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Video: Die Neuzugänge der SVG

Das Trainerteam der SVG Lüneburg steht wieder vor einer spannenden Herausforderung. Gleich sechs Neuzugänge hat der Volleyball-Bundesligist verpflichtet: drei Kanadier, einen Neuseeländer, einen Niederländer und einen Deutschen. Wir waren beim Auftakttraining dabei und stellen sie Euch bei LZplay vor.

43 Kommentare

  1. Gibt es in Deutschland keine ausreichende Anzahl von Volleyballspielern mehr, um die Halle zu füllen?

    • Die Antwort ist ganz einfach: NEIN! – Zumindest kaum noch welche, die auch finanzierbar sind!

      • Aber es ist doch schön, dass es Herrn Bahlburg und Herrn Hoppe mit diesem Wahnwitz von einem artifiziellen Geschäftsmodell aus der Unterhaltungsbranche gelungen ist, dem Landrat Nahrstedt und dem Oberbürgermeister Mädge eine für sie und Ihre Privat-Unternehmungen kostenlose, aber nach ihren Wünschen maßgeschneiderte Event-Arena zum (heutigen) Schätzpreis von rund 15 Millionen-Euro abzuschwatzen, um zwei- bis dreihundert Volleyball-Fans in eben dem Landkreis eine Freude zu machen, in welchem dreißig Jahre lang (und mehr) knapp 51.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte – ungefragt – für diesen in logistischer und finanzplanerischer Hinsicht absehbaren Stadtmarketingfehlschlag werden aufkommen müssen.

    • Klaus, in Deutschland (und daher auch in Lüneburg) ist Volleyball ein randständiger Orchideensport ohne jegliche öffentliche (vor allem ohne jegliche mediale) Relevanz, der nur künstlich (mit Subventionen und Sponsorengeldern) beatmet am Leben erhalten werden kann. Es gibt weder eine ausreichende Anzahl von einheimischen Volleyballspielern noch von lokalen Volleyballinteressierten, um eine Arena zu füllen, die größer als die Gellersenhalle ist.

      • Schauen wir mal …

      • Wie kommt es denn, dass seit drei Jahren jedes Heimspiel der SVG ausverkauft ist, ein ausverkauftes Auswärtsheimspiel in Hamburg 1600 Leute anlockt und weit über 1000 zum Pokalspiel nach Halle/Westfalen fahren?
        Vergleichbare Besucherzahlen weist doch kein einziger Fußballverein auf… Und auch kein neu erbautes Museum.

        Auch beim Mainz-Spiel waren es von den 3500 Lüneburger Zuschauern mindestens 2500, die lediglich sensationsgeil waren und die Bundesligamannschaft sehen wollten.

        Natürlich hat die SVG in der Region keine Volleyballkonkurrenz und daher auch als Randsportverein mehr Zuschauer als hiesige Fußballteams, aber letztlich ist das Zustandekommen der Zahlen ja auch egal. Die SVG ist von seiner Strahlkraft im Landkreis sportartenübergreifend konkurrenzlos. 600 ZS beim LSK gegen Weiche Flensburg trotz des Pokalspiels eine Woche zuvor unterstreichen dies.

        • Wenn beim Mainz-Spiel siebzig Prozent der Zuschauer „sensationsgeil“ waren, dann wird das für fünfzig Prozent bei den Pokalspielen der SVG wohl ebenfalls gelten, lieber Herr Hose. Und ausverkauft sind die 800 Plätze der Gellersenhalle deswegen, weil 40 bis 50 % zur Gastmannschaft gehören, denn gewöhnlich ist die eingeschworene Stammkundschaft von Orchideensportarten reisefreudiger als Fußballfans unterhalb der ersten beiden Ligen. Die – großzügig kalkuliert – immerselben 900 Interessierten im Kreis (= 0,5 % der Einwohner) bilden ein stabiles SVG-Publikum, von dem ein Sechstel wahrscheinlich regelmäßig, ein weiteres Sechstel im Wechsel dabei ist und ein paar Familienangehörige hinnötigt.

          Aber wir können spekulieren, soviel wir wollen. Da die SVG (vermutlich aus gutem Grund) weder die Zahl ihrer Vereinsmitglieder bekannt macht, noch die reale Zuschauerfrequenz analysiert oder Auskunft über die relativ kleine Zahl der Dauerkartenbesitzer gibt, stochern alle im Nebel. Das ist für LZ-Kommentatoren allerdings nicht ganz so schlimm wie für Herrn Nahrstedt und Herrn Mädge, die auf der Basis solchen unbestimmten Wähnens Millionen von Euronen in die Baugrube am alten Schlachthof baggern lassen.

