Freitag , 25. September 2020
Qendrim Xhafolli (l.) und Rainer Zobel (r.), hier beim Testspiel gegen Hannover 96 mit Kollege Mirko Slomka, sind ein gut eingespieltes Trainer-Team. Foto: Daniela Behns

Große Verwirrung um Trainer-Posten beim LSK

Was ist denn beim Fußball-Regionalligisten Lüneburger SK los? Eine Pressemitteilung, dass Trainer Rainer Zobel zum Teamchef befördert worden sei, und Co-Trainer Qendrim Xhafolli neuer Cheftrainer werde, sorgte für helle Aufregung. Zumal die Nachricht gleich auf der LSK-Homepage und bei Facebook verbreitet wurde. Kollegen von anderen Zeitungen und Sportmagazinen riefen in der LZ-Redaktion an mit der Frage, ob Zobel entmachtet würde. Will der erfolgreiche Coach kürzer treten?

Richtig ist, dass der Vertrag von Xhafolli um zwei Jahre verlängert wurde. Richtig ist, dass beide Trainer stets Hand in Hand arbeiten, viel Arbeit auch vom Co-Trainer erledigt wird. Deshalb sagt auch Zobel: „Auf Qendrim kann ich überhaupt nicht verzichten. Er kennt sich unglaublich gut auf dem Spielermarkt aus und empfiehlt mir immer wieder hervorragende Fußballer. Außerdem ist er ein absoluter Fußball-Fachmann, ein großes Trainer-Talent.“

Nun möchte Xhafolli seine Fußball-Lehrer-Lizenz erwerben. Dafür benötigt man aber den Posten eines Cheftrainers. Um dies zu erfüllen, ändert der LSK auf dem Papier die Zuständigkeiten.