und leisten uns oft schon zu Beginn der Spiele Unkonzentriertheiten. Wir werden im Winter nachbessern müssen." Ein Kandidat ist Alessandro Otte (SC Verl, zuvor St. Pauli II).

Das 5:1 in der Liga gegen Havelse ist für Zobel kein Maßstab: "Das Ergebnis täuscht gewaltig – und damals hatten wir noch viele Alternativen. Die Chancen jetzt sehe ich bei 50:50."

Ein Interview mit Zobel lesen Sie am Mittwoch in der LZ, gedruckt und digital.