          • Spitzenrandsportbegeisterter

            Sehr geehrter Herr V. Etternwirtschaft,

            ganz wirr im Kopf ist mir von Ihrer Zahlenjonglage; in einem muss ich Ihnen deutlich widersprechen: Die Zahl der Gästefans bei SVG-Heimspielen lässt sich meistens an den Fingern zweier Hände abzählen, eine Ausnahme dabei bilden die Berliner und die Dürener Fans – ihrer Zahl und v.a. der vergleichsweise kurzen Anreise geschuldet. Soweit ich das als Fan mitbekomme, ist eine der wenigen Gelegenheiten, kurzfristig an Heimspielkarten für die Gellersenhalle zu kommen, wenn das vorzuhaltende Kontingent an Gästefan-Tickets nicht beansprucht wird. Insofern ist Ihre Rechnung nicht stimmig. Welcher Anteil der Zuschauer aus welchen Motiven auch immer zu LSK- oder zu SVG-Spielen kommt, ist reine Spekulation. Wünschenswert und aus meiner Sicht ein Gewinn an Lebensqualität für unsere Region wäre es, weiterhin Spitzensport in Lüneburg sehen zu können und nicht nach dem Motto, was ich nicht habe, gönne ich auch keinem anderen, jede Entwicklung zu blockieren, bis alle in die Röhre gucken. Was Kinder anbetrifft, halte ich den Vorbild- und Motivationseffekt von Spitzensport ebenfalls für wichtig, um eigenen Ehrgeiz zu entwickeln. Schön,dass wir in Lüneburg die Möglichkeit dazu haben; hoffentlich bleibt das so!

    • Spitzenrandsportbegeisterter

      In Lüneburg und an ein paar anderen Standorten in Deutschland wird daran gearbeitet, Volleyball als attraktiven Zuschauersport zu etablieren. Hier wie überall muss sich Volleyball wie auch die meisten anderen sog. Randsportarten gegenüber der Fußball-Konkurrenz behaupten. Jeder und jedem Sportinteressierten sei ihre/seine Fußballbegeisterung unbenommen, mich stoßen die Auswüchse des Profifußballs zunehmend ab. Daher freue ich mich darüber, dass in Lüneburg einer ‚Randsportart‘ die Möglichkeit gegeben wird sich zu entwickeln. Leider gibt es in Deutschland noch zu wenige Möglichkeiten für Nachwuchsspieler, sich eine professionelle Perspektive aufzubauen, sodass die besten deutschen Spieler ins Ausland abwandern, wo man vom Volleyballspielen leben kann. Die Entwicklung in der Volleyball-Bundesliga lässt aber hoffen, dass sich auch hier etwas ändert / bessert – z.B. in Frankfurt und Friedrichshafen. Die SVG ordnet sich dabei in der Mitte ein mit einem Kader, der zur Hälfte aus deutschen Spielern besteht, zur anderen Hälfte international besetzt ist; zur Hälfte aus Spielern der Vorsaison, zur anderen aus Spielern, die mit der SVG in ihre zweite, dritte, fünfte Saison gehen. Dazu kommen noch zwei Perspektivspieler aus dem Hamburger Raum. Natürlich wäre es schön, wenn nicht jede Saison so ein Umbruch stattfände. Dazu müsste man den Spielern (neben mehr Geld und/oder besseren Trainingsbedingungen – u.a. in einer geeigneten Halle) auch eine internationale Perspektive bieten können, z.B. im Challenge-Cup oder im CEV-Cup zu spielen. Leider ist das im Gegensatz zu Fußball alles meistens ein Zuschussgeschäft (genauso wie der DVV-Pokal).
      Geben Sie dieser faszinierenden, aufstrebenden Sportart doch eine Chance, sich hier in und für Lüneburg zu einer Marke zu entwickeln! Noch besser: Kommen Sie doch mal zu einem Heimspiel in Reppenstedt (oder hoffentlich bald in Lüneburg) und urteilen Sie dann. Im übrigen interessiert mich die Nationalität eines Spielers wenig; wichtig ist mir, dass er sich einbringt / identifiziert. Unabhängig davon wird in der VBL auch über eine Inländerquote diskutiert, wie es sie in vielen anderen europäischen Volleyballligen gibt. Wünschenswert wäre das im Hinblick auf die Nachwuchsförderung, aber derzeit nur schwer zu realisieren.

      • Die Entwicklung im Profifußball stößt mich auch immer mehr ab. Von daher stelle ich mir bei Deinem Kommentar gerade die Frage, warum der Volleyball auch in Lüneburg den gleichen Weg versucht zu gehen, wie der Profifussball? Ehrlicher Sport in der Gellersenhalle, das Dach ein wenig angelupft und gut. Aber nein es muss eine Arena her mit Schnittchen, Sekt, Loge und Klimbim für die zu akquirierenden Edelfans, dann noch die Altfans zu Kunden machen mit allerlei Merchandising und dafür sorgen, dass sie weiter Stimmung machen um den Eventcharakter nicht zu gefährden und um die mangelnde Leidenschaft der Bezahl- und Logenfans auszugleichen. Im übrigen wurde schon viel versucht Volleyball populär zu machen, ich erinnere nur an den verblassten Beachvolleyball Boom. Jetzt sind die Sandplätze meist verweist.

        • Aus deinem Kommentar liest man recht deutlich heraus, dass Du sehr frustriert bist. Warum kann ich mir nicht erklären. Aber ich behaupte mal, dass Du keine deiner Thesen mit Zahlen in Bezug auf den Volleyball in Deutschland belegen kannst. Daher befinden wir uns leider auf „Stammtisch-Niveau“. Dein Beitrag ist nichts anderes als inhaltsleere Anschuldigungen. Aber das ist natürlich auch mal wieder typisch Deutschland: Immer jedes aufkommende Engagement in den Dreck ziehen und alles besser wissen!

