Freitag , 25. September 2020
SVG-Kapitän Matthias Pompe (l.) und sein Team mussten sich Friedrichshafen mit 0:3 geschlagen geben. Foto: be

Friedrichshafen nicht zu stoppen

Auch die SVG Lüneburg konnte die unglaubliche Siegesserie des VfB Friedrichshafen nicht brechen. Mit 0:3 (22:25, 20:25, 20:25) verloren die Gastgeber in der Gellersenhalle gegen den Rekordmeister, der damit auch im letzten Spiel der Hauptrunde ungeschlagen blieb und in 20 Saisonspielen ganze neun Sätze abgegeben hat. Die SVG blieb auf dem siebten Tabellenplatz und trifft damit in den Playoffs auf den Tabellenzweiten Berlin Volleys.

„Unser internes Saisonziel – Platz sechs – haben wir damit verfehlt, aber das ist kein Weltuntergang“, meinte SVG-Trainer Stefan Hübner. „Es war völlig unnötig, dass wir hier 0:3 verlieren, aber das Spiel hat noch einmal gezeigt, wie die Saison für uns gelaufen ist: Es fehlt die Konstanz.“ Denn die drei Sätze waren ein symptomatisches Auf und Ab. Die SVG hatte viele richtig gute Phasen, dann aber wieder sehr fehlerhafte Abschnitte.

Im ersten Satz präsentierte sich die SVG stark, führte sogar mit 21:19. Doch in der entscheidenden Phase war der VfB mit Ex-SVG-Kapitän Kevorken da und schnappte zu. Im zweiten Durchgang lief bei den Lüneburgern nicht viel zusammen. Beim Zwischenstand von 14:20 war die Vorentscheidung schon gefallen. Nach der Pause meldete sich die SVG mit neuer Power zurück, legte eine 9:5-Führung vor, die aber wieder schmolz. Beim 18:19 hatte Friedrichshafen die Wende geschafft und machte souverän den Sack zu.

Damit geht’s für die SVG am Mittwoch (19.30 Uhr) auswärts in Berlin mit den Playoffs los, am Samstag um 20 Uhr folgt das Heimspiel in der CU-Arena. Das eventuelle dritte Spiel würde am Sonntag, 8. April, um 16 Uhr in Berlin stattfinden. Friedrichshafen trifft auf Bühl, RheinMain auf Herrsching und Düren auf Haching.