Sonntag , 25. Oktober 2020

SVG holt einen Satz gegen Friedrichshafen

Die SVG Lüneburg fährt nicht chancenlos zum Pokalfinale: So viel steht fest nach dem ersten von zwei Duellen innerhalb von acht Tagen gegen den VfB Friedrichshafen. Mit 1:3 (19:25, 25:19, 22:25, 20:25) verlor die SVG das Heimspiel in der Volleyball-Bundesliga gegen den Tabellenführer, der damit im letzten Hauptrundenspiel seine gute Ausgangsposition für die Play-Offs verteidigte.

Den ersten Satz dominierten die Gäste, dann aber kam die SVG mit ihren Fans im Rücken immer mehr auf Touren. Der 1:1-Satzausgleich wurde frenetisch gefeiert. Im dritten Durchgang führte die SVG dann sogar mehrfach mit sechs Punkten Vorsprung. Dann schaffte Friedrichshafen aber noch die Wende. Für SVG-Trainer Stefan Hübner auch eine mentale Frage: „Wir haben in dieser Phase angefangen, nachzudenken, ob da eine Sensation in der Luft liegt wie gegen Berlin.“ Dieser umkämpfte dritte Satz war letztlich der Knackpunkt des Spiels.

Fazit des Sportlichen Leiters Bernd Schlesinger: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel und dem Satzgewinn. Ein Gegner mit dieser Erfahrung hat eben immer noch eine Antwort parat. Aber wir haben gezeigt, dass wir mithalten können, das ist ein gutes Zeichen.“

Als wertvollste Spieler wurden Friedrichshafens Diagonalangreifer Adrian Gontariu und SVG-Zuspieler Carlos Mora Sabate ausgezeichnet.