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Die SVG Lüneburg bejubelt zum zweiten Mal den Einzug ins DVV-Pokalfinale. Foto: be

Der pure SVG-Wahnsinn – Finale!

Was für ein Spiel! Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben sich mit einem 3:2 (18:25, 22:25, 26:24, 25:19, 15:13) gegen die Berlin Volleys zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für das Finale im DVV-Pokal qualifiziert. Gegner in Mannheim ist am 24. Februar – wie schon vor vier Jahren – der VfB Friedrichshafen.

Die SVG kam ganz schlecht ins Spiel, war erst ab dem zweiten Satz auf Augenhöhe, lief aber selbst im dritten Durchgang ständig einem Rückstand hinterher. Doch das Team von Coach Stefan Hübner gab nie auf, ließ sich auch von der grandiosen Kulisse in Hamburg tragen. Selbst im Tie-Break sah es lange nach einem Berliner Erfolg aus, doch der SVG gelang noch die Wende.

 

29 Kommentare

  1. UNGLAUBLICH! Wir brauchen schnell eine Arena und ein Fußballstadion in Lüneburg. Aufwachen im Rathaus!

    • »Wir«?

      Du und deine 47 verschiedenen Decknamen?

      Das SCHNABELTIER, das SCHNABELTIER vollzieht den Schritt vom Ich zum Wir.
      Es spricht nicht mehr nur noch von sich,
      es sagt nicht mehr: »Dies Bier will ich!«
      Es sagt: »Dies Bier,
      das wollen wir!
      Wir wollen es, das SCHNABELTIER!«

    • Genau! Denn Johann Wolfgang von Goethe wäre auch erfolglos geblieben, wenn er mit Vornamen Günther geheißen hätte.

    • Geiles, spannendes Spiel! Die SVG bleibt der Angstgegner des Deutschen Meisters! Was für ’ne Geschichte!

      • Hallo Alex, auf Leserbrief-Dauerschreiber „LSK-Fan“ solltest Du nicht reagieren. Selbstverständlich brauchen wir die Halle nicht und selbstverständlich brauchen wir auch kein Stadion. Und dafür sollten wir uns alle einsetzen. Es vermindert die Lebensqualität in unserer Stadt. Manche glauben, wenn die Halle gebaut wird, steigen die SVG-Erfolge oder die Brötchenpreise sinken. Ich bin uneingeschränkt gegen die Arena. Und: Der Preis ist marktungerecht.

  2. Ja ! Super Leistung. Herzlichen Glückwunsch !!

  3. Was für eine Mannschaft, was für ein Spiel! Hoffentlich können wir in Lüneburg noch häufiger solche Momente genießen.

    • Wirklich klasse!

      Nur haben „wir“ (das Schnabeltier) diesen Moment ja gar nicht in Lüneburg „genossen“!

      Aber ich finde, elf Heim- und drei Pokalspiele pro Jahr, von denen das eine oder andere – eventuell – „solche Momente“ beschert, rechtfertigen 30 Millionen Euro „öffentlicher Mittel“ für Herrn Hoppes privatunternehmerische Subventions-Bahlburg in der Enge an der Lüner Rennbahn auf jeden Fall. Das ist hundertprozentig „gut angelegtes Geld“, wie die Landtagsabgeordnete Frau Schröder-Ehlers einmal formulierte. – Besonders für Herrn Hoppe!

  4. Landkreisfußball

    Die SVG GmbH soll bitte schön selbst das Equipment für Ihr Business und ihren Spaß finanzieren und nicht den Steuerzahler beanspruchen. Wer Sport treiben will, soll auch für die Vorraussetzungen sorgen.

  5. Gibt es eigentlich noch einen Spieler aus dem Landkreis Lüneburg in dieser Mannschaft? Oder ist das alles nur Showbiz, in welchem auf anderen Kontinenten eingekaufte „Geschäftsmodellfiguren“ hin- und hergeschoben werden, ihren „Marktwert“ steigern und für künstlich erzeugten Zirkuskitzel sorgen?

    • Hallo, „SVG-Fan“,

      läuft es im Fußball anders? Beim LSK (stammt außer Wolk noch einer aus dem Landkreis?), beim HSV, beim FC St. Pauli, bei Werder Bremen, beim SC Freiburg?