        • Silversurger, der entscheidende Punkt ist nicht, dass Klaus seine Thesen nicht belegen kann, sondern dass die SVG es nicht kann! Was aber ihre Pflicht wäre, wenn sie eine 15 Millionen Euro-Halle in der parplatzlosen Enge an der Lüner Rennbahn abstauben möchte. Bahlburg und Hoppe und ihre Freunde Mädge und Nahrstedt BEHAUPTEN bloß einfach, die SVG sei ein Publikumsmagnet und damit ein Faktor der Standortvermarktung, aber sie haben bisher KEINE Zahlen vorgelegt, die dieses MÄRCHEN stützen. Es gibt WEDER genaue Auswertungen der Besucher-, noch der Mitglieder-, geschweige denn der Sympathiesantenzahlen NOCH valide Erhebungen über Medienresonanz wie die Zahl der Artikel, der Audio- und Video-Beiträge oder deren Rezipienten bzw. Klickzahlen. Das ganze Gequatsche über die SVG als Lüneburger Werbeträger entspringt zu 100 % dem reinen Wunschdenken.

          Doch der Bau der kommenden Pleite-Arena, machen wir uns da nichts vor, wurde ausschließlich auf Betreiben von Klaus Hoppe und seinen hochrangigen Freunden in der Lüneburger SPD in Angriff genommen. Schul- und Breitensport sind für jedermann klar erkennbar nachrangige bzw. nachgereichte (ich würde sogar sagen erlogene) Ziele. Unsere beiden Spitzenagenten unter den LüneSozis glauben allen Ernstes mit Hoppenstedtschem Veranstaltungsspektakel und Volleyball etwas fürs „Image“ der Stadt zu tun (und mit dem Hinweis auf dieses Bemühen bei den Kommunalwahlen zu punkten; unter anderem daher die Eile). Übrigens: wenn es im Landkreis Lüneburg für die Randsportart Volleyball viele Fans gibt, sind das sehr großzügog gerechnet allerhöchstens 1.500 Leute. Das entspricht, bezogen auf den Kreis mit seinen 180.719 Einwohnern (Stand 31. Dez. 2015), genau 0,8 Prozent der Bevölkerung. Und selbst wenn man annimmt, alle Interessierten lebten in Lüneburg, entspräche das bei 74.072 Einwohner (Stand 31. Dez. 2015) nicht mehr als 2 Prozent der Hansestädter.

          Zum Begriff Randsportart:

          Es gibt in Deutschland zur Zeit 4.953 Volleyballvereine mit 430.093 Mitgliedern. also nicht ganz hundert pro Verein. Nur zum Vergleich: laut der neuesten Bestandserhebung des Deutschen Olympischen Sportbundes hat am 18. Juni 2016 der Deutsche Fußball-Bund 6.889.115 Mitglieder, der Deutsche Turner-Bund 5.018.819, der Deutsche Tennis Bund 1.413.995, der Deutsche Schützenbund 1.356.900, der Deutscher Alpenverein 1.053.410 und sogar der Deutsche Golf Verband hat 639.137 Mitglieder.

          Die SVG hat knapp hundert aktive Mitglieder, macht aber mordsmäßigen Reklame-Wirbel um diese und ihre Bekannten zu mobilisieren, was ja schön ist.

          Jedoch, hundert oder hundertfünfzig Mitglieder und wahrscheinlich doch eher 5- bis 800 zahlende, zum guten Teil wirklich begeisterte Fans im ganzen Landkreis, die im Wechsel mit einer Handvoll von Gelegenheitsbesuchern einigermaßen verlässlich 3- bis vierhundert Plätze bei Heimspielen besetzen, aber nicht einmal ein halbes Prozent der Bevölkerung ausmachen, wie würden Sie denn eine solche Sportart nennen?

      • Sehr geehrter „Spitzenrandsportbegeisterter“,

        so sehr ich Ihre Begeisterung für Volleyball verstehe und sogar teile: wenn Sie schreiben „In Lüneburg und an ein paar anderen Standorten in Deutschland wird daran gearbeitet, Volleyball als attraktiven Zuschauersport zu etablieren“, dann muss ich leider ebenso herzlich lachen!

        Der Grund dafür ist, dass ich 1982 mit dem Volleyballspielen angefangen habe und diesen schönen Sport 22 Jahre intensiv selber auf mittlerem Niveau betrieben und auf nationalen und internationalen Niveau begeistert verfolgt habe – und seit dieser Zeit wird verzweifelt versucht, den Sport „zu etablieren“. Mit Regeländerungen, (sexistischen) Vorschriften der Bekleidung bei den Damen und, und, und.
        ABER es begeistert sich außer einem kleinen Kreis in Deutschland NIEMAND und das wird auch in den nächsten 35 Jahren nicht passieren.

        Volleyball wird immer eine Randsportart bleiben. Und dafür (einen anderen Grund gibt es in Lüneburg nicht) eine Halle für 15 Millionen plus hinzustellen ist einfach eine Verschwendung von Geld, das weder Stadt noch Kreis noch Land haben. Läge es auf einem Konto bereit, könnte man darüber diskutieren, aber es drücken Schulden – also gibt es keine Rechtfertigung.

        Mich würde übrigens auch interessieren, wie hoch die Hallenmiete sein würde, wenn Spiele der SVG anstehen. Wenn diese Miete nicht die Kosten deckt, dann wäre das eine ungerechtfertigte Begünstigung eines Vereins, der seine Spieler bezahlt, also von geschäftlichen Interessen.

