Dienstag , 6. Dezember 2022
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Tag Archives: Anton Tschechow

 Krokodil meiner Seele

Britta Focht und Matthias Herrmann als Olga Knipper und Anton Tschechow, hinten Musiker Jan-Philip Meyer. (Foto: Theater Lüneburg)

Ihre Liebe überwand täglich rund 1500 Kilometer. Jeden Tag schrieben sie sich einen Brief, die Schauspielerin in Moskau, der Autor in Jalta. Das Lieben von Olga Knipper und Anton Tschechow ist im Theaterstück „Mein Herz – mein Hund“ nachzuerleben, poetisch, zärtlich, phantasievoll und manchmal etwas komisch.

 Verliebte Künstlerpaare kennen keine Distanz

Das Bild täuscht ein wenig, tatsächlich haben sich Olga Knipper (Britta Focht) und Anton Tschechow (Matthias Herrmann) nur recht selten gesehen. Aber der Himmel hängt voller Briefe. (Foto: t&w)

Der Schriftsteller und die Schauspielerin Olga Knipper begegneten sich in Moskau und verliebten sich ineinander. Tschechow musste wieder fort, er lebte aus gesundheitlichen Gründen in Jalta, Knipper blieb am Theater. Über die Distanz schrieben sie sich unzählige Briefe, sie sind Grundlage des Theaterstücks "Mein Herz – mein Hund".

 Premiere für die „Drei Schwestern“

Elisa Reining als Mascha, Beate Weidenhammer als Olga und Berna Celebi als Irina. (Foto: t&w)

Sie hocken in der Provinz, träumen und reden von einem anderen Leben – und bleiben. Anton Tschechow beschreibt in seinem Drama „Drei Schwestern“, wie die Uhr tickt und die Zeit doch stehen bleibt. Im Theater Lüneburg zeigt eine Inszenierung von Daniel Kunze Menschen, die ihre Lethargie nicht überwinden können. Das ist heute nicht anders als vor 120 Jahren.