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Da war mehr drin für die SVG

Der letzte Tick hat gefehlt, um den Tabellenführer VfB Friedrichshafen ins Wanken zu bringen: Erstmals in dieser Saison verlor die SVG Lüneburg ein Heimspiel mit 0:3, doch der Spielverlauf war keineswegs so deutlich. Die ersten beiden Sätze verloren die Gastgeber knapp mit 23:25, erst danach war es eine klare Angelegenheit.

Damit steht endgültig fest, dass die Lüneburger als Tabellenfünfter in die Playoffs gehen werden und mit einem Auswärtsspiel in Düren starten. Ihr Heimspiel trägt die SVG dann am Mittwoch, 22. März, in Harburg aus.

Die SVG startete mit einer 4:2-Führung, ging aber mit einem 5:8-Rückstand in die erste Auszeit. Mit einem spektakulären Abwehrball und einem erfolgreichen Block gingen die Lüneburger beim 13:12 erstmals wieder in Führung, dann war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die SVG blieb kontinuierlich dran. Als Pompe zum 22:22 ausglich, war noch alles drin. Doch ein spektakulärer Block zum 24:22 für Friedrichshafen war letztlich die Vorentscheidung – der Rekordmeister tütete den Satz mit 25:23 ein.

Im zweiten Durchgang sah es lange Zeit noch besser aus für die SVG. Eine 12:8-Führung durch Kessels wuchtigen Schmetterschlag sorgte für Jubelstürme in der ausverkauften Halle. Und die Gastgeber blieben unbequem für den großen Favoriten, der seit dem zweiten Spieltag kein Match mehr verloren hat. Beim 22:19 durch Schlien lag der Satzgewinn in der Luft. Doch zwei Fehler der SVG führten zum 23:23-Ausgleich für den VfB, der die kurze Ernüchterung in der Halle ausnutzte und auch diesen Satz mit 25:23 an sich riss.

Die SVG kam noch einmal gut in den dritten Satz, hatte dem Tabellenführer dann aber nicht mehr viel entgegenzusetzen. Am Ende hieß es 25:16 für die Gäste, die damit ihren 17. Bundesliga-Sieg in Folge feierten.