        Kurz und gut: die Halle ist aus meiner Sicht weder sinnvoll noch, im Angesicht der dringenderen Bedarfe bei Straßen, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, angemessen.

        • Nischenspitzensportbegeisterter

          Sehr geehrter Herr Behrens,
          so kann’s gehen:
          http://m.faz.net/aktuell/sport/volleyball-em-65-000-zuschauer-beim-eroeffnungsspiel-15167516.html
          Für Lüneburg würde schon eine Nischenlösung genügen.
          In diesem Sinne:Schönes Wochenende!

          • Tja, Nischensportbegeisterter,

            in Polen ist Volleyball Volkssport, in Frankreich Rugby, in England Snooker, in Kanada Curling und in Lüneburg Fußball.

            (Volleyball, Rugby, Snooker und Curling dagegen sind in Lüneburg absolute Randsportarten mit vielleicht jeweils zwei- bis vierhundert Fans unter 180 000 Einwohnern. Entspricht grob ca. 0,1 bis 0,25 %)

          • Nischenspitzensportbegeisterter

            Tja, Sandra,
            das war wahrscheinlich schon auf den bei Ausgrabungen auf dem Kalkberg entdeckten Steintafeln eingemeißelt und wird demzufolge bis in alle Ewigkeiten so bleiben. In allen von Ihnen genannten Ländern (in Kanada mit Abstrichen) ist Fußball Nationalsport, daneben haben aber auch noch andere Sportarten große Bedeutung – in Frankreich Radsport, in Kanada Eishockey usw. Weltweit gesehen ist Volleyball als aktiv ausgeübter, im Spielbetrieb organisierter Mannschaftssport sogar unter den populärsten Sportarten. Und Sie trauen ausgerechnet den Lüneburgern nicht zu, neben ihrer Fußballbegeisterung noch für einen anderen Mannschaftssport Leidenschaft zu entwickeln? Die Gellersenhalle war bisher jedenfalls immer voll, auch die CU-Arena war letzte Saison ausverkauft.

          • Neunzig Prozent der Besucher waren polnische Multimillionäre, die aber bald nicht mehr zu den SVG-Spielen werden reisen können, da auch Jarosław Kaczyński von Donald Trump eine Mauer um sein Rechtsstaatsrestchen gebaut haben möchte. Für die Arena-Fehlplanung in der bedrückenden Enge an der Lüner Rennbahn sehe ich deshalb schwarz. Es sei denn, Herr Bahlburg und Herr Hoppe lassen ihre 3500 Besucher aus Kanada, Katar und Kasachstan einfliegen, damit ihre steuergeldfinanzierte Maßanfertigung ausgelastet ist.

          • Also so kann es gehen Herr Nischensportbegeisterter, die deutsche Regierung entschließt sich mit großen finanziellen Aufwand den kommerziellen Volleyballsport zu fördern. So kann es wirklich gehen, wenn die Politik das will (sowas gab es zuletzt in Deutschland wahrscheinlich in der DDR mit Leichtathletik und Fahradfussball). Hört sich schon mal nach einem Plan an, den die Politik in Polen hatte. Das ist aber kein Grund dafür, sich als Lüneburger Lokalpolitik planlos in ein Projekt zu stürzen das schon jetzt mehrfach seine Ausrichtung (Stichwort Schulsport) geändert hat aber nach wie vor an einer mangelhaften nicht entwicklungsfähigen Stelle projektiert ist. Wenn man schon nicht als gesamtdeutsche Politik so ein Projekt anstoßen möchte, wünsche ich mir zumindest von der Lüneburger Politik, wenn sie schon die Initialzündung für den Volleyballboom geben möchte, dass sie in Alternativen plant und damit das Projekt in ein entwicklungsfähiges Gesamtkonzept Sport einbindet. Das geht schon mal nicht in der Schlachthofenge.
            Der Volleyball in der Region hat keine breite von vielen Vereinen getragene Basis. Wenn Herrn Bahlburg und seinen Freunden die Luft oder Lust ausgeht oder der derzeitige bisher sehr kurze sportliche Höhenflug abrupt endet, bezahlt der Lüneburger die Halle für wen? Da bleibt bei dem derzeitigen Konzept wahrscheinlich nur noch ein feixender Hoppe übrig. Wie Herr Kules schrieb, es kann nicht sein, dass: Die egozentrisch eingetütete Spezialanfertigung für ein mikroskopisches Sonderklientel hier umgesetzt wird. Selbst über Zahlen der SVG kann nur gemutmaßt werden. Reichen die Einnahmen aus, um den Bundesligabetrieb dauerhaft sicher zu stellen? Wie hoch ist das Budget, wird kostendeckend gearbeitet? Gibt es ein dauerhaftes Sponsoring, in welcher Größenordnung um die sportliche Entwicklung bzw. Aufrechterhaltung sicherzustellen? Kann die Hallennutzung bezahlt werden ?

          • Bingo!!!

            Das sind die richtigen Fragen, Sandra und Klaus! Am 31. August wird sich zeigen, ob die Lüneburger Rastafari um Niels Webersinn, Ulrich Blanck und Frank Soldan den Mumm haben, das Projekt zu kippen, das mit der Schul- und Breitensportlüge durch die Ausschüsse und das Kreistagsvotum getrickst worden ist: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/980422-arena-lueneburger-land-4

            Bei der Ende letzten Jahres laut versprochenen Kündigung des nutzlosen Heidemarketing (LHG) ist Webersinn ja schon ebenso eingeknickt wie bei der großartig herumgepolterten Neufassung der Geschäftsordnung des Rates.

