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Andreas Bahlburg (r.) hofft auf grünes Licht für die Arena Lüneburger Land. Foto: t & w

Schicksal der SVG mit der Arena verbunden

Was wird aus den Plänen für die Arena Lüneburger Land? Über die Finanzierung der Halle wird am kommenden Montag im Kreistag gesprochen – sehr interessiert wird dann auch Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg, der dringend eine neue Spielstätte benötigt, die Abstimmung verfolgen. Der SVG-Vorsitzende Andreas Bahlburg nimmt Stellung in einem Interview, das der Verein LZsport zur Verfügung gestellt hat.

 

Die SVG Lüneburg hat sich in den vergangenen zwölf Monaten gar nicht bzw. nur kaum zum Thema Arena geäußert. Wieso äußert sie sich jetzt?

Andreas Bahlburg: Wir haben uns immer zurückgehalten, um Politik und Verwaltung in Ruhe arbeiten zu lassen. Es nützt nichts öffentlichkeitswirksam die Keule zu schwingen. Wir haben im Hintergrund mit allen Beteiligten vertrauensvoll zusammengearbeitet, dafür sind wir auch dankbar. Nun steht am Montag jedoch die richtungsweisende Abstimmung zur Arena im Kreistag an und ich sehe es als meine Pflicht an, im Namen der SVG Lüneburg auf die Bedeutung dieser Abstimmungen hinzuweisen.

Welche Bedeutung hat die Abstimmung denn für die SVG Lüneburg?

Die Halle bietet uns neben der Sicherheit, weiter in der 1. Bundesliga spielen zu können, die dringend benötigten Vermarktungsmöglichkeiten. Sie ist für uns, aber auch für die Region eine elementare Entscheidung. Nehmen wir unsere Chancen als wachsende Region wahr oder sind wir an entscheidenden Stellen zu rückwärtsgewandt?

Worauf kommt es denn dann in den letzten Tagen vor der Abstimmung an?

Jetzt gilt es, sich klar zur Idee Konzerte, Kultur und Sport in einer Arena zu bekennen; Und für das Projekt Bundesliga-Volleyball und zu uns als SVG Lüneburg. Denn mit der Arena Lüneburger Land ist auch das Schicksal der SVG Lüneburg verbunden. Wir haben mit der SVG ein einmaliges Projekt vor über 10 Jahren gestartet, das inzwischen von einer breiten Mehrheit der Lüneburger Bürger und der Unternehmerschaft positiv gesehen und getragen wird. Seit mehreren Jahren sind alle Heimspiele restlos ausverkauft, wir haben in Hamburg an einem Mittwoch gezeigt, dass wir auch eine große Halle füllen können und haben bundesweit bis hin zur Sportschau in der ARD den Namen der Hansestadt Lüneburg repräsentiert. Jetzt ist die Politik am Zug sich zur SVG Lüneburg zu bekennen oder eben nicht.

Wie sind denn die bisherigen Signale der Politik im Bezug auf die anstehenden Abstimmungen?

Wir haben positive Signale aus den Fraktionen erhalten. Es ist klar, dass es in den verschiedenen Fraktionen zu unterschiedlichen Punkten Diskussionsbedarf gibt. Das wird auch noch bis zur letzten Sitzung vor der Abstimmung so sein und wahrscheinlich bei jeder weiteren. Nachdem uns aber eine breite Mehrheit der Kreispolitik und Stadtpolitik in den letzten Jahren und Monaten ihren Willen und ihre Unterstützung zugesichert hat, nehmen wir die Politik bei der Abstimmung zur Arena beim Wort. Zumal wir zuletzt mit dem Ziel einer besseren Wirtschaftlichkeit der Arena auch Abstriche bei möglichen Nutzungszeiten unter der Woche gemacht haben. Wir haben verbindlich gearbeitet und unsere Planungen auf Aussagen der Politik gestützt. Wir sind Arbeitgeber, Geschäftspartner und Eventveranstalter. Und wir stehen zu den Aussagen, die wir unseren Partnern gegenüber treffen.

Hat sie das positive Feedback der Bürger während der Projektplanung überrascht?

Das Thema Arena Lüneburger Land ist von den Lüneburger Bürgern fast ausschließlich positiv bewertet worden. Bei welchen geplanten Bauprojekten gibt es das heute noch, dass es kaum negative Töne oder gar Bürgerinitiativen gibt? Lüneburg und die Region wollen eine Arena. Wir wissen aus Hamburg, dass dieses Potential auch von einem großen Konzertvermarkter erkannt worden ist.

Was würde eine weitere Verzögerung oder gar eine Ablehnung des Vorschlags für die SVG Lüneburg bedeuten?

Eine Ablehnung wäre ein Rückschlag für die gesamte Region Lüneburg, die immer mehr nicht nur ein Oberzentrum Nordostniedersachsens wird, sondern bereits jetzt die attraktivste Region in der Metropolregion Hamburg ist, Hamburg natürlich ausgenommen. Für uns als Verein müssten wir dann über einen neuen Spielort in Hamburg oder die Beendigung des tollen Projektes Bundesliga-Volleyball sprechen. Eine Zurückweisung wäre aber auch ein herber Schlag für die Glaubwürdigkeit der Kommunalpolitik. Es gilt jetzt, dass alle Parteien an einem Strang ziehen und etwaige Ausreißer sich an ihren Worten vergangener Tage messen lassen müssen. Auch wenn man dafür vielleicht bis zuletzt noch an Details der Beschlüsse sitzen muss.

Wenn der Kreis vorlegt, muss auch die Stadt nachziehen. Wird das gelingen?

Damit beschäftigen wir uns nach einer hoffentlich erfolgreichen Abstimmung des Kreises. Doch der Stadtrat hat den Kreis beauftragt Verträge und ein Konzept zu erarbeiten. Wenn der Rat oder einzelne Parteien nun eigene Ideen bzw. Ansätze präsentieren, würde dieses das Prozedere und die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt in einem schlechten Licht erscheinen lassen. Allen Beteiligten sind die Kontaktpersonen seitens des Kreises bekannt gewesen, so dass ich davon ausgehe, dass etwaige Absprachen im Vorfeld erfolgt bzw. eingearbeitet worden sind.

59 Kommentare

  1. Der reine autosuggestive, alle berechtigten Einwände ausblendende Zweckoptimismus:

    „Das Thema Arena Lüneburger Land ist von den Lüneburger Bürgern fast ausschließlich positiv bewertet worden. Bei welchen geplanten Bauprojekten gibt es das heute noch, dass es kaum negative Töne oder gar Bürgerinitiativen gibt? Lüneburg und die Region wollen eine Arena. Wir wissen aus Hamburg, dass dieses Potential auch von einem großen Konzertvermarkter erkannt worden ist.“

    Dass die Arena ZU RECHT SEHR KONTROVERS GESEHEN UND DISKUTIERT wird, wurde zuletzt mehr als deutlich in Artikel und 134 Kommentaren HIER:

    https://jj12.wordpress.com/2017/04/25/die-arena-ein-landkreis-unter-druck/#more-168

    • Danke, Lutz!

