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Ryan Sclater wechselt nach Montpellier.

SVG muss auch Sclater ziehen lassen

Es war erwartet worden, aus Sicht der SVG Lüneburg ist es trotzdem ein herber Schlag. Der Volleyball-Bundesligist verliert mit Ryan Sclater seinen Top-Scorer. Der Diagonalangreifer geht nach zwei Jahren den nächsten Karriereschritt und wechselt in die starke französische Liga zu Montpellier VUC. Dort wird er dann auch auf seinen bisherigen Mitspieler Noah Baxpöhler treffen, der ja in Toulouse unterschrieben hat.

Nachdem Sclater im vergangenen Sommer nach einer beeindruckenden Debütsaison etwas überraschend einen neuen Ein-Jahres-Vertrag bei den LüneHünen unterzeichnet hatte, war er nun nicht mehr zu halten. „Ich möchte eine neue Herausforderung und habe einen guten Verein mit einem guten Trainer in einer starken Liga gefunden. Das wird mir helfen, mich weiter zu verbessern“, sagt der Kanadier und bedankt sich für „zwei tolle Jahre – es hätte kein besseres Umfeld für mich zum Start einer Profi-Karriere geben können“.

Damit haben bis auf Tyler Koslowsky alle Nordamerikaner (Sclater, Ray Szeto, Cody Kessel und Adam Schriemer) die SVG verlassen.

3 Kommentare

  1. Ryan Sclater, war der bisher Charakterstärkste und erfolgreichste Spieler, den die SVG Lüneburg jemals hatte. Fest im
    Glauben, Werte wie Familie … immer leistungsstark. Schade Ryan hat die Mannschaft mit seiner ruhigen Art perfekt geführt.

  2. Rainer Zufall

    Tja, das SVG-Nußschälchen sinkt. Dabei soll doch in vier Jahren die 80 Millionen Euro-Arena hinterm Adendorfer Mediamarkt stehen.

    So Flori schon am 9. Mai nach dem Abgang von Cody „Air“ Kessel : https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/240532-air-kessel-fliegt-nicht-mehr-fuer-die-svg

    • Nussschälchen sind immer noch unsinkbar.
      Schlien – um 2 Jahre verlängert (seit 2011 bei der SVG)
      Pörner – um 2Jahre verlängert (seit 2014 bei der SVG)
      Krage – um 2 Jahre verlängert (seit 2017 in der ersten Mannschaft, davor in der zweiten)
      Koslowsky – um 2 Jahre verlängert (seit 2017 bei der SVG)
      van Solkema – verlängert (seit 2017 bei der SVG)
      Thole – noch unter Vertrag (seit 2018 in der ersten Mannschaft, davor in der zweiten)
      Dass von der Startsechs die meisten gehen, ist bedauerlich, aber kaum zu verhindern, da sie sich fast alle in ihren zwei bzw. drei Jahre bei der SVG für andere, zahlungskräftigere Vereine im In- und Ausland interessant gemacht haben. Der Umbruch ist diesmal zwar groß, eine Saison wie die vergangene mit nur einem Neuzugang wird die Ausnahme bleiben; bei anderen Vereinen mit deutlich mehr finanziellen Mitteln wie Frankfurt ist der Umbruch jedoch viel radikaler. Nach wie vor ist die SVG eine Topadresse der Liga als Ausbildungsverein und Karriere-Sprungbrett.