Dalton Solbrig (M.) machte im Block ein starkes Spiel für die SVG. Rechts: Richard Peemüller. Foto: be

Düren zu stark für die SVG

Reppenstedt. Nächste Heimniederlage für die SVG Lüneburg: 1:3 (20:25, 23:25, 25:22, 23:25) hieß es gegen die powervolleys Düren. Damit musste die SVG im vierten Saisonauftritt vor leeren Rängen in der Gellersenhalle zum dritten Mal als Verlierer vom Feld gehen. Düren dagegen feierte seinen vierten klaren Bundesliga-Sieg in Folge.

Die SVG startete nach dem enttäuschenden 0:3 in Herrsching mit einigen Änderungen. Craft, Solbrig und Gerken durften ran neben Peemüller, Ewert, Schlien und Libero Koslowsky.

Die Lüneburger begannen gut und hielten den ersten Satz auf Augenhöhe – bis die Gäste sich auf 22:18 absetzten. Dürens Dampfhammer Gevert machte mal wieder den Unterschied und verbuchte zehn Punkte allein im ersten Satz. Am Ende des Abends stand er bei 23 Punkten.

Auch im zweiten Satz legte die SVG stark los, vor allem Solbrigs Blocks sorgten für Stimmung. Aber Düren blieb ganz cool und drehte schnell wieder den Spieß um, war im Aufschlag deutlich druckvoller. Zur Schlussphase kamen bei der SVG Lindberg, Dervisaj und Krage rein – und damit neue Spannung. Nach 14:20 glich die SVG zum 22:22 aus. Doch die Aufholjagd beendete Düren mit den entscheidenden Aktionen zum Satzgewinn.

Die SVG behielt aber den Kopf oben und gab sich noch nicht geschlagen. Im dritten Satz erkämpften sich die Lüneburger eine 21:18-Führung. Mit dem zweiten Satzball machte Ewert den Sack zu zum 25:22 - die SVG war wieder im Geschäft.

Im vierten Satz pushte sich Düren wieder nach vorn. Bei der SVG schlichen sich viele Fehler ein und der Aufschlag blieb zu wirkungslos. Als alles schon gelaufen schien, kamen die Lüneburger durch den starken Krage nochmal auf 22:23 ran. Den ersten Matchball wehrte Lindberg noch ab, aber als Krage am Block hängen blieb, bejubelte Düren den Auswärtssieg. MVP bei der SVG wurde Solbrig, bei Düren bekam Broshog die Auszeichnung. lüb