      Herr Bahlburg, das ist verständlich, wirbt für seine Geschäftsidee. Dabei wird an der einen oder anderen Stelle für ein Faktum ausgegeben, was doch nur der fromme Wunsch des SVG-Vorsitzenden und seiner Geschäftspartner sein kann. Ich habe versucht, einige solcher schiefen Formulierungen wieder gerade zu rücken:

      Andreas Bahlburg: Wir haben uns immer zurückgehalten, um Politik und Verwaltung in Ruhe arbeiten zu lassen. Es nützt nichts öffentlichkeitswirksam die Keule zu schwingen.

      TATSACHE ist, dass Herr Bahlburg über gar keine „Keule“ verfügt, die er „schwingen“ könnte.

      Bahlburg: Die Halle bietet uns neben der Sicherheit, weiter in der 1. Bundesliga spielen zu können.

      TATSACHE ist, dass die Halle diese „Sicherheit“ nicht bietet. Der Verbleib in der 1. Bundesliga hängt ausschließlich von der Spielstärke der Mannschaft ab.

      Bahlburg: Die Halle ist auch für die Region eine elementare Entscheidung. Nehmen wir unsere Chancen als wachsende Region wahr oder sind wir an entscheidenden Stellen zu rückwärtsgewandt?

      TATSACHE ist, dass die Halle überhaupt gar nichts über das Wahrnehmen von Chancen oder die Rückwärtsgewandtheit in der Region besagt.

      Bahlburg: Wir haben mit der SVG ein einmaliges Projekt vor über 10 Jahren gestartet, das inzwischen von einer breiten Mehrheit der Lüneburger Bürger und der Unternehmerschaft positiv gesehen und getragen wird.

      TATSACHE ist, dass Volleyball eine exotische Randsportart ist und die SVG nur von einem sehr kleinen Teil (wahrscheinlich weniger als einem Prozent) der Lüneburger Bürger getragen wird.

      Bahlburg: Die SVG repräsentiert den Namen der Hansestadt Lüneburg bundesweit bis hin zur Sportschau in der ARD.

      TATSACHE ist, dass es keinerlei verlässliche Daten darüber gibt, ob überhaupt und was genau die SVG überregional zum Renommée der Stadt beiträgt.

      Bahlburg: Nachdem uns aber eine breite Mehrheit der Kreispolitik und Stadtpolitik in den letzten Jahren und Monaten ihren Willen und ihre Unterstützung zugesichert hat, nehmen wir die Politik bei der Abstimmung zur Arena beim Wort.

      TATSACHE ist, dass sich vor allem der Landrat Nahrstedt und Oberbürgermeister Mädge aus dem Fenster gelehnt und über alle Köpfe hinweg Versprechungen gemacht haben. Von „einer breiten Mehrheit der Kreispolitik und Stadtpolitik“ kann überhaupt keine Rede sein.

      Bahlburg: Das Thema Arena Lüneburger Land ist von den Lüneburger Bürgern fast ausschließlich positiv bewertet worden.

      TATSACHE ist, dass diese Behauptung unwahr ist. Die „Arena Lüneburger Land“ in der jetzigen Form, zum jetzigen Preis, am ungeeigneten und trotzdem jetzt vorgesehenen Standort ist von den Lüneburger Bürgern fast ausschließlich negativ bewertet worden. Fast jeder plädiert für eine vernünftige und entwicklungsfähige Lösung in einer integralen Sportanlage mit Halle, Stadion und Trainingsmöglichkeiten für alle Ballsportarten.

      Bahlburg: Eine Ablehnung wäre ein Rückschlag für die gesamte Region Lüneburg, die immer mehr nicht nur ein Oberzentrum Nordostniedersachsens wird, sondern bereits jetzt die attraktivste Region in der Metropolregion Hamburg ist, Hamburg natürlich ausgenommen.

      TATSACHE ist, dass die Ablehnung der derzeit geplanten Halle kein Rückschlag für die gesamte Region Lüneburg wäre, sondern den Weg zu einer zügigen, vernünftigen und kostengünstigeren Gesamtlösung frei machen würde.

      Bahlburg: Es gilt jetzt, dass alle Parteien an einem Strang ziehen und etwaige Ausreißer sich an ihren Worten vergangener Tage messen lassen müssen.

      TATSACHE ist, dass auch seine Wiederholung den Appell an angeblich „gegebene Worte“ nicht wahrer macht. Zusagen im Vorfeld wurden nur von zwei, drei einzelnen Politikern gemacht, die in dieser Situation bloß als Privatpersonen, aber nicht für ihre Parteifraktionen sprechen konnten.

      Bahlburg: Wenn der Rat oder einzelne Parteien nun eigene Ideen bzw. Ansätze präsentieren, würde dieses das Prozedere und die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt in einem schlechten Licht erscheinen lassen.

      TATSACHE ist, dass es die verfassungsgemäße Aufgabe des Rates oder einzelne Parteien ist, eigene Ideen bzw. Ansätze oder Einwände zu präsentieren. Es ist dagegen nicht deren Aufgabe, darüber nachzudenken, „in welchem Licht“ die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt den Lüneburger Volleyball-Enthusiasten „erscheinen“ könnte.

      • Alternative facts?

        • Soweit, Herrn Bahlburg jetzt das Erdichten sogenannter „Alternative facts“ in seinem PR-„Interview“ zu unterstellen, solltest du bitte nicht gehen, liebe Sandra! Herr Bahlburg möchte sich für „sein Baby“ stark machen und für die sogenannte „Arena“ plädieren. Das ist sein gutes Recht, ja, macht ihn sogar sympathisch. Aber es hilft natürlich alles nichts. Das siehst du richtig, Sandra! Herr Bahlburg stellt die Fakten so dar, dass sie seinen Absichten günstig sind, und er übertreibt die Zahl seiner Unterstützer ebenso maßlos wie er das Erwägen planerischer Möglichkeiten zu unverbrüchlichen Treueschwüren hochjazzt. Der Überschwang ist verzeihlich und seiner pathetischen Rhetorik der Alternativlosigkeit bzw. seiner Behauptung, mit der Entscheidung am Montag gehe es um die Zukunftsfähigkeit oder die Rückständigkeit einer ganzen Region („Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!“) habe ich ja durch meine sachliche Gegenüberstellungen weitgehend den Wind aus dem Segel genommen. Also ruhig Blut, Sandra. Die Sonne bringt es an den Tag!

