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Eine weiße Wand: Die SVG stellte Berlin vor gewaltige Probleme.

Berlin wankt, fällt aber nicht

Am Ende fehlten nur ein paar Pünktchen zum großen Coup: Im Tiebreak verlor die SVG Lüneburg den Halbfinal-Auftakt in Berlin gegen die Recycling Volleys. Einen 0:2-Satzrückstand glichen die Lüneburger mit einer grandiosen Leistung aus, am Ende hatte Berlin mit 15:12 im fünften Satz hauchdünn die Nase vorn. Damit kommen die Hauptststädter mit einer 1:0-Führung am kommenden Sonnabend in die Gellersenhalle.

Die SVG war von Anfang an ebenbürtig, am Ende des ersten Satzes setzte sich Berlin aber mit 25:20 ab. Im zweiten Durchgang gaben die Lüneburger den Ton an, führten bereits mit 21:16, doch die Gastgeber drehten den Spieß noch um zum 26:24. Aber die SVG blieb unbeeindruckt, holte sich den dritten Satz mit 25:23 und lief nun richtig heiß. Die Berliner Fans in der Max-Schmeling-Halle wurden immer ruhiger, während die SVG mit 25:18 auftrumpfte und den Tiebreak erzwang. Auch hier blieb es eine ganz enge Angelegenheit. Zum Seitenwechsel führte die SVG hauchdünn mit 8:7, zog am Ende aber den Kürzeren und verpasste knapp die Krönung eines grandiosen Abends. Als bester Lüneburger Spieler wurde Steven Marshall ausgezeichnet. Der Kanadier verbuchte starke 21 Punkte.

Trainer Stefan Hübner durfte wieder mal stolz auf sein Team sein: „Wir wollen nochmal nach Berlin wiederkommen“, kündigte er schon mal an.