  2. Ich glaube, wir sollten nicht so sehr zwischen den Sportarten selbst unterscheiden sondern zwischen Ligazugehörigkeiten und medialer Reichweite. Auch im Fußball sind unterhalb der Profiligen die Stadien leer, bestenfalls kommen ein paar Hartgesottene regelmäßig. Meist weil sie einen Vereinsbezug haben. Da ist es dann aber auch egal ob 4. Liga oder 2. Kreisklasse.

    Sport bringt momentan wenige Leute als Zuschauer auf die Plätze. Das war vor 20-30 Jahren noch deutlich anders. Warum das so ist, das kann sich jeder selbst zusammenreimen. Können wir das Rad zurückdrehen? Ich denke nicht, wir müssen damit leben kleinere Brötchen zu backen oder deutlich an Attraktivität und medialer Reichweite zulegen. Das das geht, sieht man an der SVG. Das Gegenbeispiel ist sieht man beim Faustball. Bald wird in Bardowick eine weitere Bundesligamannschaft auflaufen und niemanden wird es interessieren, obwohl sich die Sportarten sehr ähnlich sind.

    • Die „mediale Reichweite“ der SVG ist Null, ist allenfalls eine gut erfundene Propagandalegende in den Powerpoint-Folien, mit deren Hife Ulrich Mädge und sein Assistent Manfred Nahrstedt durch Bahlburg und Hoppe zum „Investieren“ von Steuergeldern weichgekenetet worden sind. Habe mich heute Vormittag im Adendorfer Bergmanns am Rathausplatz umgehört. KEINE EINZIGE der 31 von mir angesprochenen Personen hatte bis zu dem Moment jemals von der SVG gehört.

      • Sehr geehrter Herr Kules,
        daran können Sie sehen, welches Potential die SVG hat. Wenn Sie mit Ihren repräsentativen Umfragen so weitermachen, erhöhen Sie den Bekanntheitsgrad der SVG innerhalb kürzester Zeit in Stadt und Landkreis um ein Vielfaches. Falls Sie sich für Ihre nächste PR-Aktion mit Fanutensilien ausstatten wollen, sagen Sie Bescheid; ich kann Ihnen gerne etwas aus meinem Fundus zur Verfügung stellen. Ziel bis Ende des Jahres: 100 Prozent!

      • Sehr geehrter Herr Kules,

        Hut ab, dass Sie sich in Ihrer Freizeit der Mühe unterworfen haben, 31 Personen zu befragen.

        Jetzt aber mal eine Gegenrechnung:

        Die LSK-Fußballer hatten am letzten Sonntag, wie ich hörte, etwas über 600 Zuschauer. In Stadt und Landkreis leben rund 170.000 Menschen. Da machen 600 LSK-Zuschauer – rechnen wir mal großzügig – 0,4 Prozent aus.

        Warum sollen die anderen 99,6 Prozent mit ihren Steuergeldern ein neues Stadion für den LSK finanzieren?

      • Liebe Frau Car, lieber Herr Akles,

        ich bin der Ansicht, Stadt und Kreis haben bei solchen Projekten überhaupt rein gar nichts verloren. Es handelt sich vor allem bei der Arena m. E. um die rein private Angelegenheit zweier Unternehmers aus dem Entertainment-Business, die keinerlei Ansruch auf öffentliche Unterstützung haben. Das gleiche würde für ein reines LSK-Stadion gelten.

        Allerdings gibt es hier vier wesentliche Unterschiede zu beachten:

        1. Jedes Detail des sogenannten Arena-Projektes mieft nach Vetternwirtschaft. Wer den ersten Anlauf verfolgt hat, weiß, dass nur der plötzliche Abbruch den Auftritt der Staatsanwaltschaft verhindern hat. Lassen wir mal das Bubenstück mit den „Investoren“ beiseite. Das Grundstück, auf dem gebaut werden soll, ist komplett ungeeignet für die beabsichtigten Zwecke. Die Kosten der Finanzierung sind nicht beherrschbar. Und die städtische Bezuschussung aus dem Bildungs- und Sporthaushalt unzulässig: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/980422-arena-lueneburger-land-4

        2. Anders als monatelang behauptet, dient die Arena nicht dem Gemeinwohl, sondern ausschließlich den kommerziellen Interessen von SVG und Betreiber. Weder Schul- noch Vereins- oder Breitensport werden die Arena nutzen können.

        3. Der LSK, liebe Frau Car, ist ein Lüneburger Traditionsverein mit einer glanzvollen sportlichen Tradition. Daran wird die SVG in fünfzig Jahren nicht heranreichen. Und – der LSK spielt in der Regionalliga! Sie dürfen sicher sein, schon in der dritten Liga würden sich die jetzigen Zuschauerzahlen verzehnfachen. Würde der LSK – wie die SVG jetzt – in der ersten Bundesliga spielen, würden wir von dreißig bis sechzigtausend Besuchern reden.

        4. Es werden vermutlich deutlich mehr als 15 Millionen Euro in ein Marketing-Vorhaben gepulvert, dessen Untauglichlichkeit abzusehen ist, da die Umgebung weder den aufkommenden Verkehr verkraften wird, noch einen zukunftsfähigen Ausbau der Anlage erlaubt.