      • Rückschlagsportbegeisterter

        Herr Sandro,
        auch wenn Sie Ihre Behauptungen als Tatsachen bezeichnen, bleiben sie doch Ihre Meinung, der man sich nicht anschließen muss. Ich jedenfalls bin der Ansicht, dass die SVG in den letzten Jahren überaus solide und erfolgreiche Arbeit geleistet hat und wünsche mir als Fan und dem Verein, dass diese in einer bundesligatauglichen Halle fortgesetzt werden kann. Ob das im Rahmen des geplanten Projekts umgesetzt werden kann, muss der Kreistag am Montag entscheiden. Ihre Behauptung, dass sich nur ein Prozent der Lüneburger für Spitzenvolleyball begeistern können, halte ich für abwegig. Eine ausschließlich von der SVG genutzte Halle hat meines Wissens nie jemand gefordert. Wenn auch andere Großveranstaltungen dort stattfinden können, wäre das auch aus meiner Sicht ein Gewinn für Stadt und Region.

        • Herr Rückschlagsportbegeisterter,
          auch wenn Sie Ihre Behauptungen als Tatsachen bezeichnen, bleiben sie doch Ihre Meinung, der man sich nicht anschließen muss. Ich habe nie bestritten, dass die SVG in den letzten Jahren überaus solide und erfolgreiche Arbeit geleistet hat. Und Ihren Wunsch kann ich genausogut verstehen, wie die Wünsche von Herrn Bahlburg und Herrn Hoppe. Aber es bleibt ein Faktum: Wünsche sind keine Tatsachen! Auch wenn man seine Fäustchen beim Wünschen noch so feste presst. Ein Faktum ist dagegen, ich stimme vollumfänglich zu, dass der Kreistag am Montag entscheiden wird, ob die „Arena“ im Rahmen des geplanten Projekts umgesetzt werden kann. Wenn Sie meine Ansicht, dass sich ein Prozent der Lüneburger für Spitzenvolleyball begeistern können, für abwegig halten, bin ich gerne bereit nach unten zu korrigieren. Bis zum Beweis des Gegenteils gestehe ich zu, dass es, sehr großzügig kalkuliert, in Kreis und Stadt zusammengenommen 1.500 bis 1.800 Interessierte geben könnte. Mir ist bekannt, dass die „Arena“ nicht exklusiv von der SVG genutzt werden soll. Auch der SVG-Sponsor Klaus Hoppe möchte seine „Events“ dort veranstalten. Auch aus meiner Sicht wäre es ein Gewinn für 1. den Veransalter, 2. die Besucher und vielleicht, wenngleich mir noch nicht klar ist, wie sich das zutragen sollte, ein Gewinn für „Stadt und Region“, wenn andere Groß-, Mittel- oder Kleinevents dort stattfinden könnten.

          Das alles ändert aber nichts an den grundsätzlichen Einwänden: die Enge des Schlachthofgeländes ist der falsche Ort für eine Multifunktionsarena, das finanzielle Engagement der Stadt ist nicht gerechtfertigt und es fehlt ein gemeinwohldienliches Nutzungskonzept, es fehlt eine valide Bedarfsanalyse, es fehlt ein überzeugendes Betreiberkonzept, ein Verkehrskonzept ist nicht zu erkennen, ebensowenig eine belastbare verbindliche Kostenplanung.

      • Sandro, was du da als Tatsachen aufzählst, sind in aller Regel deine Meinungen. Ein Beispiel nur: Die SVG wurde von einer vierstellige Zahl an Fans zum Pokalfinale nach Halle begleitet, mehr als 2000 Zuschauer schauten sich neulich erst ein Playoffspiel in Hamburg an. Das sind Zahlen, die zum Beispiel der LSK zu Hause seit vielen Jahren nicht mehr erreicht hat. Ich glaube, dass aus deiner Sicht alles außer Fußball eine exotische Randsportart ist, aber das Sportleben ist bunter.

        Worin ich dir allerdings zustimme: Es darf nicht passieren, dass einzelne den großen Reibach machen und die öffentliche Hand auf den Kosten sitzenbleibt.

        • Vorturner, unter Zuschauern bei einem (seltenen) Pokalfinale sind meist die Hälfte vom anderen Verein. Der LSK wird gegen Mainz locker die drei- bis vierfache Zahl mobilisieren. Wirst sehen. Bei Heimspielen kommen die Fußballer auf durchschnittlich fünf- bis achthundert Zuschauer. Außerdem sage ich ja, dass die SVG im Stadtgebiet bestimmt auf 700 Fans kommt, im Kreis vielleicht noch einmal auf ebenso viele.

          Dann meine ich auch, es bringt nichts, zu vergleichen. Ein LSK in der zweiten oder gar in der ersten Bundesliga würde regelmäßig auf zehn- bis dreißigtausend Besucher kommen. Und niemand bestreitet ja, dass wir eine Arena brauchen. Und die Volleyballer sollen sie gerne nutzen! Nur DIESE Halle brauchen wir nicht, und nicht DORT, und nicht zu diesen verrückten Kosten (die noch nicht einmal feststehen). Wir brauchen eine sauber kalkulierte Gesamtlösung, Stadion plus Arena, mit der allen Parteien, den Volleyballern, den Hand-, den Basket- und den Fußballern z. B. gedient ist.

    • Markus Schultz

      Ja genau. 134 Kommentare und von pauschal geschätzten 40 User. Sehr aussagekräftig – für Lüneburg mit seinen 2017 Einwohnern.

      • Immerhin: 40 User und 4.000 Leser! Und hier haben wir dich, Markus, und zwei anonyme SVG-Presseleute, die immer nur lautstark die gleichen Reklameparolen wiederholen, aber nicht wirklich erklären können, warum am Montag eine überteuerte, maßgeschneiderte Sonderlösung für Herrn Hoppe und Herrn Bahlburg an einem ungeeigneten Platz ohne Parkraum und ohne sinnvolle Verkehrsanbindung beschlossen werden muss, und nicht ein Vierteljahr später, wenn über einen logistisch und fiskalisch vernünftigen Standort (etwa Flugplatz, TKK) entschieden wurde, eine moderne, zukunftsfähige Gesamtlösung für alle Ballsportarten inklusive LSK in einem ausbaufähigen Sportpark mit Mehrzweckhalle UND Stadion UND Trainingsplätzen UND Eventgastronomie, etc. angestrebt wird.

