SVG-Jubel nach dem 32:30 im ersten Satz. Es war der bisher längste Satz bei den Heimspielen der SVG in dieser Saison. Foto: be

SVG behält im Tiebreak die Nerven

Reppenstedt. Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg bleibt im Jahr 2021 ungeschlagen, feierte einen knappen 3:2-Heimsieg gegen den TSV Herrsching. Eine 2:0-Satzführung gab die SVG zunächst aus der Hand, sicherte sich aber den Sieg im Tiebreak. Endergebnis: 32:30, 25:15, 22:25, 16:25, 15:12.

33:31 hatte Herrsching den letzten Satz des Hinspiels gewonnen - und mit einem solchen Marathonsatz ging's im Rückspiel gleich weiter. Die SVG hatte lange Zeit zwar eine schwache Angriffsquote, hielt in der entscheidenden Phase aber stark dagegen. Peemüller wehrte die ersten drei Herrschinger Satzbälle ab. Letztlich sorgten Ewert, Krage und Lindberg für die drei Punkte in Folge zum 32:30.

Im zweiten Satz lief's wie am Schnürchen für die SVG - 25:15. Jetzt klappte fast alles. Doch der Abend war noch lange nicht gelaufen. Im dritten Satz lief die SVG von Beginn an der Musik hinterher - 22:25 und damit erster Satzverlust in diesem Jahr. Im vierten Satz lief Herrsching heiß, wurde auch im Aufschlag immer druckvoller. Die SVG wirkte jetzt ähnlich ratlos wie der Gegner noch im zweiten Satz.

Im Tiebreak aber meldeten sich die Lüneburger zurück. Mit dem ersten Block von Schlien lag die SVG mit 4:2 vorn, mit seinen Assen Nummer 7 und 8 sorgte Lindberg für eine 11:8-Führung. Der eingewechselte Gerken legte ein Ass zum 14:11 nach. Herrsching wehrte den ersten Lüneburger Matchball noch ab, aber Lindberg machte letztlich den Sack zu.

Die Auszeichnung als bester Spieler erhielt Diagonalangreifer Peemüller, der genau wie Ewert auf 22 Punkte kam. Auch Lindberg (17) und Krage (12) sorgten für viele Punkte. In der Annahme machte Libero Koslowsky ein starkes Spiel. lüb