Samstag , 26. September 2020
Fair und erfolgreich: Der VfL Lüneburg wurde souveräner Bezirksliga-Meister auch dank seiner Disziplin. Foto: t&w

VfL auch in Sachen Fairness top

Der VfL Lüneburg ist nicht nur ungeschlagen Meister der Fußball-Bezirksliga geworden, sondern ist auch in Sachen Fairness Nummer 1 – zumindest im NFV-Kreis Heide-Wendland. Mit nur 36 Gelben Karten und ohne Platzverweis in 30 Spielen belegte der VfL den 19. Rang im VGH-Fairness-Cup, in dem das Auftreten von allen niedersächsischen Teams ab der Bundesliga bis in die Kreisligen gemessen wird.

Der VfL kam damit auf einen Quotienten von 1,20. Konkurrenzlos fair war aber der Kreisligist SV Bad Bentheim, der in 28 Spielen nur 16 Verwarnungen kassierte und damit auf einen Quotienten von 0,57 kam. Gewonnen haben die Grafschafter damit ein Trainingslager im NFV-Sporthotel in Barsinghausen.

Drei weitere hiesige Teams finden sich immerhin noch unter den Top 100 der insgesamt erfassten Mannschaften. Die SV Scharnebeck (1,30) ist 43. und zugleich fairste Mannschaft der Heide-Wendland-Liga. Der LSK findet sich als bester Regionalligist mit einem Wert von 1,32 auf Platz 54 wieder, und 95. ist Bezirksligist SV Ilmenau (1,50).

Am anderen Ende der Tabelle findet sich mit dem Vastorfer SK der Beweis, dass mangelnde Disziplin durchaus etwas mit fehlendem sportlichen Erfolg zu tun hat. Der Bezirksliga-Absteiger musste insgesamt sieben Platzverweise hinnehmen und landete mit einem Wert von 3,30 auf Platz 876. Auf Platz 828 findet sich der SC Lüneburg (3,10).

Im Kreisvergleich, den Diepholz für sich entschied, findet sich Heide-Wendland auf Rang neun wieder. Letzter unter den 33 NFV-Kreisen wurde zum vierten Mal in Folge Celle.