        • Markus Schultz

          Ja genau. Was dem einen recht, ist dem anderen billig. Oder schreibst du etwa nicht anonym und lautstark immer die gleichen Parolen. Nee, das ist mir zu doof. Hör mal auf zu heulen, weil die SVG und der Lüneburger Bürger zuerst dran sind. Ich geh mal davon aus, dass du Steuerzahler bist. Andernfalls würde ich mich aber auch nicht wundern.

  2. Heinz L. Männchen

    Tatsache ist, dass der Begriff „Tatsache“ hier wiederholt ad absurdum geführt wurde. So viel Mühe und Zeit in einen Beitrag gesteckt und dann sowas. Ärgerlich…

  3. Schamgefühle scheinen nicht die Stärke von Andreas Bahlburg zu sein. Wer sein »Interview« oben liest, das mir mehr wie das gedrechselte Kunstprodukt aus einer Agenturen-Retorte vorkommt als wie das Ergebnis eines echten Gesprächs, der liest einen bis in die letze Feinheit vorbereiteten, mit »Ehrenwortbeschwörungen« durchsetzten Propagandatext. Die einzige Botschaft, die er enhält lautet: Wir haben euch – »im Hintergrund mit allen Beteiligten vertrauensvoll zusammenarbeitend« – dahin gebracht, uns unüberlegte Versprechungen zu machen. Jetzt fangt bitte nicht zuletzt noch an nachzudenken, sondern setzt um, wozu ihr euch leichtfertiger Weise habt hinreißen lassen!

    • La halle en marche

      Jürgen, warum sollte es verwerflich sein, Politiker an ihre gegebenen Versprechen zu erinnern? Ich kann hier von Seiten der SVG kein verwerfliches Verhalten erkennen; nichts, wofür man sich schämen müsste – im Gegenteil: vieles, worauf man stolz sein kann. Z. B. eine Mannschaft innerhalb kurzer Zeit in der ersten Liga zu etablieren; Lüneburg zu einer renommierten Volleyball-Adresse zu machen; Spitzensport in Lüneburg zu verankern. Es ist durchaus möglich, denkbar und aus meiner Sicht auch wünschenswert, dass sich davon auch einige (und hoffentlich die Mehrheit) der Entscheider überzeugen und begeistern ließen und lassen.

      • La République en Marche

        Es gibt keine „gegebenen Versprechen“, an die „Politiker“ zu „erinnern“ wären! Es gibt zwei, drei Privatleute, die außerdem noch in unserer Stadt- und Kreisverwaltung ein Wahl- bzw. Ehrenamt bekleiden, und die sich – alle dafür vorgesehenen demokratischen Verfahren und Gremien missachtend – gegenüber anderen Privatpersonen zu großsprecherischen Ankündigungen haben hinreißen lassen. Daraus folgt für die bis Montag sorgfältig erwogenen und umfassend geprüften Beschlussfassungen unserer Kreistagsmitglieder rein gar nichts – vor allem nicht die „politische“ oder moralische Verantwortung für das unverantwortliche Vorabgequatsche solcher wichtigtuerischen Gschaftlhuber!

    • Wie in der Einleitung steht, wurde das Interview der LZ von der SVG zur Verfügung gestellt. Natürlich ist es ein PR-Text.
      Dennoch: die Kernbotschaft ist, dass die Bundesligazugehörigkeit der SVG daran hängt, schnell eine den Vorgaben der VBL entsprechende Halle präsentieren zu können. Denn anders als weiter oben vermutet, hängt die Zugehörigkeit einer Volleyballmannschaft zur 1. Bundesliga nicht nur von der sportlichen Qualifikation ab, sondern schon seit Jahrzehnten von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und seit einigen Jahren auch verstärkt von Lizensierungsvorgaben.
      Konkret bedeutet das: der SVG könnte die Lizenz verweigert werden. Die Ausnahmeregelung für den Spielbetrieb in der Gellersenhalle wure im wesentlichen aufgrund der Tatsache verlängert, dass ein konkretes Konzept für einen Hallenneubau existiert.
      Aus wirtschaftlicher Sicht arbeitet die SVG mit einem in der 1. Bundesliga unterdurchschnittlichen Etat und erreicht damit überdurchschnittlich gute Ergebnisse. Man kann nicht davon ausgehen, dass dieses – für uns Lüneburger positive – Missverhältnis immer Bestand haben wird. Um sich in der Spitzengruppe der ersten Bundesliga konsolidieren zu können, muss der Verein höhere Sponsoreneinnahmen generieren. Das wird in der kleinsten Halle der Liga mit schlechten Möglichkeiten, beispielsweise Spitzenspiele auch mit professioneller Produktion im TV oder Live-Stream zu übertragen (statt nur des üblichen unkommentierten 1-Kamera-Streams) nicht gelingen.
      Schon jetzt verlassen Leistungsträger den Verein, weil aufgrund des geringen Budgets sportlich reizvolle Wettbewerbe wie der Europapokal trotz sportlicher Qualifikation nicht wahrgenommen werden können. Es ist anzunehmen, dass es unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen eher schwieriger wird, Topspieler oder den Trainer zu halten bzw. überhaupt zu verpflichten.

      Die Konsequenz wäre lt. Bahlburg ein Umzug nach Hamburg oder ein Rückzug aus der 1. Bundesliga. Deshalb muss dem Kreistag bewusst sein (und ist es vermutlich auch), dass er eben nicht nur über den Bau einer Veranstaltungshalle entscheidet, sondern auch über die Zukunftsfähigkeit eines der beiden bekanntesten sportlichen Aushängeschilder des Landkreises. Den aktuellen Plan zu verwerfen und den Planungsprozess neu zu beginnen, birgt ein schwer einzuschätzendes Risiko.
      Unabhängig davon bin ich auch der Meinung, dass die Finanzierung solide geplant werden sollte (dafür war jetzt ein halbes Jahr Zeit, seitdem das ursprüngliche Konzept mit Bau/Vermietung durch Sallier gekippt wurde!) und dass das Park-/Nahverkehrskonzept einer Überarbeitung bedarf. Das sollte in meinen Augen als Fan aber in einem zweiten Schritt erfolgen, der auf dem Beschluss zum Hallenbau basiert.

      • Rückschlagsportbegeisterter

        Hallo Alex,
        danke für diese sachliche und kenntnisreiche Zusammenfassung des Standes! Polemik bringt in dieser Debatte wenig; letztlich bleibt es aber wohl doch eine Frage des (politischen) Willens und der (sportlichen) Begeisterungsfähigkeit, wenn die Machbarkeit geklärt ist. Die Enttäuschung bei vielen Sportanhängern wäre im Falle eines weiteren Aufschubs groß. Eine Chance, die nicht so schnell wiederkommt, wäre vertan.