        Lieber Herr Akles, wie Sie Ihre Fanartikel an den Mann, die Frau oder – was doch am wahrscheinlichsten ist – an die Kinder bringen, überlasse ich Ihnen. Liebe Frau Car, jeder klar denkende Mensch mit ein wenig Umsicht würde für einen Sportpark mit Stadion, Arena, Trainingsplätzen, Freizeitanlagen sowie mit Hotel- und Gastronomiebetrieben plädieren, in denen alle Ballsportarten und vielleicht sogar die Leichtathletik ein Zuhause finden könnten. Die egozentrisch eingetütete Spezialanfertigung für ein mikroskopisches Sonderklientel, über die wir hier streiten, verhindert diesen Weg auf Jahre hinaus. DAS ist die Katastrophe im Gefolge dieser mutlosen Schmierenkomödie.

        • Das kann ich unterschreiben. Ich möchte auch anmerken, dass ich weder etwas gegen Unterhaltung, Events etc. habe und auch keine Sportvereine gegeneinander ausspielen möchte und jedem dankbar bin, der mit seinem ehrenamtlichen Engagement seinen Verein stützt (sei er auch noch so klein) und den Menschen, insbesondere der Jugend den Sport ermöglicht. In diesem Fall geht es aber um Kommerz (Herr Bahlburg gönnt sich mittlerweile auch ein Gehalt, was ich ihm gerne gönne für sein Engagement) für eine kleine Clique, für ein Projekt, dessen Nachhaltigkeit in den Sternen steht und dessen sportliche Basis in Form von vielen Jugendspielern in unterschiedlichen Vereinen der Region noch gar nicht existiert. Hierfür werden Millionen Euro ausgegeben, anstatt der Stadt und der Region ein Gesamtkonzept Sport- und Freizeit zu geben in dem sich Vereine für besondere Veranstaltungen einbuchen können, in der evt. Ein heimatloser Fussballverein mit großer Jugendabteilung und ein Volleyballverein für eine Grundlast sorgen, wo Wettkämpfe von Behindertensport bis Hallenvolleyball und -fussballturniere ausgetragen werden können, wo es einen Platz für alle Wetterlagen gibt und wo je nach Bedarf und Sporttrend die Nutzung und Belegung den Bedürfnissen entsprechend angepasst werden kann. Ein Ort der wachsen kann und eine Begegnungsstätte für die Bürger und Vereine mit unterschiedlichster sportlicher Ausrichtung bildet, die die Basis bilden um kommerziellen Anbietern wie Gastronomie und Hotel und meinetwegen auch Konzertveranstaltern zum Erfolg zu verhelfen. Wie Herr Kules sagt, der alte Schlachthof mit seiner fehlgeplanten Arena wird über Jahre vernünftige Gesamtkonzepte verhindern.

        • Sehr geehrter Herr Kules,
          man könnte Ihre Argumentation etwas ernster nehmen, wenn Sie Ihre Über- und Untertreibungen (NULL, 100%) etwas mäßigen würden. Es wurde in diesem Forum schon ausführlich über die Gründe diskutiert, die Arena jetzt und in dieser Form und für diese Zwecke zu bauen. Dem mögen Sie nicht zustimmen – Ihr gutes Recht! Woher nehmen Sie aber das Recht, derart vehemente Vorwürfe der Kungelei und Mauschelei gegen die Beteiligten zu erheben, von denen einer meines Wissens gar nicht mehr mit im Boot sitzt? Haben Sie Beweise dafür? Verfügen Sie über Insider-Kenntnisse? Oder argumentieren Sie nach der Stammtisch-Parole: „Wir wissen doch, wie es läuft!“? Wenn die SVG hätte warten müssen, bis die eierlegende Wollmilchsau durch die Stadt getrieben worden wäre, hätte sich das Projekt Bundesliga-Volleyball in Lüneburg schnell erledigt gehabt, was Ihnen wahrscheinlich nichts, mir und einigen anderen Sportbegeisterten dagegen einiges ausgemacht hätte. Von Seiten der SVG-Fans höre und lese ich übrigens selten Abwertendes über den LSK, umgekehrt schon. Warum sollten in einer prosperierenden Region wie unserer nicht zwei Sportmannschaften wie LSK und SVG (gerne können wir auch noch den AEC als dritte dazunehmen) nebeneinander existieren können? Die SVG kann ja nichts für die Schieflage, in die der LSK durch die Misswirtschaft des Vorstands vor einigen Jahren geraten ist und unter deren Folgen er immer noch leidet. Schön, dass er sich unter dem neuen Vorstand auf dem Weg der Konsolidierung befindet! Ihr Argument, der LSK sei ein Traditionsklub (im Gegensatz zur SVG, wie Sie damit insinuieren), ist hohl. Ihre Hochrechnung, wie viele Zuschauer der LSK in der Dritten, Zweiten, Ersten Liga hätte, ist reine Hypothese. Die SVG hat sportlichen Erfolg geliefert und es sich aus meiner Sicht damit verdient, in einer den Anforderungen der Volleyball-Bundesliga entsprechenden Halle zu spielen, die zudem auch noch für Konzerte etc. und für andere Sportveranstaltungen genutzt werden kann. Ohne die SVG und ihre Erfolge wären wir noch weit von einer Eventarena entfernt.

