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Tag Archives: Armut

DRK Medienpreis 2022: LZ-Trio für Armutsserie ausgezeichnet

Als herausragend hat die Jury des DRK-Medienpreises des DRK Kreisverbandes Bremen die Arbeiten der LZ-Redakteurinnen Anna Petersen, Laura Treffenfeld und Lilly von Consbruch bezeichnet. Gewürdigt wissen wollte die Jury auch, was eine „eher kleine Lokalzeitung“ zu leisten vermag.

 #IchBinArmutsbetroffen: Petition für Bekämpfung von Armut

Auf Twitter kursiert seit einem Monat der #IchBinArmutsbetroffen: Menschen, die am Existenzminimum leben, erzählen ihre Geschichten und wollen so das Thema Armut aus der Tabu-Zone holen. Inge Hannemann, ehemals Mitglied im Lüneburger Kreisverband der Linken, hat daraufhin einen offenen Brief und eine Petition mit Forderungen an die Bundesregierung initiiert.

 Die Tafel: Zu viele Bedürftige, zu wenig Lebensmittel

Die Tafel in Lüneburg hat Sorge, bald nicht mehr alle Menschen ausreichend versorgen zu können.

Bei der Lüneburger Tafel werden die Lebensmittel knapp, da immer mehr Menschen das Angebot wahrnehmen müssen. Konstanze Dahlkötter als Leiterin der Einrichtung fragt sich, wie künftig noch alle Menschen versorgt werden können – und erhofft sich dabei Unterstützung.

 Holger Hennig: „Armut ist Teil unserer Lüneburger Gesellschaft“

Holger Hennig.

Was bedeutet Armut? Sechs Menschen, die am Existenzminimum leben, haben Anfang Oktober diesem Thema ein Gesicht gegeben – und sich dafür mit Fotograf Philipp Schulze und Reporterin Anna Petersen an ihren Lieblingsorten in Lüneburg getroffen. Die LZ hat Kirchenkreissozialarbeiter und Mitinitiator Holger Hennig gefragt, was die Porträtreihe ausgelöst hat und was er sich für die Zukunft erhofft.

 Projekt "Lieblingsort": Freiheit ist unbezahlbar

In Zusammenarbeit mit dem Verein Lebensraum Diakonie veröffentlicht die LZ bis zum Welttag zur Überwindung der Armut am Sonntag, 17. Oktober, sechs Porträts von Menschen aus Lüneburg, die am Existenzminimum leben. Darunter ist auch Khalat Ismail. Sechs Jahre nach ihrer Flucht aus Syrien wohnen sie und ihre Familie noch immer in einem Containerbau, müssen sie jeden Cent dreimal umdrehen. Trotzdem würde die 33-Jährige nie behaupten, arm zu sein.

 Projekt „Lieblingsort“: Das Erwachen kam in der Obdachlosenunterkunft

Tafel, Armut, Lüneburg

In Zusammenarbeit mit dem Verein Lebensraum Diakonie veröffentlicht die LZ bis zum Welttag zur Überwindung der Armut am Sonntag, 17. Oktober, sechs Porträts von Menschen aus Lüneburg, die am Existenzminimum leben. Einer von ihnen ist Carsten Wulff. Der 57-Jährige sagt: „Unter Armut verstehe ich vor allem einen geistigen Verlust: Ignoranz, Arroganz und Überheblichkeit, die auf nichts basiert.“ Dabei spricht er von jenem Mann, der er früher mal war.

 Projekt „Lieblingsort“: Wenn die Parkbank als Couch dient

Olaf Schulz

In Zusammenarbeit mit dem Verein Lebensraum Diakonie veröffentlicht die LZ bis zum Welttag zur Überwindung der Armut am Sonntag, 17. Oktober, sechs Porträts von Menschen aus Lüneburg, die am Existenzminimum leben. Einer von ihnen ist Olaf Schulz. Der 55-Jährige sagt, er fühle sich manchmal wie ein Mensch zweiter Klasse. „Das ist Armut.“

 Projekt „Lieblingsort“: Von der Zerbrechlichkeit des Glücks

Oft saß Heidrun Hamerich auf „ihrer“ Bank im Park an der Fommstraße. „Armut bedeutet, allein zu sein“, sagt die 56-Jährige. „Das Schlimmste ist gar nicht so sehr das fehlende Geld, sondern die Einsamkeit.“ (Foto: phs)

In Zusammenarbeit mit dem Verein Lebensraum Diakonie veröffentlicht die LZ bis zum Welttag zur Überwindung der Armut am Sonntag, 17. Oktober, sechs Porträts von Menschen aus Lüneburg, die am Existenzminimum leben. Darunter ist auch Heidrun Hamerich. Die 56-Jährige sagt: „Armut bedeutet, allein zu sein.“

 Projekt „Lieblingsort“: Hans-Peter Ment hat sein Zuhause verloren

Hans-Peter Ment.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Lebensraum Diakonie veröffentlicht die LZ bis zum Welttag zur Überwindung der Armut am Sonntag, 17. Oktober, sechs Porträts von Menschen aus Lüneburg, die am Existenzminimum leben. Einer von ihnen ist Hans-Peter Ment. Der 82-Jährige sagt: „Armut ist, wenn keine Hoffnung mehr bleibt.“