    • Mag alles sein, aber es ist NICHT die Aufgabe und KEINESFALLS die Pflicht von Stadt und Kreis, für SVG und Vamos, beides private Unternehmungen, ein Betriebsgebäude unentgeltlich und über viele Jahre subventioniert bereitzustellen — und schon gar nicht unter Umständen, die keine oder kaum anderweitige Nutzungen zu Gemeinwohlzwecken erlauben!

      So, wie es im Moment geplant ist, ist es nur ein schlechter Witz.

      • Und was sagst du zu den überflüssigen Museen und dem überdimensionierten Theater? Ich kann mich nicht erinnern, dass man da kostenlos rein kommt. Auch dort steht ein wirtschaftliches Interesse – und zwar das der Stadt – hinter.

        • Ja, die Stadt tut etwas für IHRE Betriebe. Warum tut Herr Bahlburg nichts für SEINEN? Oder Herr Hoppe für SEINEN? Warum MÜSSEN die Steuerbürger für deren privaten Unternehmenserfolg mit zweistelligen Millionensummen gerade stehen? Und warum an einem Ort, der das gesamte Projekt zu einem teuren Unfug macht?

          • Für ein Museum, das in Stoßzeiten sage und schreibe 10 Gäste pro Tag zählt und für das eine der wenigen Grünflächen für zig Millionen in der Stadt zugebaut wird? Ist das dein Ernst? Das sind also die „Betriebe“, die man als Steuerzahler fördern soll?
            Findest Du nicht auch, dass diese Stadt mittlerweile total überaltert ist? Was meinst Du woran das liegen könnte? Haste da zufällig eine Idee? 😉

          • Der Museumsbau ist furchtbar. Wohl wahr! Ein dunkelgraues, monströses Mausoleum. Und längst nicht so gut besucht, wie von seinen Befürwortern vor der Bauentscheidung großmäulig behauptet. Lichtjahre davon entfernt! So gesehen, ist der deprimierende Block geradezu ein Denkmal für das bekannte Muster, das auch Herr Bahlburg und seine Freunde nun wieder bedienen: Um das Sonderinteresse einer Minderheit durchzusetzen, wird vollmundig behauptet, man würde den Anschluss an die Moderne verspielen, wenn der Unsinn nicht sofort umgesetzt wird. Und wenn dann die Sache sich hinterher als Schildbürgerstreich herausstellt, will keiner mehr dafür gewesen sein. Aber trotzdem, Silversurger, du wirst die grauenvoll traurige Hülle einer überambitionierten Bildungseinrichtung für Leute, die tatsächlich etwas über die Geschichte ihrer Stadt lernen möchten doch nicht ernsthaft mit einer durch Steuergeld von Kreis- und Stadtgroßvätern „finanzierten“ Entertainment-Arena vergleichen wollen, mit Hilfe welchen „Geschenks“ primär zwei ausgebuffte Geschäftsleute gedenken, sich ihre Einkommenssituation sichern oder aufpeppen zu lassen und für welches Beteiligungsabenteuer – auch wenn unentwegt das Gegenteil behauptet wird – es keinen kommunalpolitisch vertretbaren Grund gibt?

          • Und da sit die Halle! Und weißt du was? Sie wird sich 100x öfter rentieren als eins der Museen für die ja die Stadt verantwortlich ist….
            Endlich wurde mal was für junge Leute getan!!!

  4. Für meine Stimmabgabe bei der Kommunalwahl letzten September spielte die Haltung der Parteien in Sachen Arenabau eine Rolle – positiv wie negativ. Es mag naiv sein, den Versprechungen von Politikern Glauben zu schenken; dennoch vertraue ich darauf, dass am Montag umgesetzt wird, was von vielen Kreistags- und Stadtratsmitgliedern angekündigt wurde. Zu warten, bis die eierlegende Wollmilchsau durchs Dorf getrieben wird (Sport- etc. -zentrum auf dem TKK-Gelände / Flughafen), würde vermutlich das Ende des Erstliga-Volleyballs in Lüneburg bedeuten. Regionalliga-Fußball hat gewiss auch seine treuen Anhänger, kann man sich jedoch auch in Drochtersen u.a. Ortschaften anschauen. Wer im übrigen den Auftritten der LüneHünen die Attraktivität absprechen will, ist entweder nicht sport-affin oder hat noch kein Heimspiel erlebt. Ich kann auf eine lange aktive wie passive Sportkarriere (viele verschiedene Sportarten, darunter aber bis vor kurzem kein Volleyball) zurückblicken und habe noch kaum irgendwo eine derart begeisternde Atmosphäre erlebt. Jedem, der sich mangels Zuschauerkapazität noch nicht selbst davon überzeugen konnte und anstecken ließ, empfehle ich den Besuch eines SVG-Heimspiels. Größere Chancen, Karten zu erwerben, wird es in der neuen Arena geben. Viel Spaß!

    • Hier wird für ein Abenteuer getrommelt, das mit oder ohne Halle in ein oder zwei Jahren bereits wieder vorbei sein KANN. Das darf nicht ausschlaggebend für eine so weitreichende Entscheidung, wie die Arena. Hier muss die Langfristigkeit der Investition im Vordergrund stehen und dazu gehört der richtige Standort, der umfassende und flexible Nutzungsmöglichkeiten bietet und sich nicht an den Bedürfnissen zweier gerade hippen Geschäftspartner (Bahlburg-Hoppe) ausrichtet. Selbst wenn die SVG drei, vier weitere Jahre keine optimale Halle zur Verfügung hat werden sich Lösungen finden lassen (Ausweichstandort, Sonderregelung…) selbst wenn es einen wiederholten Anlauf für die Bundesliga geben muss ist das immer noch besser, als das falsche am falschen Ort zu tun.

      • Richtig, Klaus. Nicht nachvollziehbar, was uns hier als „des Volkes Wille“ verkauft werden soll.

    • Wolfgang Witthorst

      Es ist doch von der CDU und den Grünen ein vernünftiger Alternativvorschlag gemacht worden: Laut dem Oberjamaikaner aus dem Stadtrat, Niels Webersinn, ist der Landwirt und Grundstückseigentümer Heinrich Lübbecke mit seinem juristischen Beistand, Rechtsanwalt Hendrik A. Könemann, auf ihn zugekommen, um „etwas Gutes für die Stadt“ zu tun: er bietet Flächen im Gebiet „Bilmer Berg II“ an, damit dort ein LSK-Stadion und die an der Lüner Rennbahn vom Kreis geplante Hoppe-SVG-Arena Lüneburger Land angesiedelt werden könnten! Ein Vorschlag, mit Entwicklungspotenzial für weitere Anlagen! „Diese Lokalität dürfte zum Bau von Sportstätten besser geeignet sein als die teureren, bislang angedachten Flächen gegenüber dem Mediamarkt“, betont deshalb auch ganz richtig Niels Webersinn. Manfred Nahrstedt kann doch nicht wirklich eigenmächtig den Kauf der unsinnigen Sallier-Fläche inzwischen „notariell abgeschlossen“ haben! Und selbst wenn, dann muss er mit dem Areal eben eben etwas anderes anfangen. (Eine Tiefgarage, um die beklemmende Parkplatznot für die an der Lüner Rennbahn Beschäftigten zu beheben, wäre sicher überlegenswert.)