          • Herr Akles, das die SVG eine Sporthalle möchte, die Bundesligatauglich ist, versteht jeder und das sie sich dafür einsetzt ist auch normal. Ich glaube nicht, das hier irgendwelche LSK Fans schlechte Stimmung gegen die SVG machen. Ich denke die Kritik kommt einfach von Beobachtern der Sportpolitik in dieser Stadt. Die Kritik an der Sportpolitik hat Herr Kules doch gut auf den Punkt gebracht:…Die egozentrisch eingetütete Spezialanfertigung für ein mikroskopisches Sonderklientel…für Millionen und für eine Mannschaft, die zur Hälfte aus Übersee herangebracht werden muss. Die Jugendmannschaften und zweiten Herren sind in den bisherigen Hallen gut versorgt. Der jetzt entstandene Zeitdruck ist das Ergebniss, das über Jahre im Hintergrund versucht wurde ein exklusives Hoppe-Bahlburg Konzept voranzubringen, anstatt sich gleich von Anfang an die Frage zu stellen: was braucht die Stadt bzw. Region insgesamt. Dann wäre man auf eine Halle für alle gekommen und eine Anlage, die die Bedürfnisse der anderen Vereine in der Region mit umfasst. Das der LSK hier in den Kommentaren immer wieder auftaucht, liegt wohl auch daran, dass die Sportanlagen im Wilschenbruch hauptsächlich Vereinseigentum waren und nach der durch Misswirtschaft im Verein entstandenen Insolvenz von der Politik zum Spekulationsobjekt gemacht wurden, durch Entnahme aus den Naturschutz und Umwidmung zum Baugebiet. Wenn das städtische Sportanlagen gewesen wären, wie die meisten anderen in der Stadt, spekuliere ich, dass im Wilschenbruch wahrscheinlich immer noch Sport betrieben würde.

      • Elena Schünemann

        Hallo Hermann Kules und Klaus,

        100 % Zustimmung von mir! Wir brauchen eine integrale Lösung und nicht dieses Klein-klein-Gemauschel unter Sozis und ihren gierigen Buddies. Der Piehl-Sallier-Deal muss rückgängig gemacht und das Gesamtkonzept für den Lüneburger Ballsport muss entschlossen angepackt werden. In zwei Jahren haben dann die Volleyballer eine neue Halle und die Fußballer ein bundeligataugliches Stadion in einem modernen Gesamtensemble, das über die Jahre nach und nach zu einem städtischen Sport-, Wellness-, Event- und Erholungsviertel weiterentwickelt werden kann.

    • 100 % Zustimmung von mir!

      • Danke, das freut mich!

        • Das war auf Carabas bezogen, falls Ihnen das entgangen sein sollte.. 😉

          • Oje, der Arme wird sich jetzt aber ärgern, dass ich ihm das liebe Kompliment weggeschnappt habe. Naja, verdient hatte er es ohnehin nicht. Denn wer will schon einen Anreißer hypen, der einem „Sport“ das Wort redet, dessen zirzensisch kommerzieller Unterhaltungswert uns von aggressiven Agenturen und bezahlten Reklamemaschinerien erst eingeredet werden muss? Sind die Stadien und Arenen für die Sportler und Zuschauer da oder die Sportler und Zuschauer für die Stadien und Arenen?

          • Alles klar, das lassen wir dann einfach mal so für den objektiven Leser zum Genießen und Schmunzeln so stehen! 😀

            Ich wünsche dann noch fröhliches weiter Diskutieren und werde nun jetzt selber ein paar Runden Sport treiben – übrigens Volleyball! 😉

          • Super Markus Schultz!! Jetzt ist der Groschen offenbar auch bei Ihnen gefallen… 😂😂😂 Ich find’s gut, dass Sie endlich den Arena-Schwachsinn ablehnen und für die Sportparklösung inklusive Halle und Stadion votieren!!
            😂😂😂😂😂😂😂😂

  3. Sehr geehrter Herr Akles (alias Wagner, Hose, Spitzenrandsportbegeisterter, Jörn, Einer von zwei- bis dreihundert, etc.),

    leider haben Sie, ein wahrhaft simplicianischer Baldanders, weiter nichts beizutragen als Ihr reichlich kindisches Beharren, es müsse Ihnen (und Ihresgleichen) recht gemacht werden. Hinter den Nebeln der Wortkaskaden, die Sie hier aufrauschen lassen, ist die aufstampfende Dickköpfigkeit des kleinen Zappelegoisten leider immer noch gut zu erkennen.

    „Die Arena muss sein; der Verein hat sie verdient; die Politik will es so; die Region wird profitieren; Veranstaltungssegen; Lebensqualität; Motivationsaspekt; Besucherzahlen; bla, bla, bla …“

    Alles Gerede! Reines Wunschdenken! Keine dieser Behauptungen können Sie mit Zahlen und Fakten unterfüttern, wie es auch Herr Bahlburg und Herr Hoppe (und Herr Krumböhmer) nicht können. Nicht einmal, dass es „die Politik“ (und nicht allein Herr Mädge) so will (und alle anderen es bloß haben wollen müssen: http://www.luenepost.de/lokales/bekommt-lueneburg-eine-neue-sport-und-stadthalle/)!

