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Lüneburgs Fanblock in Düren gab alles, doch am Ende feierte der Gegner.

Bitterer Playoff-Start für die SVG

Sie waren schon so nah am Sieg, doch am Ende herrschte der Frust bei den Volleyballern der SVG Lüneburg. Mit 2:0-Sätzen führte das Team von Stefan Hübner im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals bei den powervolleys Düren, verlor aber noch mit 2:3. Damit muss die SVG nun das zweite Spiel am Mittwoch in Hamburg gewinnen, um weiter im Rennen zu bleiben.

Die SVG startete hochkonzentriert und sehr variabel, Düren dagegen zunächst fahrig und mit einigen Aufschlagfehlern. Auf 15:10 setzten sich die Lüneburger ab und brachten den Vorsprung souverän zum 25:20 ins Ziel. Die SVG blieb auch im zweiten Durchgang äußerst stabil, leistete sich kaum Fehler. Eine starke Abwehr von Pompe brachte die 22:20-Führung, Fitterer mit seinem schon neunten Punkt sowie ein starker Block sorgten für den Satzgewinn mit 25:21. Die SVG hatte nun alle Chancen auf den ersten Saisonsieg gegen Düren.

Dann aber kamen die Gastgeber auf Touren, bekamen immer mehr Sicherheit in ihr Spiel, während die SVG abbaute. Düren setzte sich von 12:11 auf 16:11 ab, die SVG konnte nicht mehr folgen. Trainer Hübner brachte mit Sabaté und Krage frische Kräfte, der Satz ging aber mit 19:25 verloren. Im vierten Durchgang lief dann noch weniger zusammen. Pörner und Mollgaard kamen bei deutlichen Rückständen für Fitterer und Kessel, die nochmal Kräfte für den Tiebreak sammelten. Mit 25:15 ging der vierte Satz klar an Düren.

Im Tiebreak war die SVG wieder da, das Spiel wogte hin und her. Bis zur 8:6-Führung hatten die Lüneburger einen starken Lauf, aber Düren drehte zum 12:10 den Spieß um. Fitterer hielt die SVG nun mehrfach im Spiel – bis zum umstrittenen Matchball für Düren. Nach starkem Aufschlag von Schlien landete der Angriffsball von Fitterer im Aus – doch war Dürens Block noch dran gewesen? Eine knifflige Entscheidung, die letztlich zu Gunsten der Gastgeber ausfiel. Entsprechend gefrustet war die SVG.