      Für den Lüneburger Sport muss eine langfristig ökonomisch (und ökologisch) sinnvolle Gesamtlösung her und nicht ein blödes, teures Stückwerkgestümper zugunsten der wirtschaftlichen Anliegen von zwei sozialdemokratischen „Parteifreunden“!

      • Kann man mich mal aufklären (bin kein Lüneburger)? Wo liegt das Gebiet „Bilmer Berg II“?

        • Der Bilmer Berg ist das Gewerbegebiet südlich der B216 (Landstraße Richtung Dahlenburg/Dannenberg) zwischen Lüneburger Ostumgehung und Elbe-Seitenkanal, man kann das auch auf Google Maps eingeben. Bilmer Berg II würde östlich vom bestehenden Gebiet Bilmer Berg liegen.

        • Wolfgang Witthorst

          Bilmer Berg II heißt ein Industrie- und Gewerbegebiet in Lüneburg. Die 97 Hektar große Fläche reicht vom bestehenden Gewerbegebiet Bilmer Berg I nördlich der Bundesstraße 216 bis zum Elbe-Seitenkanal. Das Gebiet ist ca. vier Kilometer von der Innenstadt entfernt. Die zukünftige Gewerbefläche wird dabei im Norden und Osten durch die Trassen der Bundesstraße 216 und der Bundesautobahn 39, im Süden durch die Stadtgrenze zu Wendisch Evern / Samtgemeinde Ostheide und im Westen durch landwirtschaftliche Flächen, ein Waldstück sowie das bestehende Gewerbegebiet Hagen/Bilmer Berg I begrenzt. Das vorläufige Okay für die nötige Änderung des Flächennutzungsplans gab der Verwaltungsausschuss schon 2006. Zurzeit wird der größte Teil der Fläche für Land- und Forstwirtschaft genutzt.

      • CDU-Stadtrat Webersinns Anregung klingt nach einem überlegenswerten Vorschlag, Herr Witthorst. Auch auf dem TKK-Gelände oberhalb des Flugplatzes wäre ein großräumiger Sportpark mit Halle und Stadion plus jeder Menge späterer Erweiterungsanlagen für Training, Freizeit und Kultur denkbar. Letztlich ist wohl alles vernünftiger als die übers Knie gebrochene und viel zu teure Notlösung, wie sie geplant ist und wohin gedrängt wird, weil die Herren Mädge und Nahrstedt nicht genügend nachgedacht haben, bevor sie wieder einmal angefangen haben, öffentlich von einem neuen „Leuchtturm-Projekt“ zu schwadronieren, um sich und andere sofort danach von übereilt geschaffenen „Sachzwängen“ kujonieren zu lassen, an denen – wie stets – wieder nur Herr Sallier verdient.

  5. Was haben Kreis und Stadt sich um eine Randsportart wie Volleyball zu kümmern? Sollen Bahlburg und Hoppe doch ihre Subventionsabgreifenergie mal in echte Unternehmercourage investieren und sich ihre Halle privat finanzieren. So würden sie drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Erstens könnten sie nachweisen, dass der „Selbstläufer Mehrzweckarena“ tatsächlich die fette Kohle einspielt, welche die beiden Spezialisten des uneigennützigen Schaumschlagens verheißen, zweitens wäre ein Ersatz für´s Vamos und seinen armen Betreiber gefunden und drittens könnten Hoppe und Bahlburg „der Community“, die ihre Betriebe bisher mit öffentlichen Zuschüssen getragen hat, endlich einmal ihre Dankbarkeit zeigen, indem sie auf dem Schlachthofgelände die lange schon erstickende Parkplatznot durch den – ebenfalls privat finanzierten – Bau einer Sparkassen-Tiefgarage-Lüneburger-Land lösen und außerdem „dem Schulsport“ für die nächsten siebzig Jahre eine unentgeltliche Nutzung ihrer multimodalen Anlage (inklusive kostenlosem Shuttlebusbetrieb) notariell beglaubigt zusichern.

    • Diskursstratege

      Danke, Ole, für den sich selbst disqualifizierenden Kommentar!

      • Danke Dir, mein Lieber, besser hättest Du selbst Dich gar nicht demaskieren können. Indem Du verurteilst, veranschaulichst Du durch eigenes Beispiel den Gegenstand Deiner Verurteilung!

        In der Filterblase Deiner Interessengruppe mag es ja vielleicht ausreichen, sich „Diskursstratege“, „Alex“ oder „Rückschlagsportbegeisterter“ zu nennen und unentwegt gemeinschaftlich ausgedachtes Reklamegeblubber abzusondern, im Kreistag werden vor dem Beschluss Gründe bzw. gut belegte Fakten zählen und konkrete Nachweise für großspurige Behauptungen verlangt werden.

  6. Maria, Isabell, Friederike....ach ist ja auch egal...

    Jeder dieser Kommentare ist einfach nur peinlich; peinlich und dumm!!!
    Wenn ich eine Prognose abgeben müsste, dann würde ich mal sagen, dass sich hinter jedem einzelnen Wort nur MÄNNER verstecken…glauben die hier Schreibenden etwa, dass auch nur ein wichtiger Entscheider für morgen diese gequirlte K…. hier liest? Und selbst wenn er/ sie in diesen Kommentaren „wühlt“, es auch nur irgendeine Auswirkung auf die morgige Entscheidung hat? So naiv ist sicherlich keiner von den Herren…
    Also: Genießen Sie das schöne Wetter, trinken Sie heute Abend ein kühles Bier, ersparen Sie Ihren Mitmenschen weitere Worte und lassen die Politik ihren Job machen! Die können es leider nicht jedem recht machen.