      Oder läuft es beim Handball anders? In Kiel, in Flensburg, im Rhein-Neckar-Gebiet?

      Nein! Der Leistungssport ist nun mal global geworden.

      Freuen wir uns doch, dass wir Bundesliga-Delikatessen in Lüneburg geboten bekommen und nicht nur Provinzkost. Wäre schön, wenn der Lüneburger Fußball oder Handball auch mal so einen Höhenflug hinlegen würde wie die SVG.

      Dazu brauchen wir eine Arena und ein Fußballstadion!

      Die Pöbeleien der LSK-Getreuen gegen die Arena finde ich kleingeistig. Ebenso einfältig sind die Attacken der Volleyballer und LSK-Konkurrenten gegen das Fußballstadion.

      • Hallo „LSK-Anhänger“,

        praktisch alle Regionalligaspieler kommen, wie der Name schon sagt, aus der Region. Viele in Lüneburger Vereinen ausgebildete Spieler sind in der 4. Liga aktiv.

        Das ist der Unterschied zur SVG. Dort kommt kein Spieler aus der Region. Die meisten nicht mal von unserem Kontinent. Volleyball ist kein Lüneburger Sport. Volleyball ist ein Lüneburger Business.

        Leider gibt es in unserer Region kaum echtes, gewachsenes Interesse an Volleyball. Darum versuchen Herr Hoppe und seine Marketing-Assistenten ja auch alles Mögliche, um Aufmerksamkeit durch viel Reklametamtam künstlich zu erzeugen. „Aufmerksamkeit“ ist die kleine schmuddelige Schwester von echtem Interesse und echter Anerkennung. Was Hoppe und Bahlburg zu verkaufen versuchen, sind Spektakel – „Event-Spektakel“. Und den meisten Leuten, die so zum Gucken und Kommen bewegt werden, ist die Sportart eigentlich auch piepegal. Wenn Darts oder Unterwasserkegeln im Marketing-Konzert von LZ, LP und diversen SVG-Emissären in Rat und Kreistag ähnlich gehypt würden, wäre eben das der „Lüneburger Spitzensport“.

        Von „Pöbeleien“ gegen die Arena sehe ich hier praktisch nichts. Es gibt sehr berechtigte und meistens auch gut begründete Einwände gegen diesen Millionen-Wahnsinn, wie er im Augenblick geplant ist. Einwände, Gründe und Argumente werden in der Regel nur von Leuten als „Pöbeleien“ bezeichnet, welche die schlechteren Gründe und Argumente haben und darum meinen, zur Denunziation greifen zu sollen. Auch über „Pöbeleien“ gegen das LSK-Stadion ist mir außer dem beknackten Boles-Artikel in der LP von vor einigen Wochen nichts zu Ohren gekommen.

        • Oh Mensch…
          Baxpöhler D
          Pompe D
          Thole D
          Pörner D
          Schlien D
          Krage D
          Koslowski CA
          Sclater CA
          Szeto CA
          Kessel US
          Solkema NL

          Macht 50% aus Deutschland (1 D-Nationalspieler)
          Aus der Region 4 dazu noch Co-Trainer und Trainer aus der Region.
          2 in Lüneburg mit ausgebildet…

          • Ja, danke!

            Wie gesagt: KEIN einziger Spieler aus der Region, viele von anderen Kontinenten.

