Sonntag , 27. September 2020

SVG will mutig bleiben

Der Ärger über ein paar zu viel liegengelassene Chancen und über eine heftig diskutierte Fehlentscheidung in der Endphase des Tiebreaks ist verraucht, für die Volleyballer der SVG Lüneburg heißt es längst wieder: Volle Konzentration auf das zweite Duell im Playoff-Halbfinale gegen die Berlin Volleys. Und da wollen die Mannen um Kapitän Scott Kevorken am Sonnabend (20 Uhr, Reppenstedt) in der Gellersenhalle dem Favoriten einen mindestens so heißen Abend wie am Dienstag in der Max-Schmeling-Halle bereiten und ein drittes, dann entscheidendes Duell in der Hauptstadt erzwingen.

„Jetzt werden wir es wieder versuchen, sie zu schlagen“, bleibt Hübner kämpferisch, weil er von der Qualität seines Teams zurecht überzeugt bleibt. Die Marschroute: „Wir müssen wieder so gut sein, damit wir das Spiel lang machen können“, spekuliert er erneut auf einen Thriller inklusive Tiebreak. „Und dann versuchen wir, den nächsten Schritt zu machen.“

Ob das mit dem gleichen Personal wie am Dienstag geht, ist noch fraglich. Denn ausgerechnet der auch in Berlin wieder starke Diagonale Jannik Pörner kränkelt derzeit (Grippe).