    • Meines Wissens studieren die Kreistagsabgeordneten (w/m) solche LZ-Kommentare sehr genau, um in Erfahrung zu bringen, was „der gemeine Mensch von der Straße“ (H.-H. Jenckel) so zur Sache sagt. Auch bei den PR-Mitarbeitern von Herrn Bahlburg und Herrn Hoppe scheint das so zu sein, liebe „Maria, Isabell, Friederike….ach ist ja auch egal…“. Sonst würdet ihr drei euch hier bestimmt nicht so ins Zeug legen. Es war sogar zu hören, Brigitte Mertz (Kreistagsabgeordnete aus Neetze und wissenschaftliche Mitarbeiterin von MdL Andrea Schröder-Ehlers) soll beabsichtigt haben, die 134 Kommentare von Blog.JJ zu kopieren, zu drucken und vor der Sitzung an alle Kreistagsmitglieder zu verschicken. Wie Lutz oben schon geschrieben hat: Nachlesen kann man die erstklassigen Meinungsäußerungen, welche dokumentieren, dass die Arena im politischen Lüneburg ZU RECHT SEHR KONTROVERS GESEHEN UND DISKUTIERT wird, HIER:

      https://jj12.wordpress.com/2017/04/25/die-arena-ein-landkreis-unter-druck/#more-168

    • „glauben die hier Schreibenden etwa, dass auch nur ein wichtiger Entscheider für morgen diese gequirlte K…. hier liest?“

      Da kannste aber einen drauf lassen.

      Glaubst du, andernfalls hätte Andreas Bahlburg seine „Kommunikationsprofis“ angewiesen, soviel rosig moralinsauren Schmalzdruck mittels eines im Werbesinne zurechtgeföhnten „LZ-Gesprächs“ an dieser Stelle zu „platzieren“?

  7. Hoppe, Bahlburg, Nahrstedt, …alles Männer sonst würde sicher nicht diese mangelhafte Arena zur Entscheidung anstehen und uns die K…. die nächsten 20 Jahre belasten.

  8. Ja, Silversurger (dein Beitrag von heute, 20. Juni 2017, 08:19 Uhr), ich gratuliere!

    Und obgleich ich mit diesem Ergebnis meine großen Schwierigkeiten habe, weil es die, wie ich glaube, von der überwältigenden Mehrheit der Sportler und Sportbegeisterten in Lüneburg gewünschte Gesamtlösung (Halle, Stadion sowie Trainings- und Freizeitsportgelände) verhindert und den Bau des versprochenen bundesligatauglichen Fußballstadions – zugunsten einer überteuerten und wenig sinnvollen Spezialanfertigung am falschen Ort – auf den Sankt-Nimmerleinstag verschiebt, — trotz alledem, vertraue ich darauf, dass die Kreistagsmitglieder nach bestem Wissen und Gewissen entschieden haben, akzeptiere von nun an das Votum und wünsche allen, die es so wollten, viel Glück mit dem Ergebnis.

    Bei den – weitestgehend fairen – Debattenteilnehmern in den verschiedenen Foren der LZ während der letzten Monate bedanke ich mich – egal ob sie meiner Ansicht waren oder nicht – für ihre guten, zum Teil von großer Sachkenntnis zeugenden, aber, selbst wenn das nicht der Fall war, immer leidenschaftlichen Kommentare.

    • Noble Haltung, Anton!

      Hut ab!

      Ich unterschreibe jedes Wort.

    • Ich gratuliere ebenfalls und schließe mich Anton und Willem an.

    • Dito. Schweren Herzens!

    • Mit Dank an Frank Lübberding, der den offenen Schlagabtausch zur Sache hier ermöglicht bzw. gestattet und mit seinem Video aus dem Kreistag für eine schnelle Benachrichtigung gesorgt hat, folge ich meinen Vorredner*inne*n.

      • Ich meinte natürlich: „Mit Dank an Frank LÜBBERSTEDT …“

        Schuldigung, sportred!

    • Wolfgang Witthorst

      Ich halte den Kreistagsbeschluss für eine Niederlage der Vernunft, aber für den siegreichen Beweis der überlegenen Funktionstüchtigkeit unserer repräsentativen Demokratie, die der Tatsache Rechnung trägt, dass da, wo mehrere Menschen sich ins Benehmen setzen müssen, eben nur Kompromisse zum Ziel führen können.

      Herrn Dr. Thomas Buller, dem SVG-Mannschaftsarzt, und Henrik Philipp Morgenstern, dem SVG-PR- und Marketinchef, in der CDU-Fraktion des Lüneburger Stadtrates danke ich für ihre zwar parteiischen, aber immer sachlichen Diskussionsbeiträge in den LZ-Foren.

      Zuletzt schließe ich mich Anton an und wünsche Manfred Nahrstedt, Klaus Hoppe und Andreas Bahlburg alles Gute mit ihrer Arena.

    • Jau, isso. Denn man tau!

    • Anton, ich würde sagen, mehrere Jahre Lobbyarbeit immer hart am SPD-Tandem dran haben sich ausgezahlt. Erschütternd war für mich zu hören, dass von Alexander Blume (CDU), über Franz-Josef Kamp (SPD) und Petra Kruse-Runge bis hin zu Gisela Plaschka (FDP) das Märchen von der „den Glanz des Oberzentrums mehrenden Mehrzweckhalle für alle Sportarten bis hin zu Schul und Breitensport“ als Begründung für diesen Bau-Unfug wiederholt worden ist, obwohl jedem Lüneburger (und jedem Abgeordneten sowieso) klar gewesen sein muss, dass es sich EXKLUSIV um eine Maßanfertigung zum Geldverdienen für Herrn Alexander Bahlburg und Herrn Klaus Hoppe handelt. (In der Beschlussvorlage von gestern kann man nachlesen, dass NUR die SVG mit ihren Sponsorenwerbe- und Einnahmezielen und die lukrative kommerzielle Nutzung durch den Betreiber zählen. Alles andere hat dahinter zurück zu stehen und nicht einmal das übliche Geräte-Equipement für Turn- und Konditionssport wird angeschafft, da nicht klar ist, wo man es lagern und wozu man es gebrauchhen sollte.)

      Trotzdem: Die Befürworter einer stetig erweiterbaren Sportparklösung auf einem besser ausgewählten Gelände haben gegen „die Macher“ Thomas Piehl, Jürgen Sallier, Manfred Nahrstedt, Ulrich Mädge und ihre Schützlinge und deren Claqueure verloren. Der Kreistag hat mit zehn Gegenstimmen für die Arena in dieser Form entschieden. Als Freund der Repräsentativen Demokratie (Wolfgang Witthorst) erkenne ich das Resultat an.

      Ich danke dir, Anton, für dein vorbildliches Statement und gratuliere Hoppe, Bahlburg und den ihren ebenfalls.

      • Sehr geehrter Herr Lutz,

        wie kann Herr Hoppe Geld verdienen, wenn nicht seine Campus Management GmbH, sondern FKP Scorpio – wie in der LZ berichtet – den Zuschlag als Hallenbetreiber bekommt?

        Das will sich mir nicht erschließen.