          • Lieber angehender SVG-Fan,
            Danke für Ihr interesse an der Bundesliga-Mannschaft der SVG!
            Mit Schlien, Pörner, Krage und Thole spielen 4 Männer im Team, die im Großraum Hamburg geboren wurden und hier auch auch das Volleyball spielen gelernt haben. Für alle von ihnen ist die SVG die erste und bisher auch einzige Profi-Station.
            1/3 des Teams aus der Region – ganz schön gut für einen Bundesligisten! Finden Sie das nicht auch?
            Darüber hinaus haben Trainer Hübner uns der sportl. Direktor Schlesinger ihre Wurzeln in der Region und haben sehr langfristige Verträge unterschrieben.
            Die nordamerikanischen Spieler als „Geschäftsmodellfiguren“ zu bezeichnen, wird ihnen bei weitem nicht gerecht. Klar, bei ausländischen Spielern wird oft der (meist lächerliche) Söldner-Vorwurf laut. Aber gerade nach der letztes Saison sind die meisten von ihnen trotz höher dotierter Angebote geblieben, aus Gründen wie: „mich hat die medizinische Betreuung nach meiner Verletzung beeindruckt“ oder „ich hatte das Gefühl, dass ich hier noch etwas zu erledigen habe“. Zur Erinnerung: für diese Saison hat die SVG nur einen einzigen Spieler neu verpflichtet!
            Die Gründe, nordamerikanische Spieler unter Vertrag zu nehmen, sind im wesentlichen:
            – an den Colleges werden sie auch sportlich sehr gut ausgebildet.
            – es gibt dort keine Profi-Ligen.
            – viele amerikanische Sportler haben eine sehr wettkampforientierte, aber team-dienliche Mentalität.
            Insbesondere in Kanada hat die SVG mittlerweile einen sehr guten Ruf als erste Station für Jung-Profis, da sie sich hier auf hohem Niveau in einem recht familiären Umfeld weiterentwickeln können. Manche Spieler beschließen trotzdem nach 1, 2 Jahren, ihre Volleyball-Karriere zu beenden um Dank ihres College-Abschlusses in einerm anderen Beruf richtig Geld zu verdienen, andere ziehen weiter zu anderen Vereinen und in andere Ligen, bei denen das Gehaltsniveau höher ist als bei einem Bundesligisten mit unterdurchschnittlichem Etat.
            In der Fußball-Bundesliga macht es etwa der SC Freiburg ähnlich, wo traditionell vielen Spielern aus Frankreich oder Afrika zum Durchbruch verholfen wird. Ein sogenannter Ausbildungsverein. Ist doch gut! Oder nicht?

          • Danke, Alex.
            Der sog. SvG-Fan hat keine Ahnung und will auch die Fakten nicht wissen, sondern provozieren. Richtig Lesen und Verstehen fällt ihm auch schwer.

          • Bist du ein Pöbler, Torben? Ein Troll aus dem Blasenbiotop seiner gedanklichen Isolierzelle, der verunglimpft, auf Argumente verzichtet und immerzu mit dem Fuß aufstampft und „Ich will aber meinen Willen haben!“ rausbrüllt?

            Den Einduck könnten Alex, „LSK-Fan“ und ich bekommen.

          • Hi Jo,
            Nein.

            Zitat von mir: 4 Spieler aus der Region
            Zitat von SVG-Fan: KEIN einziger Spieler aus der Region.

            Entweder hat er die Info überlesen oder, was ich vermute, aufgrund seiner anderen Äußerungen, er will nicht verstehen, dass wirklich 4 Spieler der ersten Mannschaft aus der Region kommen, weil es für seine Sichtweise besser ist.
            Du kannst Dir ja eine eigene Meinung dazu bilden. Einfach nochmal den Verlauf lesen… dazu dann auch nochmals Alex ausführlichere Beschreibung. Und falls es SVG-Fan nicht glaubt: giyf
            Gruß Torben

          • Hallo Torben,

            Region ist Landkreis, oder? Also kommt kein Spieler aus der Region. Was ist falsch daran?

            Und selbst, wenn es ein Missverständnis gewesen sein sollte, ist deine Reaktion einen Hauch zu selbstgerecht und zu aggressiv, oder?

            SVG-Fan hat sich schließlich als Fragender und Lernender geoutet.

            Wer so auftritt wie du, würde nicht mal für die politischen Krawallmacher am Rande des Spektrums neue Anhänger gewinnen.

          • Hallo Jo,
            Region ist ja wohl nicht gleich Landkreis. Stichwort Metropolregion….
            Da schätze ich SVG-Fan anders ein.
            Und beleidigt habe ich keinen auch angegriffen nicht. Falls es anders sein sollte, dann bitte erkläre es mir: selbstgerecht und agressiv. Bitte.
            Danke

          • Erklärung
            Re·gi·on
            /Región/
            Substantiv, feminin [die]
            1.
            durch bestimmte Merkmale (z. B. Klima, wirtschaftliche Struktur) gekennzeichneter räumlicher Bereich (a); in bestimmter Weise geprägtes, größeres Gebiet

  6. Herzlichen Glückwunsch zum Final Einzug SVG .
    Diese sportlichen Leistungen sind sind wirklich Spitze,schade das so was nicht mehr gewürdigt wird,aber da seit Ihr nicht alleine,das kenne ich auch von meinen LSK.

