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SVG geht in Friedrichshafen leer aus

Sechs der letzten sieben Spiele hatte die SVG Lüneburg gewonnen und der VfB Friedrichshafen vier seiner letzten fünf Spiele verloren. Doch im direkten Duell beider Teams setzten sich diese Trends nicht fort. Der VfB gewann vor 1800 Zuschauern in heimischer Halle mit 3:1 gegen die SVG, die damit ihre erste Niederlage im neuen Jahr kassierte.

Die SVG kam schlecht ins Spiel. Eine Aufschlagserie von VfB-Kapitän Gjorgiev schraubte Friedrichshafens Führung von 7:4 auf 12:4 hoch. Damit war der erste Durchgang praktisch schon gelaufen. SVG-Trainer Hübner wechselte van Solkema und Pörner für Durkin und Scheerhoorn ein, später auch noch Michelau für Ronkainen. Der Satz ging dennoch mit 25:16 deutlich an Friedrichshafen.

Den zweiten Satz ging die SVG konzentrierter an, führte bei den technischen Auszeiten mit 8:5 und 16:12. Der Aufschlag war stabiler, auch der Block punktete jetzt regelmäßig. Nach 21:17-Führung wurde es aber nochmal eng. Der VfB glich zum 23:23 aus, doch die SVG behielt die Nerven. Lindberg sorgte für das 24:23 und mit einem Ass machte Krage, der zum zweiten Satz für Brehme eingewechselt worden war, den Sack zu.

Der dritte Satz startete wie der erste, Hübner nahm bei 3:7-Rückstand schon die erste Auszeit, um gegenzusteuern. Doch der VfB gab nun wieder klar den Ton an, baute seine Führung kontinuierlich aus. Am Ende hieß es 25:17.

Auch im vierten Satz stand die SVG schon früh unter Druck. VfB-Angreifer Malescha machte mit seinen starken Aufschlägen aus einem 5:4 ein 9:4. Die Lüneburger wollten nicht mit leeren Händen nach Hause fahren und schnupperten nochmal am Ausgleich, doch dann sorgte vor allem Topscorer Malescha mit seinen Punkten für die Vorentscheidung. Mit 25:18 machte Friedrichshafen seinen 3:1-Sieg perfekt.

Weiter geht’s für die SVG mit dem Heimspiel am nächsten Samstag in der CU-Arena gegen den TSV Herrsching, der heute mit 3:1 gegen Rottenburg gewann und in der Tabelle nur drei Punkte hinter der SVG liegt.