        Im Übrigen bin ich heilfroh, auch wenn ich mich nicht für Volleyball interessiere, dass Lüneburg bald eine Halle bekommt, in der Konzerte oberhalb der Liga Alsmann/Tukur/Louisan möglich sind. Endlich!

        • Liebe Alice Car,

          noch ist der Betreibervertrag nicht unterzeichnet. Warten wir ab, wessen Name am Ende darunter erscheint. Wir befinden uns immerhin in Lüneburg! Nicht nur bei dem berühmten Brettspiel, Alice Car, gibt es Dreiecksmanöver, Scheinangriffe und Abzugsschach.

          Ihre Freude gönne ich Ihnen. Doch bedenken Sie: was möglich ist, ist noch lange nicht wirklich.

          Im Übrigen hatte ich meine Niederlage eingestanden und dem Gespann Hoppe, Mädge, Bahlburg, Nahrstedt bereits gratuliert.

          Wenn gut ist, muss auch mal gut sein, liebe Alice Car!

    • Der leuphanatische Kellerismus – das berechnend weinerliche Großraumschaumschlagen aus Eigennutz – hat erneut über das Gemeinwohlinteresse triumphiert. Ich sehe ein, dass Hoppe und Bahlburg ihr Spiel gewonnen haben. Aber gratulieren kann ich ihnen nicht.

  9. Randspitzensportbegeisterter

    Dann will ich auch nicht hintanstehen und den Mitdiskutanten und -onkeln (letztere vermutlich in der Überzahl) meinen Dank und Respekt aussprechen; als bekennender Befürworter des Hallenbaus bin ich weit davon entfernt, in Triumphgeheul auszubrechen. Natürlich freue ich mich als SVG-Fan darüber, dass die Zukunft von Erstliga-Volleyball in Lüneburg damit gesichert(er) erscheint; andererseits gab und gibt es weiterhin noch strittige Punkte. Wie ich als Kreistagsabgeordneter abgestimmt hätte, vermag ich nicht zu sagen. Ich hoffe, ich bin mit meinen Kommentaren nicht über das Ziel hinausgeschossen; falls doch, bitte ich die Mitforisten um Nachsicht.
    Bleibt mir nur noch, allen viel Spaß bei kommenden Veranstaltungen in der neuen Arena zu wünschen!
    P.S. Im übrigen bin ich in weder SVG-Vereinsmitglied noch in offizieller Funktion bei der SVG tätig. Daher habe ich alle meine Meinungsäußerungen aus meiner persönlichen (Fan-)Sicht getätigt.

  10. Hallo Alice Car,

    um dir das Verhältnis von Hoppe, Bahlburg, Mädge und Nahrstedt zur FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH angemessen vorzustellen, brauchst du bloß an die Segnungen der digitalen Kommunikation zu denken.

    Es gibt auch mir das Gefühl, einen Teilsieg erstritten zu haben, wenn ich die eingegangenen Spams von dubiosen Geschäftemachern nicht gleich lösche, sondern auf »E-Mail ablehnen« klicke. Die meisten kommen dann zwar als unzustellbar zurück und ich muß sie trotzdem löschen, aber den kleinen Mehraufwand leiste ich mir.

  11. Markus Schultz

    Ich freue mich richtig. Allein deshalb schon, weil einige User immer noch fadenscheinige Argumente suchen und scheinbar noch nicht kapiert haben, dass es einen Entscheid gab. Aber vielleicht kann man ja das Abstimmungsverfahren noch in Frage stellen 😂😂😂
    So langsam wird’s echt albern. Und dann wird kritisiert, dass unsere Jugend anders und teilweise uneinsichtig ist. Ich weiß jetzt jedenfalls einen Grund mehr woher das rühren könnte.
    Gratulieren und weiter rumkotzen. Das ist wie: Ja – aber…..
    Großartig 😂😂😂😂😂😂

    • Markus, mein Kleiner,

      ist das deine Form der Selbstdarstellung? Du adressierst andere, stammelst aber eigentlich nur etwas über dich und deine Aufmerksamkeitsbedürftigkeit zurecht, nicht wahr? Möchtest du, der hier in der Vergangenheit am allerwenigsten durch seine Begabung aufgefallen war, zwischen Sachargumenten und dem emotionalen Gekreisch eines schlecht informierten Will-haben-Hysterikers zu unterscheiden, noch ein bisschen von oben herab nachtreten, obwohl deine Widersacher längst resigniert und ihre Rüstungen bereits abgelegt haben?

      Pfui! Gib endlich Ruhe! Nimm dir ein Beispiel am aufrechten Philipp (alias Rückschlagsportbegeisterter, Vorturner, Alex, Kevin Schneller, Randspitzensportbegeisterter, etc.), der weder SVG-Vereinsmitglied noch in offizieller Funktion bei der SVG tätig ist und daher [„daher“ (?)] alle seine Meinungsäußerungen aus seiner persönlichen (Fan-)Sicht getätigt hat. Troll dich nach Hause und pfeif dir einen supercoolen Summer-Soft-Smoothie rein! (Marke: „Make unsere Jugend great again!“)

      • Spitzenrandsportbegeisterter

        Zu viel der Ehre, lieber Sandro! Es scheint draußen in der weiten Netzwelt oder/und im lokalen Umfeld außer mir doch noch ein paar andere SVG-Anhänger und Arena-Befürworter zu geben. Zugegebenermaßen stecke ich hinter den beiden Pseudonymen Spitzensport! und Rückschlagsportbegeisterter, wie aus meinem Post von gestern, 20.15 Uhr leicht zu ersehen ist. Die anderen Schuhe ziehe ich mir allerdings nicht an, bin auch nicht mit jedem Kommentar von Arena-Befürwortern einverstanden. Abgesehen davon brauche ich jetzt mal eine Pause vom Kommentieren. Den anderen Kommentatoren wünsche ich noch viel ‚Spaß‘ – oder was auch immer die Kommentiererei bringen kann. Im nächsten Kommentatorenleben nehme ich mir ein Beispiel an Hartmut Schlomski, dem LSK-Urgestein, der sich immer mit Klarnamen der Diskussion gestellt hat. Das gilt natürlich nicht für seine Zeichensetzung!

        • Okay, Philipp, Pause! Und im nächsten Leben werden wir nicht als Online Marketing Berater aktiv, sondern als Hartmut Schlomski, der nach einem erfolgreich absolvierten Intensivkurs für Deutsch als Muttersprache gelernt hat, mit dem Einsatz von Emoticons so zu haushalten, dass ihn niemand mit Markus Schultz verwechseln kann.

  12. Markus Schultz

    Ich weiß zum Glück wann Schluss ist😂😂😂

    • In der Tat, Markus! Und nicht nur darin bist du allen anderen weit voraus! 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