    Sport verbindet,ist gesund,macht allen Spaß und gehört gefördert,egal in welcher Sportart.
    Leider hat der OB und die Stadt Lüneburg die Einstellung,Sport ist Mord.
    Lasst Euch nicht jahrelang hinhalten,so wie das mit dem LSK Hansa gemacht wurde.
    Zieht Euer Dach hoch,erhöht die Zuschauerränge und sucht Euch in Ruhe Investoren und einen geeigneten Standort für eine eigene Halle,denn wenn der LSK Hansa das geschafft hat,schafft Ihr das auch.Ansonsten werdet Ihr Sportfreunde,immer nur den Stempel Bahlburg-Hoppe-Steuerball tragen.
    Ich bin zwar reiner Fußball Fan und habe null Ahnung vom Volleyball,aber ich finde es klasse,das so eine Sportart so viele Lüneburger begeistern kann und den Fans so viel Spaß und Freude bereitet. Da bin ich echt neidisch was die Zuschauerzahlen betrifft,aber das kann man ja so nicht vergleichen.Als Bundesligist im Fußball,könnte man an dem Schnitt von 600 noch mindestens eine Null ranhängen. Weiterhin viel Erfolg,und ein sportlicher Gruß von einem Fußball Fan.

    • Hallo Stefan,
      hier gibt’s die neuesten Infos zum gescheiterten Arena-Projekt: https://blog-jj.com/2018/12/10/arena-gelduhr-tickt-unerbittlich-ein-kreistag-in-geiselhaft/#comments

      Irgendeiner hat geschrieben, Hoppe und Bahlburg hätten einfach überreizt. Wie in dem Märchen von dem Fischer und seiner Frau Ilsebill, die ganz am Ende ihrer auch immer verrückter werdenden Luxus-Forderungen wieder in der ollen Bruchbude sitzen, mit der ihr Wunschkonzert begonnen hatte:

      https://www.internet-maerchen.de/maerchen/fischer.htm

    • Vielen Dank für Deinen sportsmännischen (gibt es das Wort?) Kommentar, Stefan!
      Ich freue mich immer, wenn ich hier von Sportfans lese, die allen Lüneburger Teams die Daumen drücken, auch wenn sie nur eins davon im Fokus haben (so wie Du den LSK und ich die SVG).
      Was den Vorschlag betrifft, die Gellersenhalle zu erhöhen, habe ich dazu zwei große Bedenken.
      Zum einen ist die Höhe nur das augenscheinlichste Kriterium, in dem die Halle nicht die Vorgaben der Liga erfüllt. Auch was Tribünen und Funktionsräume betrifft, ist die Halle deutlich zu eng. Sie müsste in jede Richtung erweitert werden. Eine Fernseh-Übertragung auf Sport1 wie am Donnerstag aus Hamburg wäre in der Gellersenhalle nicht denkbar (selbst die CU-Arena gilt in dieser Hinsicht als grenzwertig).
      Darüber hinaus habe ich große Zweifel, dass die Infrastruktur der Ortsmitte von Reppenstedt den Publikumsverkehr bei einer doppelt bis dreimal so hohen Zuschauerzahl verkraften könnte. Die Anbindung an den ÖPNV ist dort ja auch nicht ideal. Shuttlebusse zwischen Bahnhof und Halle kann ich mir zur geplanten Arena besser vorstellen als nach Reppenstedt.
      Wir Fans lieben die Gellersenhalle – es ist der Ort, an dem die SVG groß geworden ist und der in der Bundesliga für die Nähe zum Publikum und die Lautstärke berüchtigt ist! Aber bei Tageslicht betrachtet ist sie ein lahmender Gaul, auf den man für Spitzensport leider nicht dauerhaft setzen kann.