    Nichts kommt von Ihnen zu den berechtigten Einwänden gegen diese finanziell und stadtplanerisch schildbürgerlich hanebüchene Winkelanfertigung zugunsten von ökonomischen Sonderinteressen: die Enge des Schlachthofgeländes ist der falsche Ort für eine Multifunktionsarena, das finanzielle Engagement von Stadt und Kreis ist nicht gerechtfertigt, es fehlt ein GEMEINWOHLDIENLICHES Nutzungskonzept, es fehlt eine valide Bedarfsanalyse, es fehlt immer noch ein überzeugendes Betreiberkonzept, ein Verkehrskonzept ist nicht zu erkennen, ebensowenig eine belastbare verbindliche Kostenplanung. Die Befürchtung, neben dem Millionen vertilgenden Zinkplattenmonstrum, das sein Riesenmaul senkrecht zur Uelzener Straße aufreißt, werde bald ein zweites Euro-Loch unter den hanseartigen Haushaltskassen klaffen, scheint mehr als berechtigt.

    Stattdessen verkehren Sie die Begründungspflichten, entlasten „Politik“ und SVG-Management davon, ihre euphorischen, goldglitterumflorten Prophezeiungen, die mit dem Ansehen apodiktischer Gewissheiten vorgetragen werden, endlich mit Tatsachen und realem Anhalt zu beglaubigen, und fordern von kritischen Beobachtern den Nachweis, wie sich deren Skepsis mit empirischen Daten erhärten lässt. Sie würdigen Zweifler zu Bedenkenträgern und Missgünstigen herab, Sie unterstellen Neid und Blockadementalitäten, und ignorieren einfach, dass alle Diskutanten (und Onkel (hihi!)) immer betont haben, den Volleyball und seine Lüneburger Vertretung NICHT gering zu schätzen — sondern nur eine für den Lüneburger Sport insgesamt langfristig ökonomisch (und ökologisch) sinnvolle Gesamtlösung zu befürworten und nicht ein blödes, teures Stückwerkgestümper zugunsten der wirtschaftlichen Anliegen von zwei sozialdemokratischen „Parteifreunden“!

    Ich für meinen Teil habe nun genug von Ihren auf Überrumplung angelegten Propagandalitaneien, deren impertinente Inversionsrhetorik mir immer erneut den Gedanken aufdrängt, es in Ihrer multiplen Persönlichkeit mit einem Angestellten der SVG-Marketingabteilung zu tun zu haben.

    Ade und alles Gute auf Ihrem Pro-Arena-Feldzug durch die LZ-Foren!

    • Spitzenrandsportbegeisterter

      Sehr geehrter Herr Kules,

      die Hose und den Jörn ziehe ich mir nicht an, das etc. auch nur bedingt. Ich muss Sie auch hinsichtlich Ihrer Vermutung enttäuschen: Weder bin ich SVG-Mitglied noch Angestellter, sondern lediglich Fan. In dieser Eigenschaft tue ich hier meine Meinung kund, versuche jedoch nicht, Mitforisten persönlich anzugehen. Auch habe ich keinen Zugang zu konkreten Zahlen, die Sie einfordern, finde es aber auch nicht sehr lauter, mit Behauptungen wie null bzw. 100% zu argumentieren. Erfolg wünsche ich Ihnen zwar keinen auf Ihrem Anti-Arena-Feldzug, würde mich aber über eine zukünftige Multifunktions-Sportanlage in Lüneburg freuen.
      In diesem Sinne verordne ich mir jetzt auch eine Kommentierpause, da ich jetzt erstmal den Nemeischen Löwen besiegen muss, während Sie wahrscheinlich schon damit beschäftigt sind, die Köpfe der Hydra abzuschlagen, bevor Sie anschließend daran gehen, die Ställe des Augias auszumisten.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Herbert Akles

      • Lieber Herr Akles,

        was ich schön fände, wäre, wenn Sie erklären könnten, wie, jenseits von reiner Befriedigung des Hedonismus der SVG-Fans, eine Ausgabe von 15 Millionen auf Pump zu rechtfertigen ist.

        Es muss doch auch Ihnen klar sein, dass das Geld irgendwoher kommen muss – nämlich vom Steuerzahler. Wären Sie beispielsweise auch Bereit, mir aus Ihrem Einkommen mein Sky-Fußball-Abo zu bezahlen, fände ich Fußball toll und wäre ein Fan? Vermutlich eher nicht, also warum sollen andere (in erster Linie unsere Kinder) für Ihr Vergnügen zahlen?

        Sind nicht andere Aufgaben des Gemeinwohls dringender als eine SVG/Entertainment-Arena, deren Finanzierung und Unterhaltung nicht gesichert ist?
        Stellte die SVG die Mittel zur Verfügung und holte sich die Kosten von den Fans wieder, dann hätte kaum einer etwas gegen das Projekt (außer gegen die schlechte Lage)…

        • Ich glaube Herr Nahrstedt hat sich im Hinterzimmer verranntt, hat überstürzte Zusagen abgegeben und ist wahrscheinlich sogar Verpflichtungen eingegangen, zu denen er zu dem Zeitpunkt nicht befugt war. Nun wird versucht krampfhaft das mangelhafte Projekt voranzutreiben, soviele wie möglich mit ins Boot zu holen, damit sie nicht mehr aufhören können zu rudern, damit der ganze Sumpf nicht hochkocht. Bin gespannt, wie das ausgeht.