Home / Volleyball / „Air“ Kessel fliegt nicht mehr für die SVG
Cody Kessel verlässt die SVG Lüneburg. Foto: be

„Air“ Kessel fliegt nicht mehr für die SVG

Die SVG Lüneburg muss einen weiteren prominenten Abgang verkraften: Nach Ray Szeto und Noah Baxpöhler gab nun auch Cody Kessel seinen Abschied vom Volleyball-Bundesligisten bekannt.

„Es war eine Ehre, drei Saisons lang für euch zu spielen. Wir haben die höchsten Hochs und die unvermeidlichen Tiefs erlebt, die jede gute Reise so mit sich bringt, und ich war immer beeindruckt von dem Eifer und Spirit, den jeder Fan und jedes Clubmitglied in dieser Zeit gezeigt hat“, schrieb der 27-Jährige US-Amerikaner in einem längeren Facebook-Post an die „Fans, Mitglieder und Unterstützer der SVG Lüneburg“.

Der sprunggewaltige Außenangreifer („Air“ Kessel) spielte im dritten Jahr seine beste Saison für die SVG, war in der Hauptrunde nicht weniger als acht Mal MVP (sechs Mal Gold, zwei Mal Silber). In die Annalen der SVG-Vereinsgeschichte ist er eingegangen mit seinem verwandelten Matchball im fünften Satz des legendären Pokal-Halbfinales gegen die Berlin Volleys.

Sein neuer Verein ist noch nicht bekannt.

13 Kommentare

  1. Das SVG-Nußschälchen sinkt. Dabei soll doch in vier Jahren die 80 Millionen Euro-Arena hinterm Adendorfer Mediamarkt stehen

    • Das ist die normale Fluktuation in der Liga, da sinkt nichts. Volleyball Bundesliga ist nun mal ein Sport den man einen Weile betreiben kann aber womit man sich keine berufliche noch finanzielle Zukunft aufbauen kann. Ähnlich wahrscheinlich, wie in den Fußball Regionalligen. Von daher wird es immer ein kommen und gehen sein. Auch den Spieler wird die SVG adäquat ersetzen.

    • Sind Nussschalen (auch in ihrer Verkleinerungsform) denn nicht unsinkbar bzw. unsinkable? Manchmal muss man auch das Unsinkbare mitdenken! Solange die SVG kein Ozeanriese ist, halte ich die Gefahr eines Untergangs für gering. Käpt’n Bahlburg und Steuermann Hübner werden den Kutter mit dem 1. Offizier Schlesinger schon auf Kurs halten oder wieder in ruhigere Fahrwasser steuern, sollte er mal ins Schlingern geraten. Bisher hatte die Führungscrew immer ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung der Mannschaft, ggf. werden aus Leichtmatrosen Vollmatrosen gemacht und die SVG nimmt Kurs auf die Zukunft.

  2. 5 Jahre hat die SVG Lüneburg unter Andreas Bahlburg, Stefan Hübner und Bernd Schlesinger gezeigt, wie es geht … da muss einem
    nicht bange werden, wenn 3 Reisende weiter ziehen.

  3. Kurt C. Hose

    Don’t feed the troll…
    Unwissenheit schützt vor Kommentaren nicht, schade eigentlich.

    Mit Kessel geht ein absolut sympathischer, loyaler und smarter Leistungsträger. Danke für alles, Cody! Und viel Erfolg auf Deiner weiteren Reise! Nicht wenige werden Deinen Werdegang sicherlich verfolgen.

    Und die Floris dieser Welt können ganz beruhigt sein. Auch in der kommenden Saison wird die SVG sechs Spieler auf die Platte schicken können und ein schwer zu knackendes Nussschälchen sein.

    • Hans A. Plast

      Verstehe: The Show Must Go On. Und auch Show-Business ist eben Business. Ich bin gespannt, in wieviel hundert Jahren es mal ein Lüneburger unter „die sechs Spieler in dem schwer zu knackenden Nussschälchen“ schafft.

      • @Hans: Das fragen sich wohl auch René Bahlburg und Paddy Kruse…

        Vermutlich werden es auch weiterhin nur Söldner ins Team schaffen, die sich kein Stück mit der Mannschaft und der Stadt identifizieren, sondern nur dem großen Geld nachjagen, das es bei der mäzengeführten SVG zu holen gibt. (Show-)Business as usual.

        • Hans A. Plast

          Du sagst es. Patrick und René haben damals die tolle Aufstiegsserie aus der Landesliga begleitet, aber das war eben ungefähr zur Stummfilmzeit. Was wir heute haben, ist ein teurer Exotenzirkus in einer Randsportart ohne Image-Effekte und ohne größeres Publikumsinteresse. Ein Zeichen dafür ist ja gerade das Fehlen echter Homegrown-Nachwuchtalente wie es diese zum Beispiel bei den Lüneburger Funny Skippers noch auf jeder Jahrgangsstufe und jedem Leistungslevel gibt.

    • Für die 6 auf der Platte soll gerade eine Platte für 30 Millionen gebaut werden. Langsam begreift man den Irrsinn und es regt sich Widerstand diesen Wahnsinn weiter zu treiben.