      • Hallo Alex,

        „die doppelt bis dreimal so hohe Zuschauerzahl“? Wo wollt ihr die hernehmen? Mehr als sechs-, siebenhundert, maximal tausend Zuschauer (etwa bei Pokalendspielen) werdet ihr im Landkreis nie finden. „Shuttlebusse zwischen Bahnhof und Arena“ wird es nie geben. Denn, erstens, wer sollte das bezahlen? Und, zweitens, würde das nur eine Verlagerung, keine Lösung des gravierenden Verkehrsproblems sein. Auch am Bahnhof gibt es die notwendigen 2.000 Parkplätze nicht, mit denen die Leute bei Udo Lindenberg-Konzerten anreisen würden, die nicht aus Ortschaften mit Gleisanbindung kommen.

        Der Arena-Wahn wird am Montag beerdigt werden. Hans-Herbert Jenckel schreibt: „vor dem Hintergrund der galoppierenden Kosten für den Bau der ‚Arena Lüneburger Land‘, zurzeit brutto knapp 20 Millionen Euro, und der ungeklärten Fragen zum Beispiel zum Verkehr [soll] am Montag im Kreistag geheim [abgestimmt werden]. [Die] Abgeordneten [sollen] frei und ohne Druck und Fraktionszwang abstimmen können. Sollte der Bau abgelehnt werden, soll eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe ‚Sport- und/oder Veranstaltungshalle‘ innerhalb von drei Monaten ein neues Konzept erarbeiten.“ Siehe: https://blog-jj.com/2018/12/14/arena-gelduhr-tickt-unerbittlich-ein-kreistag-in-geiselhaft/#more-1148

        Ich bin froh, dass mit dem Millionengrab nun Schluss ist, die Vernunft wieder einkehrt und ein Konzept für alle Sportler im Kreis auf den Weg gebracht wird!

        Du doch sicher auch Alex, oder?

        • Wieso würden Leute bei Udo Lindenberg-Konzerten mit 2.000 Parkplätzen anreisen?

        • Hallo Sigurd,

          unvernünftig ist die Übertreibung, dass von einem Sportpark oder irgend einem anderen Konzept „alle Sportler im Kreis“ profitieren würden.
          Unvernünftig ist auch, mit emotional aufgeladenen Begriffen wie „Millionengrab“ zu hantieren. Wobei Emotionen in Diskussionen absolut ihre Berechtigung haben. Es ist dann eben nur keine Vernunft.
          Unvernünftig ist darüber hinaus, den Ausgang anstehender Kreistagsbeschlüsse zu prognostizieren und diese Prognose als das Ergebnis der Abstimmung dazustellen („Ich bin froh, dass […] nun Schluss ist“).
          Warten wir ab, was morgen entschieden wird.

          Zur Frage nach den Zuschauern, die ich glücklicherweise nirgendwo her nehmen muss (die kommen ohne mein Zutun): die SVG hat in der Gellersenhalle (also außerhalb Lüneburgs und mit sehr mäßiger ÖPNV-Anbindung) immer 800 Zuschauer. In der CU-Arena am Donnerstag waren lt. offiziellem Spielbericht 1400 Zuschauer zu Gast – wohlgemerkt werktags um 18 Uhr bei einem Spiel, das auch live im Free TV zu sehen war. Es wird erwartet, dass zum Pokalendspiel in Mannheim etwa 1000 SVG- Fans anreisen werden. Diese Schätzung ist nach den Erfahrungen des Pokalfinales 2014 nicht aus der Luft gegriffen und auch nicht überambitioniert.
          Das Potenzial für 1500 – 2000 Zuschauer am Samstag Abend halte ich also für absolut realistisch (bei Spitzenspielen eher mehr), erst Recht in einer Arena mit guter Autobahn- und ÖPNV-Anbindung (ich sehe kein relevantes Hindernis für Shuttlebusse für die relativ kurze Strecke vom Bahnhof über das Kino-Parkhaus zur Arena).

          • Das Kino und Mediamarkt werden sich freuen und ihre geschäftlichen Öffnungszeiten anpassen, damit die SVG zu ihren Heimspielen ein paar Parkplätze hat. Der Mediamarkt wird sich auch freuen wenn die unrealistischen Prognosen von Herrn Hoppe von jährlich 250000 Zuschauern also an ca. 100 Tagen (mal 2500 Zuschauern) den Geschäftsbetrieb vom Mediamarkt lahmlegen. An 6 Tagen, auch Samstags haben die Öffnungszeiten bis 20 Uhr